Das Gute an Männerschnupfen ist, ich werde es als Frau ganz sicher überleben. :-) Aber ich darf jammern und leiden wie ein Mann. Immerhin schlafe ich jetzt schon wieder halbwegs gut, das Halsweh ist weg, aber Schnupfen, Schlappgefühl und ein mini-leichter Hustenreiz sind halt noch da. Ich war gestern arbeiten und das ging auch okay, heute ist dann eh WE für mich. Naja, WE, Auskuriertage werden das wohl eher. Da Spazierengehen im moderaten Tempo geht, werde ich das dann wohl als Alternativsport machen, sonst fang ich bei noch weniger als Null wieder an. Den Kurs gestern habe ich abgesagt, ich bin halt dauernd am Niesen und Schniefen.
Achja, passt gut auf euch auf, hier in der Klinik wurde schon wieder Maskenempfehlung für alle rausgegeben, in einer anderen Klinik gibt es schon Maskenpflicht und Besuchsverbot. Die Grippewelle ist im vollen Gang. Ist ja normal in dieser Jahreszeit und ich finde es ehrlich gesagt gut, dass wir jetzt auch mit den Masken ein Mittel haben, das nicht ganz eskalieren zu lassen. Schade, dass es viele Menschen als Gängelei sehen. Ich hatte schon Grippe und ehrlich....ich brauche das nie nie nie wieder. Mir reicht schon ein banaler Männerschnupfen. Wenn ich nicht so hart auf Impfungen reagieren würde, würde ich mich wahrscheinlich auch gegen Grippe impfen lassen. Bin ja schon alt.
Ansonsten bin ich etwas frustriert, als ich gesehen habe, wieviel Netto ich diesen Monat bekam. Leider konnte ich das vorher ja nicht wirklich einschätzen - ihr wisst, ich muss ja zur Zeit gut haushalten - weil wir letztes Jahr eben die Tariferhöhung hatten, aber zusätzlich auch eine Inflationsprämie, die monatlich ausgezahlt wurde. Im Dezember hatte ich deutlich mehr als gedacht, auch ohne diese Prämie, die gab es da schon nicht mehr und mich gefreut, dass es so viel ist. Leider sind es jetzt 100 Euro weniger und da ich noch keine Abrechnung habe, kann ich nicht sagen, warum das so ist. Das kann ja jetzt nicht an den höheren Sozialabgaben liegen. Ich hatte mit mind. 40 Euro mehr gerechnet. Aber gut, ist halt so, dann bin ich noch mehr motiviert mir eine Lösung für mein Problem zu suchen. Allerdings wird das echt schwer, ich glaube sogar fast unmöglich, wenn ich nicht den Freitag opfern will. Auch wenn ich bei den Laborjobs schaue, da gibt es auch ein paar, wird das echt schwierig, weil im Labor viele Tätigkeiten eben mehr Zeit in Anspruch nehmen als diese 3-4 h am Tag, da wird sich kaum ein Arbeitgeber darauf einlassen, da kann ich noch so viel Erfahrung haben. In Gießen gibt es generell mehr Jobs als in Marburg, aber dann hätte ich hohe Benzinkosten und halt auch eine einfache Fahrt von mind. 25 min. im Berufsverkehr. Für die paar Stunden am Tag lohnt sich das fast nicht. Wäre es ein Job mit viel Homeoffice wäre das machbar, aber das machen halt nur Pharmafirmen - eine habe ich ja im Auge - und die verlangen halt auch bei Teilzeit bei den Stellenanzeigen mind. 30 h. Darauf komme ich ja nicht mal, wenn ich den Freitag opfere. Aber klar, fragen kostet nichts. Das werde ich auch machen. Ich bereite gerade schon den Lebenslauf und die Bewerbungsunterlagen vor und wie gesagt, ich schaue jeden Tag in die Stellenanzeigen. Sobald was dabei ist, was passen könnte und ich die Tatsache mit den Stunden mit meiner Erfahrung übertünchen kann beim Stellenprofil, lege ich los. Bei uns wird sich in den nächsten 6-12 Monaten sicherlich wenig ergeben. Aber abwarten. Im Notfall wird es halt erstmal ein Minijob. Aber auch da muss ich erstmal einen passenden finden. Den jetzigen Job kündigen ist weiterhin keine Option, sondern es wäre schlichtweg Dummheit. Es sei denn, ich finde eine unbefristete Anstellung in diesem Tätigkeitsbereich im Klinikum selbst und kann mich umsetzen lassen. Aber da ausnahmslos alle Stellen dieser Art über die Uni laufen, würde ich finanziell trotzdem schlechter da stehen nd eine Umsetzung ist nicht möglich. Unbefristet ist eh utopisch in dem Bereich.
Ansonsten merkt man, dass es doch langsam Richtung Frühling geht, sobald das Wetter besser ist, wie gestern, sind ganz viele Leute draußen und sie sind alle sehr redefreudig. Alle lechzen nach Sonne und Wärme, alle hatten Probleme mit diesen hier in der Gegend sehr dunklen Winter mit viel Nebel und 100 Shades of Grey.
Ach, ich hab noch gar nicht erzählt, dass ich endlich Hamburg gebucht habe. Aber ich sags euch, das hat mich einige Nerven gekostet und optimal ist das Hotel nicht und trotzdem teuer. Das Hauptproblem war, dass ich weder PayPal noch eine Kreditkarte besitze. Beim Hotel musste ich dann halt nicht, wie geplant in der Unterkunft bezahlen, sondern über Klarna in 30 Tagen bezahlen, aber wenigstens hatte ich da eine Alternative. Bei der Bahn war das schwieriger, weil für die Verbindung, die ich rausgesucht hatte, gab es nicht die Möglichkeit mit Lastschriftverfahren zu bezahlen. Es gab nur PayPal und Kreditkarte. Ganz toll. Ich habs dann über Gutscheine gelöst, die ich mir noch gekauft habe. Aber auch das war nicht so einfach bei der Bahn. Egal, jetzt habe ich gebucht für Ende Mai und mal abgesehen davon, dass ich großen Respekt habe alleine mit den Öffis in diese große Stadt zu reisen, so freue ich mich natürlich auf eine schöne Zeit dort mit dem Töchterchen. Nicht so schön finde ich, dass es echt teuer war und ich das ja nun schon im Februar bezahlen muss. Denn eigentlich war auch die Renovierungsaktion Ende Februar und März geplant, das Auto muss bald gemacht werden, das schiebe ich schon die ganze Zeit und das kostet halt auch alles Geld.
Morgen ist dann der 1. Februar und wer hier eine zeitlang schon mitliest, weiß ja, dass ich dann mit dem Fasten beginne. Aufgrund von zu viel Gewicht für die Größe durch die OP und den Wegfall der Hunderunden in Kombination mit Weihnachten und Co., habe ich schon einiges eingeschränkt die letzten Wochen, somit ist immerhin schon ein Kilo weg und ich konnte mich schon mal auf weniger Süßkram einstimmen. Es wird also nicht so hart wie letztes Jahr der Übergang. Wie immer verzichte ich auf die üblichen Dinge: Fleisch, Süßkram, Chips und Co., Alkohol und süße Getränke. Dazu kommt dieses Jahr, dass ich zu Hause auf Milch verzichte, heißt, meinen Kaffee werde ich mit Hafermilch und Co. trinken. Auf der Arbeit nehme ich normale Milch, weil das sonst für 2 Monate zu kompliziert wird. Beim Kaffee trinken unterwegs, falls ich mal sowas mache, entscheide ich vor Ort. Gibt es Alternativen, werde ich sie nutzen, gibt es sie nicht, lass ich es. Vielleicht schiebe ich auch wieder 1 oder 2 vegange Wochen ein, das muss mich mir aber gut überlegen, weil das einfach echt teuer ist. Normaler Käse ist halt günstiger als Ersatzprodukte und auch wahrscheinlich gesünder als die hochverarbeiteten Alternativen. Ich entscheide das spontan.
Das WE werde ich nutzen, um meine Erkältung loszuwerden, mehr geht wahrscheinlich eh nicht. Dafür bin ich am Montag zum Essen verabredet, direkt nach der Arbeit und am Dienstag hole ich mit einer Freundin den ausgefallenen Spaziergang nach.
Jetzt aber der zweite Kaffee, dann Einkaufszettel machen - Fastenverträglich.
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
2 Kommentare:
Hamburg ist eine wunderschöne, liebenswerte Stadt! Und habe keine Angst vor einer „Großstadt“ im herkömmlichen Sinne. Ich habe mich immer sehr wohl und auf aufgehoben dort gefühlt. Die Hamburger habe ich als unaufgeregte, bodenständige und hilfsbereite Menschen kennengelernt und wenn ich die Wahl hätte, wo ich in einer großen Stadt leben wollte, dann dort. Du wirst es lieben 💔
Mich haben Großstädte schon immer überfordert, ich habs lieber klein und kompakt. Dazu kommt, dass ich eine Jungfrau in Sachen von ÖPNV bin. Ich blick ja nicht mal hier durch. *lach* Komischerweise fallen mir Flughäfen leicht, Bahnhöfe verwirren mich. Aber es wird halt auch mein erstes großes Abenteuer alleine. Und es wird eine Übung sein, für hoffentlich weitere Reisen irgendwann. Und ich sehe meine Tochter in ihrer neuen Heimat. :-)
Kommentar veröffentlichen