Da die Bewerbung in Mainz schnell raus muss, haben wir dann mal genauer recherchiert, was es bedeutet in Mainz zu studieren. Ist ja jetzt nicht ihre Wunschstadt gewesen für das Alternativstudium. Fakt ist, Mainz ist teuer, die Wohnheime teurer als in Frankfurt. Das wird hart! Ausserdem verlangt Mainz, genauso wie Marburg eine Zweitwohnsitzsteuer in Höhe von 10% der Jahresnettomiete. Das Geld muss man dann einrechnen in die Lebenskosten. Aber dadurch müssen wir uns nicht damit auseinandersetzen, was günstiger ist - Hauptwohnsitz hier oder dort. Hauptwohnsitz hier bedeutet, sie kann in der Privathaftpflicht bei mir bleiben. Ist auch, soweit ich recherchiert habe, für die Beantragung der Lohnsteuerklasse 2 - muss ich November wieder machen - besser.
Bei der Sache mit dem Bafög sind wir uns einig - das kann schiefgehen, wenn sie wechselt, aber sie bekommt ja eh nicht den Höchstsatz, vielleicht stellt sich der Herr in Estland auch noch quer und schickt keine Gehaltsunterlagen, dann wird es eh schwierig, von daher sollte das nicht das K.O. Kriterium für das jetzige Vorgehen mit einem Überbrückungsstudium sein.
Das Studienfach in Mainz ist tatsächlich viel besser als ein Pharmazie-Studium, eben auch wegen dem Bachelor of Science. Trotzdem wird sie weiterkämpfen für Medizin.
Das Lernen für den HamNat läuft definitiv besser als beim TMS und ihre Punkte bei den den Simulationen sind sehr viel besser. Allerdings weiß man nicht, was sie erreichen muss, weil das anders gewertet wird. Der beste Teilnehmer und der schlechteste Teilnehmer an ihrem Testtag, werden das Maß der Dinge sein. Alle anderen werden dazwischen eingeordnet. Am Freitag Nachmittag hat sie den Test dann erstmal hinter sich gelassen.
Heute werde ich noch eine Liste anfertigen, welche Nachweise ich zumindest als Screenshots für Familienkasse und Co. brauche. Und welche sie unbedingt für sich aufheben muss, damit das mit dem Bafög auch nach einem Wechsel weitergehen kann. Das ist der Nachteil von einer nicht wirklich gelungenen Digitalisierung.
Und die Unterlagen für die Einschreibung müssen alle parat liegen, darum muss sie sich heute und morgen noch kümmern. Denn wenn sie eine Zulassung in Mainz bekommt, geht es schnell.
Ich würde ihr gönnen, dass sie am Montag in den Spanien Tripp starten kann und sie zumindest einen Teil aus ihrem Kopf streichen kann. Es wird sicherlich der letzte Urlaub in dieser Art für eine Weile sein. Ja, das Timing der Reise ist unglücklich gewählt, aber sie wurde schon geplant als sie noch kein Alternativstudium auf dem Schirm hatte. Manchmal ist das halt so.
Im Prinzip sind wir froh, dass diese ganze Misere mit Hochschulstart jetzt passiert ist - besser wäre es natürlich, es könnte sowas überhaupt nicht passieren - aber es wäre sehr viel schlimmer gewesen, wenn es bei der Anmeldung für das Wintersemester passiert wäre.
Schauen wir mal, wie der Krimi noch weitergeht. Wobei ich phasenweise eher das Gefühl eines Thrillers habe. ;-)
Ich war gestern sehr faul, zum Joggen war es mir zu kalt und zum Indoorsport konnte ich mich nicht aufraffen. Heute habe ich leichtes Kopfweh, aber ich versuche wenigstens ein bissi was zu machen. Zum Joggen ist es immer noch zu kalt, hier hat es heute morgen etwas geschneit und das Auto ist zugefroren.
Jetzt brauche ich aber erstmal einen zweiten Kaffee! :-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen