20.07.2020
Wir wachten wie immer früh auf und starteten mit unserem normalen Urlaubsprogramm, den Spaziergängen. Nach dem anschliessenden Frühstück auf dem Balkon entschieden wir uns, zuerst die Wohnung sauber zu machen, weil es eh noch stark bewölkt war. Später gingen wir ein letztes Mal einkaufen, wo wir Katja und Olli trafen. Zurück in der Ferienwohnung war es immer noch bewölkt, aber die Sonne linste schon mehr durch. Also packten wir unsere Strandtasche und brachten sie in den Strandkorb. Danach bummelten wir, kauften uns ein paar nette Dinge und auf dem Rückweg gingen wir das letzte Mal essen. Ich aß natürlich wieder Salat, Mama den Fischspieß. Wir verabschiedeten uns noch vom Kellner, der uns die letzten Tage meistens bedient hat und dann ging es endlich an den Strand. Mittlerweile war es sehr sonnig, allerdings nicht ganz so warm, wie angesagt. Trotzdem gingen wir nochmal in die Ostsee, was Sophie mit einem empörten Bellen quittierte. Tja, wer nicht mit baden will, muss halt am Strandkorb angebunden bleiben. So ist das Leben!
Am Strand kamen wir heute mit unglaublich vielen Menschen ins Gespräch und unterhielten uns auch lange mit Katja und ihrem Sohn. Wir spielten nochmal alle Strandspiele, die wir dabei hatten und ich gewann endlich mal beim Wikinger Schach.
Gegen 18 Uhr verabschiedeten wir uns von Katja und allen anderen Strandkorbnachbarn, schlossen ein letztes Mal den Strandkorb ab und brachten den Schlüssel zum Strandkorbdealer zurück. Das Strandkorb ließen wir gleich im Auto und Sophie wollte sich schon auf und davon machen, weil sie dachte, sie müsste jetzt Auto fahren. *lach*
Später genossen wir das Abendessen auf dem Balkon und dann ging es auch schon auf zur letzten Abendrunde in diesem Urlaub. Zuerst liefen wir zum Hundestrand, wo wir nochmal die nette Familie mit der Hündin trafen, die ein wenig wie Sophie aussieht und quatschten recht lange mit ihnen. Irgendwann verabschiedeten wir uns auch von ihnen und weil die Schlange diesmal nicht so lang war, gab es erstmal ein leckeres Eis für mich. Sophie bekam die Waffel, die mag ich nämlich nicht so gerne.
Nach der Eispause kaufte ich mir noch zwei kleine Bälle und dann schauten wir uns den Sonnenuntergang an. Auf der Bank lernten wir noch ein süßes Dackelbaby kennen und sahen wie ein Hund einer Ente hinterher schwamm, was nicht ganz ungefährlich war. Wir dachten schon, wir müssten das DLRG holen. Aber irgendwie schafften es die Besitzer, den Hund aus dem Wasser zu bekommen und anstatt ihn anzuleinen, ließen sie ihn frei laufen, wo er gleich der nächsten Ente hinterher schwamm.
Irgendwann war es Zeit aufzubrechen - mit schwerem Herzen. Mama hatte sich mittlerweile eine echt üble Blase am Fuß geholt und durch die Schonhaltung Probleme mit ihren Sehnen am Schienbein. Zum Glück dieses Jahr erst am letzten Tag! Aber diese Blase wird sie noch zu Hause viele Tage einschränken.
Nun ging ein wunderschöner Urlaub zu Ende. Wir haben tolle Menschen und Hunde getroffen. Und dieses Jahr fällt der Abschied wirklich schwer. Wir konnten in Dahme Corona und Co. ein wenig vergessen - Abstand gewinnen und Kraft tanken für die noch kommenden Wochen bzw. Monate. Aber wie sagt man so, man soll gehen, wenn es am Schönsten ist. Und schön war der Urlaub ganz sicher.
Gelaufene Schritte: 23 603



























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