Samstag, 1. Februar 2020

Besser...

...nachdem ich die Nacht auf Freitag schon sehr viel länger schlafen konnte und der Tag recht entspannt war, ging es mir schon besser. Okay, mein Kreislauf war der Meinung, dass im Januar noch kein Frühling sein darf, die Seele hat die lange Hunderunde im warmen Wind doch irgendwie genossen und nach 1 1/2 h draußen, hat sich der Kreislauf seinem Schicksal ergeben. Danach schaffte ich sogar fast die 5 min. Bauchtraining, die 5 min. Beintraining sind ja eh nie so das Problem.
Das Töchterchen bereitete für die Feier heute vor und hat eine wirklich tolle Torte gebacken. Leider bekomme ich davon kein Stück, obwohl sie mir das vorher so angepriesen hat. Pfff! Vielleicht darf ich wenigstens einen Minigugelhupf naschen. Denn extra wegen dem Kuchen habe ich meinen Fastenbeginn auf morgen verlegt und jetzt geh ich leer aus. Das ist echt gemein!

Und das Töchterchen hat großes Glück. So wünschte es sich doch sturmfreie Bude heute Abend für ein paar Stunden und prombt hat sich die weltbeste Freundin angekündigt, die nun nicht ganz freiwillig mit mir zur Ü30 Party muss, falls wir uns heute Abend beide dazu in der Lage sehen. Sie fühlte sich nämlich ähnlich erschöpft wie ich in der letzten Woche. Muss wohl doch am Wetter liegen.

Die Freundin kam dann gestern noch vorbei und so trainierten wir uns ein wenig im länger Aufbleiben. Somit steigen die Chancen des Töchterchens auf ein paar Stunden Muttifrei.

Dem Hund geht es auch wieder besser, die Übelkeit wegen leerem Magen am gestrigen Morgen verging schnell. Der Output ist wieder in der richtigen Konsistenz und Madame schiebt ordentlich Kohldampf. So gab es also gestern abend schon wieder ein paar Bröckchen Trochenfutter in der Schonkost, was dann heute recht schnell mengenmäßig gesteigert wird.

Leider haben wir erfahren, dass unser Nachbarshund im April wegzieht. So nervig das am Anfang war, weil die Hundedame ständig zu uns ausbüchste und ich sie oft genug irgendwo im Feld, weit weg von zu Hause einsammelte, so sehr ist uns die Fellnase auch ans Herz gewachsen. Und wir mussten immer lachen, wenn sie von Sophie ausgeschimpft wurde, sich aber mit ihrem unterwürfigen Charme dann doch ihr Herz eroberte und Sophie sich herabließ mit ihr im Garten zu toben. Naja, es gibt ja jetzt noch den jungen Hund der Hühnernachbarn, den Sophie heiß und innig liebt. Ich komme nie vorbei, wenn sie Mila sieht. Die muss unbedingt erst begrüßt werden. Und da unsere Grundstücke ja direkt aneinander liegen, nur getrennt von dieser Mauer und meinem Weidenzaun, sehen die sich recht oft. Mila hat noch nicht die Technik raus, wie man diese doofe Mauer hochspringt - würde ihr zwar eh nix nützen, weil da ja der Zaun ist - und Sophie freut sich über Mila so sehr, dass sie wie blöd durch den Garten rennt. Das wiederum findet Mila gemein und steht fiepend mit zwei Füßen auf der Mauer. Ein Bild für die Götter. Was haben wir schon gelacht. Natürlich werden die Damen auch mal die Gelegenheit haben zusammen zu flitzen. Beim ersten Versuch in meinem Garten, ist Sophie geflitzt, hat dann nach Leckerlis gebettelt und Mila hatte nur die Nase unten, um den Garten zu inspizieren und sich davon zu schleichen. Zack war sie weg! Der Weg zur Einfahrt ist ja bei uns offen, weil ich da keinen Zaun anbringen kann. Da steckt, glaube ich, auch ein kleiner Jagdhund drin, in der jungen Dame. Die aber wirklich bezaubernd ist.

Heute wird für mich erstmal ein chilliger Tag, das Wetter ist so richtig blöd, deswegen mache ich Extremcouching bis zu meiner großen Hunderunde am Nachmittag.

Das Töchterchen wird dann heute mit hoffentlich allen Mädels feiern. Bisher kam noch keine Krankheitsmeldung rein. Im Januar ist das ja immer so eine Sache.

Achja, die ersten 100 km meiner Geh-Jahreschallenge ist geschafft. Ich wusste ja, dass ich ordentlich Kilometer schrubbe mit dem Hund, aber ich bin dann doch erstaunt darüber, wie viele es wirklich sind. Und Januar ist nicht gerade der Monat, in dem wir die ganz großen Runden laufen.

Ab morgen startet dann das Fasten für mich bis zum 30. März. Ab morgen gibt es 2 Monate keinen Alkohol, keinen Kuchen, keinen Süßkram, keinen Zucker im Tee, keine Chips und keine süßen Getränke. Die Umstellung wird hoffentlich nicht zu hart, da ich doch ziemlich geschlumpft habe in den letzten Wochen. Deswegen tut so ein kalter Entzug wirklich Not.

Und nun noch ein paar Fotos aus Zeiten, wo der Januar wenigstens etwas winterliches hatte!




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