Dienstag, 10. Oktober 2023

Glück gehabt!

Ich war gestern morgen dann bei Carglas und habe den Schaden begutachten lassen, die haben nur abgewunken und gemeint, das wäre gar nix, das müsste man nicht machen lassen. Prima! Ich habe es dann genau so meiner Versicherung weitergeleitet und bin gespannt, ob der TüV im November das auch so sieht. So startete die zweite Woche Urlaub doch sehr viel besser als die erste. :-)

Das Wochenende war sehr durchwachsen und limittiert durch die Schmerzen. Mal war es okay, dann ging nicht viel. Mein erster Schwimmbadbesuch seit Langem war okay. Natürlich habe ich den Arm bei jedem Schwimmzug gemerkt und ich habe das Bahnenschwimmen auch auf max. 20 min. begrenzt, weil es für mich auch ungewohnte Bewegungen sind. 

Was nicht so dolle war, war unser Besuch auf dem Elisabethmarkt. Ich war irgendwie totmüde und hatte schon Schmerzen beim Hinfahren, die sich beim Warten auf das Töchterchen im Auto verstärkten und dann einfach nicht mehr weggingen. So hatte ich nicht wirklich viel Spaß und war froh als ich zu Hause war. 

Über die Wahlen und die Sache in Israel möchte ich gar nicht schreiben, alles sehr schlimm. Auch schlimm die Nachricht über entfernte Verwandte zu denen ich persönlich schon ewig keinen Kontakt hatte, aber es erschüttert halt trotzdem, wenn ein noch sehr fitter Mann wegen einem schweren Radunfall ab Kopf gelähmt bleiben wird, wenn er es denn überhaupt schafft. Meine Gedanken sind bei dieser Familie!

Gestern war ich dann wieder beim Physio-Mann, der mich dieses Mal nicht so sehr "verprügelte", aber mir sein Herz ausschüttete. Ich scheine da irgendwie eine Gabe zu haben, dass sich mir fremde Menschen so öffnen. Das freut mich natürlich! Nun weiß ich, dass er frisch in Trennung lebt mit einem 3jährigen Kind. Und wie blöd sowas ist, weiß ich ja sehr gut aus eigener Erfahrung.

Heute steht dann ein kleiner Herbstshopping-Bummel mit dem Töchterchen an. Ich hoffe, die Schulter macht besser mit als Sonntag.

Im Übrigen gibt das Töchterchen nun in einer zweiten Familie Nachhilfe. Bei ihrem syrischen Kollegen macht sie das ja schon länger, aber nur sporadisch und nun hatte ein Freund von ihm auch für seine Tochter angefragt. Was sehr spannend ist, wie unterschiedlich diese beiden Familien leben. Während in der einen doch die klassiche Rollenverteilung gelebt wird  mit Kopftuch und Co., sieht das bei der anderen Familie ganz anders aus. Was aber bei beiden arabischen Familien gleich ist, ist die Gastfreundlichkeit. Das ist doch ein ganz anderes Kaliber als bei uns stoffeligen Deutschen. ;-) 

So, nun werde ich mal frühstücken und euch noch ein paar Fotos dalassen. 






 

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