Freitag, 4. März 2022

März

Nun ist schon März. Ich hatte ja schon in den ersten Tagen das Gefühl, dieses Jahr könnte das letzte noch toppen und ich lag da wohl richtig. Es sind erst/schon 2 Monate rum von 2022 und ich habe wenig Hoffnung, dass das Jahr das Ruder noch rumreißt. 

Immerhin scheint die Sonne - es ist zwar kalt und morgens echt frostig, aber die Sonne tut gut. Deswegen habe ich auch versucht, so gut es geht, draußen zu sitzen und die Medien ein wenig zu meiden. Ganz kann man sich nicht entziehen, aber nachdem das Töchterchen nach viel zu viel Recherche auf dem Handy so dermaßen verspannt war, dass es sich kaum noch bewegen konnte, geht es darum, nicht durchzudrehen oder permanent in der Angstspirale festzuhängen.

Mein Auto ärgert mich auch weiter, während ich jedes Mal die Luft anhalte, ob der Reifendruck beim Starten wieder Alarm schlägt, musste ich gestern feststellen, dass ich einäugig unterwegs bin. Mein Autoschrauber-Nachbar hat dann echt wieder geflucht beim Birnchen wechseln. 

Auf der Arbeit hatten wir endlich wieder Erfolg und ich glaube, alle waren einfach nur erleichtert darüber. Jetzt noch 2x, dann sind wir erstmal durch zumindest mit diesem Patienten. 

Meine Motivation für egal was, ist im Keller. Ich fange irgendwas an und fühle mich sofort überfordert und lasse es wieder. So kann das nicht weitergehen, denn die To-Do-Liste wird dadurch nicht kürzer. Sie ist noch nicht sooo lang, aber wenn ich nicht aufpasse, dann könnte das stark ausufern.

Die Autofahrt am Sonntag lief okay. Und Chauffeur musste ich zum Glück dann später auch nicht mehr spielen, weil sie mit einer Freundin zurück fahren konnte. 

Am Mittwoch bin ich gejoggt, eine kleine Feierabendrunde und jetzt scheint es auch mit dem Gewicht wieder bergab zu gehen. Viel Zeit bleibt mir ja nicht mehr dafür. 

Das Töchterchen darf morgen einen Probetag in der Bäckerei machen und ich drücke ganz fest die Daumen, dass sie den Job bekommt. Es wird ihr gut tun! Und die Kohle, die man dabei verdient, ist ja auch nicht verkehrt. Denn sie plant in den Osterferien nach Garmisch zu fahren, Bayern hat nämlich mal zur gleichen Zeit Ferien und so könnte sie ihre Freundin besuchen. Auch da drücke ich die Daumen, dass das klappt. Sie muss raus, etwas erleben, egal, was gerade auf der Welt passiert. Ich habe mir nämlich die letzten Tage echt Sorgen um ihren Gemütszustand gemacht. Leider geht es ihrem Umfeld ähnlich, so dass sie sich auch noch gegenseitig runterziehen. Ich kann das sehr gut verstehen und nachvollziehen, aber es bringt nun mal niemanden etwas. 

Meine erste Gemüseanzucht sprießt schon fleissig. Heute schaut auch das erste Paprika-Baby aus der Erde. Und ich überlege die ganze Zeit, was ich mit dem Beet am Teich anfange. Eigentlich würde ich da gerne Stauden hinpflanzen, aber ich weiß nicht, ob ich momentan die Muße und die Kohle für so ein Projekt habe. Vielleicht gibt es auch wieder nur ein kleines Bienenblumenfeld. Ich habe gestern mal versucht ein wenig Ordnung dort zu machen, aber der Boden ist doch noch arg kalt und feucht. 

Jetzt werde ich dann mal frühstücken und meinen Haushaltspflichten nachkommen, bevor es zum Einkaufen geht. Da werde ich sicherlich den gleichen Schreck bekommen, wie beim Tanken am Montag, als ich so teuer wie noch nie in meinem Leben tanken musste. Immerhin ist das Auto jetzt voll, denn mittlerweile ist der Preis noch weiter hochgeschossen.

Die Frostbilder vom Februar passen ja wunderbar auch zum März, also kann ich sie ruhig weiterzeigen.









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