...bestimmt gerade so ein wenig mein Leben. Damit war ich dann auch gedanklich und körperlich sehr beschäftigt, deswegen hatte ich keine Muße zu schreiben.
Es ist erstmal alles nicht dramatisch, aber unbefriedigend und nervig. Und mir sitzt der Urlaub sehr im Nacken. Ich will auch gar nicht so ins Detail gehen! Ich war am Dienstag dann bei meiner Frauenärztin und da ich ja diesen Termin coronageschuldet seit 2 Jahren vor mir herschiebe, hatte ich echt Bammel. Aber erstmal gibt es Entwarnung, soweit ist alles in Ordnung und wenn ich nichts mehr höre, war auch der Rest ohne Befund. Es gibt keinen wirklichen Grund, warum es nicht aufhört. Zumindest hat sie mir keinen genannt. Sie war da eh sehr spärlich mit den Infos, ihre Prioritäten lagen mehr auf der vernachlässigten Krebsvorsorge. Sie hat irgendwas von "so ist das in der Perimenopause" gefasselt und als es an die eigentliche Besprechung ging, war ich eben schon recht lange drin. Zu lange für das volle Wartezimmer, das ihr wohl im Nacken saß. Irgendwie bin ich dann mit irgendwelchen Hormonen raus, die ich nicht haben wollte aber ihre Hektik zum Ende hin und ihr Unwillen noch mehr Fragen zu beantworten, haben mich vollkommen überrumpelt. Da sie aber immer sehr gründlich ist und sich auch mit der Untersuchung selbst viel Zeit gelassen hat, will ich jetzt auch nicht gleich schimpfen, aber mich lässt das halt verunsichert zurück und die eigentlichen Fragen wurden nicht beantwortet. Die wichtigste Frage nach der Klärung, ob etwas Ernstes dahinter steckt, wäre ja, wie lange kann man das aussitzen? Blut hat sie gar nicht abgenommen, der Eisenwert wurde somit nicht überprüft.
Ich habe dann das Zeug widerwillig - ich hab die erste Tablette kaum runterbekommen - eingenommen und damit den Behandlungszyklus gestartet. Wirklich glücklich bin ich nicht und mein wissenschaftliches Gemüt, wollte natürlich wissen, wie das funktionieren soll. Ich verstehe ihre Idee hinter der Behandlung, allerdings stelle ich sie nach weiteren Recherchen doch sehr in Frage. Allerdings bringen die Recherchen auch keine für mich zufriedenstellende Lösung. Wenn ich das so lese, ist das oft ein langwieriges Herumdoktorn ohne langanhaltende Erfolge, weil das Unvermeidliche sowieso die Menopause ist. Nur kommt es auf die persönliche Leidensfähigkeit und andere Umstände an, wie man das durchsteht. Bei nicht wenigen endet das in einer OP. Und niemand kann dir sagen, ob es noch 1, 2, 3 oder 5 Jahre dauert. Das macht es so schwierig.
Naja, genug fachgesimpelt. Ich bin jetzt Tag 4 mit dem Hormonmist, bisher scheine ich sie gut zu vertragen, aber ansonsten tut sich nix. Laut FÄ soll es nach 2-3 Tagen aufhören, aber bisher zeigt es keine Wirkung. Für mich erstmal keine Überraschung. Da die Praxis heute zu ist und das WE vor der Tür steht, werde ich dem Ganzen noch bis Montag die Chance geben. Montag rufe ich auch beim Hausarzt an für eine zweite Meinung und vor allem will ich wissen, wie viel Spielraum ich bezüglich des Eisenwertes habe, falls es nicht aufhört zu bluten. Eine Ausschabung kam von seitens der FÄ noch nicht in Frage, weil es noch keine Notwendigkeit gibt. Und so kurz vor dem Urlaub wäre das auch echt blöd. Vielleicht hat die Hausärztin noch eine Idee. Danach schau ich weiter.
Interessanterweise geht es mir prima. Mich nimmt das mental zwar mit, weil einfach auch noch so viele Fragen ungeklärt sind, Eigenrecherchen mich aber nur weiter verwirren und verunsichern, es nervt natürlich auch, allerdings hat es körperlich kaum Einfluss auf das Wohlbefinden. Ich muss fürs WE unbedingt versuchen, es aus dem Kopf zu bekommen. Hilft ja alles nix und ich bin mir ziemlich sicher, dass das eh ein langer Weg wird. *soifz*
Ansonsten war ich mit Sophie beim Tierarzt, weil sie über Nacht ein Eiterauge bekam und nun bekommt sie wieder die Salbe. Bindehautentzündung scheint ihre neue Schwachstelle zu sein. Der Tierarzt, der mittlerweile schon wieder nach seinem Beinunfall arbeitet, hat auch nochmal ordentlich auf dem Rücken herumgedrückt und hier ist noch kein Handlungsbedarf. Nach meinem Urlaub, wenn sie eh geimpft werden muss, wird ein Blutbild gemacht, einfach als Check-Up.
Das Töchterchen ist ziemlich k.o. vom Schulstress, es wird Zeit, dass Ferien sind. Dafür unternimmt sie viel mit ihrer Freundin oder ist auf Feten eingeladen. Mein Auto ist stark im Gebrauch. ;-) Und nebenher muss sie halt auch arbeiten. Oft sehen wir uns nur noch zu Abendrunde mit Sophie. Aber so soll es ja auch sein.
Heute habe ich endlich die Handwerker da und ich bekomme einen neuen Wasserhahn. Juchuh! Dann kann ich langsam mal die Küchenrenovierung angehen. Allerdings nicht mehr vor dem Urlaub!
Und jetzt muss ich mal langsam den Einkaufszettel machen. Der Kühlschrank ist nämlich leer.
Statt Rot, gibt es lieber Grün - Hoffnung und so. :-)
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