02.08.2022
Eigentlich wären wir ja heute schon auf der Rückfahrt, aber dank unseres Bonustages, stand ich nochmal früh auf, genoß den Sonnenaufgang auf meiner Morgenrunde, traf das Pärchen, das ich jeden Morgen gesehen habe. Die Ostsee zeigte sich von ihrer uns bekannten Badewannenseite und es war doch sehr kalt.
Ich holte die Brötchen und dann frühstückten wir auf dem Balkon. Zumindest versuchten wir es, zogen aber genervt nach drinnen, weil die Wespen uns belagerten.
Anschliessend packten wir die Reste ein bis auf das, was wir noch am Tag brauchten und dann ging ich das letzte Mal einkaufen und das Leegut wegbringen.
Wir treffen uns später am Strand, wo Mama erzählt, dass sie den Wassernapf für Sophie vergessen hat, so spurtete ich nochmal los, um ihn zu holen.
Da wir sehr, sehr früh waren, entschieden wir uns einen Bummel über die Strandpromenade zu machen. Mama und ich kauften uns eine dieser süßen Shorts, die wir schon die ganze Zeit im Auge hatten. Und ich holte mir natürlich viele neue Fußkettchen und das eine oder andere Mitbringsel für meine Freundinnen. Auf dem Rückweg hatte ich noch ein letztes Mal Blickkontakt mit dem süßen Kaffee-Verkäufer. :-)
Als wir am Hundstrand ankamen, war es schon schön warm.
Wir hüpfen auch gleich ins Wasser und es ist einfach nur herrlich. Das Wasser ist klar, es gibt kaum Quallen. Katja und Cora kommen zu uns und wir quatschen etwas, bevor wir alleine Volleyball auf der Sandbank spielen. Irgendwann friere ich aber und wir gehen wieder raus. Für mich war es das letzte Mal baden in der Ostsee für dieses Mal und wahrscheinlich auch für längere Zeit.
Danach dann unser übliches Bootcamp-Programm bis die Muskeln versagen bis Essenzeit ist. Wir gehen ein letztes Mal lecker im Vörn Diek essen und Mama hat nach dem ganzen Sport mächtig Jap auf Nudeln.
Zurück am Strand geht Mama nochmal baden, aber mir ist es zu kalt. Wir spielen Frisbee, bespaßen die Nachbarsjungen und später hole ich für uns Ipanema, wo mir der Chef vom Vörn Diek seine Lebensgeschichte erzählt.
Den Rest des Tages chillen wir, stellen neue Rekorde im Volleyball und Beachtennis auf, machen Selfies im Strandkorb und genießen die letzten Stunden am Strand.
Und irgendwann ist es Zeit Tschüss zu sagen. Wir packen zusammen, verabschieden uns bei den Strandkorbnachbarn, Katja und Familie, bringen den Strandkorbschlüssel weg und sind sehr, sehr traurig. Niemand will nachhause, zumal es hier in den nächsten Tagen wirklich heiß werden soll. Hitze wird uns auch zu Hause erwarten, nur da hat man ja weder Meer noch See zum Abkühlen. *soifz*
Aber es hilft ja alles nix, wir packen das Auto, saugen die Ferienwohnung und essen zu Abend, bevor es auf unsere letzte Abendrunde geht. Dort sind wir sehr wehmütig, ein Lebensabschnitt geht zu Ende - etwas, das ich immer mit meiner Kindheit verbinden werde, ist vorbei. Denn niemand weiß, ob wir nochmal nach Dahme zurückommen werden.
Zum Abschied esse ich endlich mein Eis und Sophie bekommt die Waffel!
Danach gehen wir über den Hundestrand zurück zur Ferienwohnung. So schwer fiel uns der Abschied noch nie!
Danke Dahme für diese tolle Zeit! Wir werden noch in vielen Jahren sagen "Weißt du noch, damals in Dahme....!"
The End!
Nachtrag von der Reaktion:
Am nächsten Tag sagten wir noch der Ferienwohnung tschüss, warfen den Schlüssel bei der Vermietungsagentur ein, holten uns beim Bäcker Proviant und dann fuhr uns das Töchterchen Richtung Heimat! Wir kamen gut durch, trotz der vielen LKWs und brauchten nur etwas über 6 h. Es ist so viel leichter, wenn man sich abwechseln kann. Sophie hat die Autofahrt halt irgendwie überstanden, nicht sehr entspannt, aber auch nicht zu sehr gestresst.
Zu Hause hielten wir im Nachbarort an zum Einkaufen und den obligatorischen Döner! Wobei ich mich diesmal für eine Pizza entschied. Es war mega heiß und wir hatten so gar keine Lust hier zu sein.
Aber man soll ja gehen, wenn es am Schönsten ist.


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