....nun wohne ich in diesem Teil des Dorfes schon ein paar Jahre und habe meinen Wald oder besser meine beiden Wälder durch die Hundespaziergänge und den Blick durch die Kamera wirklich lieben gelernt. Doch schon letztes Jahr im Herbst war klar, der Wald verändert sich und mit jedem Sturm nach der großen Trockenheit gibt es weniger Bäume. War er letztes Jahr schon arg angeschlagen, so hat der letzte Sommer ihm den Rest gegeben. Ich war entsetzt beim letzten Spaziergang, es sind ganze Abstriche gefällt worden, riesige Lücken zeigen sich nun und mir ist schlagartig bewusst geworden, dass ich es nicht mehr erleben werde, wie er sich erholt. Die Bäume, die sicherlich als Ersatz neu gepflanzt werden, brauchen Jahre, um ansatzweise die Lücke zu füllen. Und ich befürchte durch den voranschreitenden Klimawandel verschärft sich das Ganze nochmal. Das macht mich traurig! Und lässt mich auch hoffnungslos zurück. Was tun wir Menschen nur der Erde an?
Diese neue Lichtung war noch vor ein paar Wochen durchgängiger Wald. Auch von der anderen Seite her, am Ende unserer Wiese, ein ähnliches Bild. Und es wird wohl nicht mehr lange dauern, dann hat man von ihr aus den freien Blick auf die Wiese und den Feldweg.
In diesem Teil des Waldes hat es schon in den letzten beiden Jahre schwere Sturmschäden gegeben, die erst jetzt weggeräumt wurden und in diesem Zuge werden wohl auch alle kranken Bäume gleich mit gefällt. :-( Für mich heißt das, ich genieße noch intensiver die Waldspaziergänge mit Sophie, bevor besonders der Stadtwald immer lichter wird.






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen