Sonntag, 15. Juli 2018

Dahme 3.0 - Tag 3 Part two

Der zweite Teil ist seebrückenlastig. Und man beachte den Blick von Sophie, wenn sie neben mir Model stehen muss. :-)


















Samstag, 14. Juli 2018

Dahme 3.0 - Tag 3 Part one

Den 3. Tag muss ich aufteilen, weil es sonst zu viele Fotos auf einmal sind. Deswegen hat es auch etwas länger gedauert mit dem Bearbeiten.

Im Prinzip könnte ich jetzt Copy und Paste machen, denn der Tag begann genauso wie der 2. Ich wache gegen 7.30 Uhr auf, schnappe mir den Hund und drehe meine erste Hunderunde. Wie immer am Bäcker vorbei, um die Brötchen zu holen.
In der Ferienwohnung werden wir vom Töchterchen in Empfang genommen und wir frühstücken ausgiebig. Da wir ja jetzt einen Strandkorb für die Woche haben, lassen wir es gemütlich angehen und landen irgendwann vor 11 Uhr am Strand.

Wir haben jetzt einige feste Strandkorbnachbarn, die uns die Woche über begleiten werden. Nelli und Emma mit ihren Besitzern sind da. Und eine Familie ohne Hund, die wir schon letztes Jahr flüchtig kennengelernt haben. Diesmal kommen wir mit ihnen richtig ins Gespräch und wir erfahren, dass sie zwar keinen Hund haben, aber lieber am Hundestrand liegen, weil die Menschen hier viel lockerer sind. Als die Kinder noch klein waren, haben sie mal mit einer anderen Familie hier Urlaub gemacht, die einen Hund hatten. Da mussten sie natürlich an den Hundestrand. Das Jahr darauf gingen sie mit den Kids an den normalen Strand und es gab ständig Beschwerden, weil die Kids zu laut, zu sandig oder sonst etwas waren. Die kleine Strandmuschel störte und überhaupt. Also entschieden sie, sie werden nur noch am Hundestrand Urlaub machen.
Und es stimmt, keiner motzt rum, wenn die Hunde mal nass über das Nachbarshandtuch springen oder sich direkt neben einem die Ostsee aus dem Pelz schütteln. Wir Hundebesitzer sind zwar alle ein wenig bekloppt, aber ein entspanntes Völkchen. :-)

Am Strand wird neben Gesprächen auch einfach nur gechillt, die Hunde beobachtet. Ich versuche das Töchterchen zum Ball spielen zu motivieren, aber wir geben das schnell wieder auf aufgrund von fehlendem Enthusiasmus.

Gegen 13 Uhr ziehen wir los zum Mittagessen, heute ist das andere Restaurant dran, bei dem es günstige, sehr leckere Mittagstisch-Essen gibt. Ohne Dessert 8,60 Euro, mit 2 Euro mehr. Das Töchterchen bleibt bei Salat, ich esse den Fischspieß. Sophie chillt unterm Tisch. Das Wetter ist ein Traum. Uns geht es einfach nur gut!

Auf dem Rückweg schnapp ich mir ein Eis, einen Cappu und ein alkoholfreies Flensburger Radler. Der Nachmittag läuft auch wieder gleich ab. Ich versuche zwar immer mal wieder zu lesen, aber keine Chance. Es ist einfach zu viel Action!

Zum Abendessen brechen wir auf zur Ferienwohnung und ich glaube, an diesem Montag füllen wir unseren Kühlschrank auf. So genau kann ich das nicht mehr sagen. Sophie lassen wir in der Zeit alleine in der Ferienwohnung, was überhaupt kein Problem ist.

Nach dem Abendessen duschen wir und anschliessend geht es zur letzten Abendrunde. Strandpromenade hoch und runter mit Eisstop! Dabei treffen wir ganz viele Leute vom Hundestrand wieder, jeder Hund wird von Sophie begrüßt und beschnuppert. Und ich lerne in diesem Urlaub wieder Unmengen über die Körpersprache der Hunde.
Wir machen unglaublich viele Fotos! Wir lachen viel, albern herum und sind einfach nur gut drauf!

Den Abend lassen wir dann bei Kerzenschein auf dem Balkon ausklingen.

Im ersten Teil zeige ich vorwiegend die Bilder vom Strand und einen kleinen Teil von der Abendrunde.




















Gelaufene Kilometer laut Schrittzähler: 15 km

Mittwoch, 11. Juli 2018

Dahme 3.0 - Tag 2

Zu den Bildern möchte ich vorweg sagen, dass ich wenig Wert auf hochwertige Fotos gelegt habe. Es ist eher eine Dokumentation unseres Urlaubes. Die Fotos sind auch bunt gemischt mit der Nikon D90, einer kleinen Kompaktkamera und unseren beiden Handys gemacht worden. Oft haben wir auch nur Spaßselfies gemacht, an denen man sehen kann, wie viel Spaß wir hatten. :-) Nicht alle davon sind natürlich blogtauglich und kommen nur ins Urlaubsfotobuch.

Der erste richtige Urlaubstag beginnt für mich gegen 7 Uhr. Wer früh ins Bett geht, ist auch früh wach. Oder waren es doch die Geräusche von draußen, die mich bei offener Balkontür geweckt haben? Ich habe in diesem Urlaub gelernt, dass Schwalben mit ihren Kinderchen im Nest schlafen und dabei leise die ganze Nacht vor sich hin zwitschern - sehr angenehm. Ausserdem fangen gegen 4 Uhr die Spatzen an Krach zu machen - sehr unangenehm. Egal, ich bin auf alle Fälle topfit und schnappe mir Sophie zur ersten Runde: zum Strand, die Strandpromenade entlang und über den Bäcker zurück. 45 min. sind wir da unterwegs und Sophie findet das mega-doof. Auf nüchternem Magen möchte sie lieber jede Abkürzung zurück zur Ferienwohnung nehmen. Aber da muss sie durch!
Als wir in der Wohnung ankommen, ist sogar das Töchterchen schon wach und wir frühstücken gemeinsam auf dem Balkon.
Da wir uns heute ja einen Strandkorb sichern wollen, müssen wir um 10 Uhr schon wieder los und ergattern die Nummer 93 für eine Woche. Danach machen wir uns strandfertig und verbringen dort den ganzen Tag. Wir lernen tolle Hunde kennen und die dazugehörigen Besitzer. Schon am ersten Tag kennen wir gewisse Hunde mit Namen, wie z.B. Hardy, der halbstarke, pubertäre Rottweiler-Rüde, oder Emma und Nelli, zwei wunderschöne Labrador-Damen - Mutter und Tochter. Die zwei Labradoodle, die Holligans unter den Strand-Fellnasen und noch viele mehr.
Für uns ist es einfach nur entspannt, Sophie ist verträglich mit allen und auch freundlich zu allen. Mit manchen mag sie toben, für andere hat sie überhaupt keinen Blick übrig. Sie ist einfach nur souverän! Zum Lesen meiner 3 Bücher komme ich an diesem Tag nicht, es ist zuviel Action am Hundestrand.
Gegen 14 Uhr ziehen wir zum Essen los. Heute gibt es Pizza und Salat und auf dem Rückweg gönne ich mir einen Cappucchino und ein Eis.
Der Nachmittag am Strand besteht aus Hunde beobachten, kurze Gespräche führen, ein wenig am Strand auf und ab gehen, Sophie zum Baden überreden - erfolglos - Ball spielen, lachen und albern sein.
Um 18 Uhr treten wir den Rückweg an, essen zu Abend, chillen kurz in der Wohnung, bevor es zur Abendrunde geht: Strandpromenade hoch- und runter und das Töchterchen isst noch ein Eis.

















Gelaufene Kilometer laut Schrittzähler: 15,6 km!