Donnerstag, 5. September 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 21

Da will ich mal schnell die fünf Fragen am Fünften von Nic beantworten, bevor ich zum nächsten Termin husche. Es ist gerade alles zeitlich etwas straff. :-)


1. Wofür bist du dir zu schade?

Ich glaube, da gibt es 2 Dinge, die ich gerade in den letzten Jahren für mich so herausgefiltert habe. Einmal umgebe ich mich soweit möglich nur noch mit Menschen, die mir gut tun. Natürlich ist es nicht immer machbar die anderen komplett auszublenden. Aber mittlerweile distanziere ich mich ganz klar von ihnen, beschränke den Kontakt nur auf das Nötigste und lass mich erst gar nicht mehr auf irgendwelche Konflikte ein. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade! Und es bringt auch nix. Wenn man zu einem Menschen null Draht hat, man sich ständig ärgert oder die Wahrnehmungen so unterschiedlich sind, dann macht das halt alles auch keinen Sinn!

Die andere Sache ist, ich sags mal so als Singlefrau bekommt man im Laufe der Zeit einige Angebote von verheirateten Männern. Man möchte das männliche Ego gestreichelt bekommen, eine Affäre pflegen, weil man ja angeblich in der Ehe nur noch nebeneinanderher lebt oder halt einfach nur so zum Flirten. Sorry, liebe Männer, dafür bin ich mir zu schade! Aber sowas von! Und nicht nur das, ich weiß, wie es sich anfühlt auf der anderen Seite zu stehen. Für dieses Gefühl möchte ich nicht der Auslöser sein. Da lehne ich dankend ab. Und überhaupt, was habe ich davon? Während der Mann seinen sicheren Hafen behält UND noch einen Bonus wie mich dazubekommt, bleibe ich doch irgendwie auf der Strecke. Das soll jetzt keine Wertung sein, jeder soll und darf so leben, wie er glücklich ist, aber bitte eben nicht auf Kosten von anderen Menschen.



2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Am Liebsten Schokolade oder Chips, da wir diese Dinge aber wenn überhaupt nur an exakt einem bzw. max. zwei Tagen in der Woche (nämlich nach dem Wocheneinkauf am Freitag) zu Hause haben, komme ich zum Glück nicht so oft dazu sowas in mich hineinzustopfen. Wenn ich arg frustriert oder traurig bin, verschliesst sich dann aber mein Magen und ich bekomme kaum noch was runter. Nach der Trennung kostete mich das 7 kg in 3 Wochen. So eine Diät kann ich aber niemanden empfehlen. ;-)

3. Wann bist du das letzte Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Oweih, das muss irgendwann vor 8 bis 12 Jahren gewesen sein. Damals noch als Familie. Mir wird leider mittlerweile übel in diesen Fahrgeschäften und seitdem ich immer mal wieder mit Schwindel Probleme hatte, traue ich mich da gar nicht mehr rein. Und ehrlich, ich vermisse es auch nicht.



4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Puh, ich bin kaum in Kneipen unterwegs und wenn, dann muss ich ja immer selbst fahren, von daher ist die Auswahl begrenzt. Im Sommer trinke ich ein alkoholfreies Radler oder sowas in der Art oder Wasser. Im Winter auch gerne mal einen Tee. Aber ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal im Winter überhaupt in einer Kneipe war. *lach*


5. In welcher Kleidung fühlst du dich am Wohlsten?

Also ein bekannter Designer, würde jetzt sagen, dass ich die Kontrolle über mein Leben verloren habe. *lach* Ich fühle mich zu Hause nämlich am Wohlsten in der Joggerhose. Ich könnte die auch draußen tragen, zu jeder Tag und Nachtzeit, aber so out of Control bin ich dann doch nicht. Also, ziehe ich draußen brav meine Jeans und meist ein Shirt dazu an, aber sobald ich zu Hause oder im Garten bin, zack, hüpfe ich in die Gammelhose rein. Ich finde es gibt nichts Unbequemeres als auf dem Sofa mit Jeans rumzulümmeln. Im Großen und Ganzen ist mein Kleidungsstil recht sportlich leger mit einem Hauch vom aktuellen Trend. Noch kann ich mir den ja beim Töchterchen abschauen und entscheiden, was ich davon auch für mich als tragbar empfinde. Sneakers, Shirt, Jeans - viel schicker wird es hier selten. Ich probiere das mit dem schick und so ja immer mal wieder, aber so mit Hund im Feld ist das weniger praktisch. Und ich mag mich auch nicht 5x am Tag umziehen, denn spätestens beim Hundespaziergang müssen die Klamotten bequem und unempfindlich gegen Dreck sein. Mir graut es übrigens schon jetzt davor, wenn ich an den Abiball des Töchterchens denke. Vielleicht sollte ich bald schon mal anfangen nach einem Kleid zu suchen. Vielleicht finde ich dann bis in 3 1/2 Jahren was. *grmpf* Und ich bin auch ganz froh, dass in meinem Umkreis keiner mehr heiratet. Ich müsste wohl tatsächlich in Jogginghose Jeans gehen. ;-)

Und damit sind die Fragen beantwortet! Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht! Bis zum nächsten Mal!

Montag, 2. September 2019

Wochenendschnipsel

Ein Wochenende, dass erst sehr beschaulich daher kam, dann plötzlich voll wurde, um dann eher vor sich hindröppelte.

Der Freitag begann ja straff mit Tierarzt und Fußball! Beides erfolgreich! Der Hund ist geimpft und hält immer noch sein schlankes Gewicht. Überhaupt war der Tierarzt zufrieden. Zähne gut, Bemuskelung gut, Ohren gut. Kurz haben wir noch die Lage bezüglich des herannahenden Herbstes besprochen, denn da hat sich ja bisher immer der Rücken gemeldet und dann waren wir auch schon wieder draußen.

Direkt vom Tierarzt ging es weiter zum Fußball und die Mädels gewannen schon wieder so hoch. Diesmal mit 20:1. Nun gibt es schon wieder Pizza am Mittwoch, der arme Trainer ist bald pleite. Aber so wird es ganz bestimmt nicht weitergehen! Schon das kommende Spiel wird sicherlich anders laufen.

Als wir nach Quatschen, Essen und Trinken endlich zu Hause waren, war es auch schon nach 20 Uhr und alle müde.

Mein Samstagtermin fiel ja flach, dafür wollte evtl. die Freundin vorbeikommen, aber auch das klappte dann nicht. Und so verbrachte ich den hoffentlich letzten Ü30 Tag diesen Sommers sehr, sehr chillig.

Sonntag klappte es dann doch noch mit der Freundin, aber die Strandbar schloss schon um 18 Uhr die Tore wegen Wetter und so gab es doch kein Salsa für uns. Auch nicht schlimm!

Und zack war das Wochenende rum!



Nun hat eine kurze Woche begonnen, weil das Töchterchen Freitag nämlich schon wieder schulfrei hat und auch sonst fällt sehr viel Unterricht aus - es hat sich also nix verbessert in der Schule, aber schon heute habe ich mich mächtig auf der Arbeit geärgert. Ich glaube mittlerweile wirklich, ich rede chinesisch. Aber gut, ich hab mich kurz auf- und mittlerweile wieder abgeregt. Manche Dinge werde ich nicht mehr ändern und vieles wird sich von ganz alleine erledigen, irgendwann. Ich brauche einfach nur weiterhin ein sehr dickes Fell, ein gutes Mantra und einen langen Atem. Aber es gibt halt so Tage, na, ihr wisst schon!

Ich bin noch immer etwas am Montag verwirrt, weil da fehlt halt der Geigentermin. Deswegen denke ich auch Dienstags immer, es wäre noch Montag. Ich bin echt zu alt für den Sch....! *lach*

Den 1. Challengetag habe ich geschafft und heute plane ich sogar noch zusätzlich zu joggen. Da muss Sophie dann leider halt mal durch. Ist ja nicht mehr so heiß!

Es liegen für mich erstmal keine zusätzlichen Termine an für diese Woche und auch das Wochenende ist bis auf den Freitag noch sehr jungfräulich. Ich weiß nur noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Also, das mit dem Wochenende, auf die Termine während der Woche kann ich nun wirklich locker verzichten. Wir haben ja eh schon genügend Fixtermine.

Aber nun...husch, husch, die Challenge wartet....





Sonntag, 1. September 2019

Der September und ich!

Der September hat mir ja versprochen, dass er nicht mehr über 30 Grad gehen wird. Denn auch er ist der Meinung, ich müsse wieder mehr Sport machen! Und da hat er vollkommen Recht! Also habe ich beschlossen, mich meiner persönlichen 30-Tage-September-Challenge zu stellen. Die große Herausforderung liegt gar nicht mal an den Übungen selbst, die ich für mich ausgearbeitet habe, sondern an der täglichen Umsetzung.
Warum ich mir das antue? Da gibt es verschiedene Gründe! Der Hauptgrund ist, dass Achilles letztens, nachdem er fast komplett schmerzfrei war, sich plötzlich von jetzt auf gleich wieder zurückmeldete. Also habe ich wieder mit der Treppenübung angefangen, sofort war ich am nächsten Tag fast schmerzfrei. Ich muss allerdings gestehen, dass ich einfach zu inkonsequent bin. Empfohlen wird die Übung 2x am Tag 3x 15 Wiederholungen pro Bein und gerade die ersten Tage hat man höllischen Muskelkater, so dass man gerne mal weniger macht, ganz aussetzt oder sie schlichtweg vergisst. Und deswegen steht diese Übung nun ganz fett auf meinem Challenge-Plan! Denn ich habe mir noch den September gegeben, sollte Achilles dann immer noch mucken, geht es doch mal zum Arzt.
Der zweite Grund sind meine langsam öfters vorkommenden Rückenschmerzen. Die hatte ich jahrelang super gut im Griff, aber anscheinend sind nun durch nur sporadisches Training die Muskeln- und Stabilitätsreserven aufgebraucht. Das ist nicht gut! Also muss ich was tun!

Der dritte Grund ist, dass die Schwerkraft mit 49 doch rasch voranschreitet und mit 50 werden dann sowieso Muskeln schneller abgebaut als man schauen kann. Wenn ich schon nie mehr mein Wohlfühlgewicht erreiche, dann soll der Rest wenigstens so lange wie möglich straff bleiben. Da habe ich noch gute Reserven durch jahrelangen Sport, aber so langsam gibt es da doch die eine oder andere Stelle, die anfängt zu schwabbeln.

Meine Challenge wird aus läppischen 5 Übungen bestehen und ich werde mit so wenigen Wiederholungen beginnen, dass ich das locker auch in einen vollen Tag einbauen kann. Jeden Tag werde ich die Wiederholungen moderat steigern, nach 3 Tagen gibt es einen Ruhetag. Am Ende der 30 Tage habe ich eine Wiederholungsanzahl, die immer noch moderat ist. Aber wie schon gesagt, die Herausforderung wird sein, den täglichen Plan einzuhalten.

Zusätzlich muss ich unbedingt wieder mein Laufziel weiterverfolgen, bei dem ich ziemlich hinterher hinke, was eindeutig an den zu heißen Temperaturen und einem unwilligen Hund liegt. Ich müsste eigentlich nur mal ein paar Wochen 2x die Woche 5 km laufen, dann  hätte ich den Rückstand schnell eingeholt. Natürlich wäre es überhaupt nicht schlimm, das Ziel nicht zu erreichen. Immerhin hatte ich dieses Jahr erschwerte Bedingungen, weil zuerst Knie, dann Achilles und danach die permanente Hitze die Motivation arg ausgebremst hat. Ein Hund, den man hinter sich herziehen muss, macht es nicht besser. Aber noch ist es ja möglich das Ziel zu schaffen. Ich brauche nur noch ca. 80 km. Würde ich 10 km pro Woche laufen, wäre ich in 8 Wochen durch. ;-)

Einen netten Nebeneffekt wird das natürlich auch noch haben. Am Ende werde ich genügend Luft in den Klamotten haben, um die ganzen leckeren Schweinereien essen und trinken zu können, die da halt so im Herbst und Winter verführerisch nach einem rufen. ;-)

Mein Challenge Plan hängt bereit an der Pinwand im Flur! Also, auf gehts!