Mittwoch, 4. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 2 - Angekommen, aber nicht alle

19.07.2021

Heute war unser erster richtiger Tag hier. Ich erwachte bereits um 5,45 Uhr und machte mich auf zu meiner Morgenrunde. Da ich so früh war, war die Promenade extrem leer und es war einfach nur schön und entspannend. Um Punkt 8 Uhr erreichte ich dann den Bäcker, wo sich schon eine lange Schlange gebildet hatte. 

In der Zwischenzeit war Mama auch mit Sophie unterwegs und wir trafen uns später in der Wohnung zum Frühstück mit den geilen Brötchen. Natürlich frühstückten wir auf dem Balkon. 


Da es noch relativ bewölkt war, gingen wir zuerst einkaufen, wo es ziemlich voll war. Danach machten wir uns strandfertig und gingen zum Strand zum Entspannen und ankommen. Mama machte sich dort aber Sorgen um Sophie. Sie hechelte sehr und wirkte leicht apathisch. Gestern schoben wir es noch auf die Heimfahrt, aber so lange konnte das bei unserem eigentlich stressresistenten Hund auch trotz Alter nicht anhalten. Naja, wir beobachten das weiter.

Nach einer Weile zog ich los, um einen neuen Volleyball zu kaufen. Unser musste nämlich entsorgt werden, weil er ja schon letztes Jahr ein ziemliches Ei war und jetzt gar nicht mehr zu retten war. Den neuen mussten wir natürlich sofort ausprobieren.

Gegen 15 Uhr ging es zurück in die Ferienwohnung, weil wir beschlossen hatten, heute selbst zu kochen. Mama aß Spaghetti mit Pesto und ich eine wirklich leckere Tomatensuppe. Danach stürmten wir sofort wieder zum Strand, denn die Sonne war nun voll da und es war richtig warm. Am Strand unterhielten wir uns it Katja und Olli und dem Strandkontrolleur, spielten Frisbee und gingen sogar baden. Das Wasser ist definitiv wärmer als die letzten Jahre. Dann bekam der lethargische Hund endlich einen Buddelanfall und forderte mal andere Hunde zum Spielen auf. 



















Irgendwann ging es dann zurück zum Abendessen und um 20 Uhr trieb es uns wieder raus zu unserer letzten Hunderunde. Auf dieser machten wir viele Fotos und saßen auf unserer Bank, wo wir von einem sehr netten Mann angesprochen wurden. Er hatte selbst einen Hund und ich glaube, er fand Mama sehr gut. Denn er erzählte uns seine ganze Lebensgeschichte und hörte gar nicht mehr auf damit. *lach* Irgendwann war mir doch sehr kalt und so verabschiedeten wir uns. Wir liefen langsam zur Ferienwohnung zurück und ließen dort einen ersten schönen Urlaubstag ausklingen.













Gelaufene Schritte: 22 595!

Sonntag, 1. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 1 - Die Anreise

Nun startet das alljährliche Urlaubstagebuch. Da das Töchterchen die Tage grob zusammengefasst hat, ist das Tagebuch nun aus ihrer Sicht geschrieben. Ich ergänze nur, korrigiere und verfeinere das Ganze. 

Also, los gehts!

18.07.2021

Heute morgen klingelte mein Wecker bereits um 3.30 Uhr, denn ich wollte eine große Hunderunde laufen. Doch es war so gruselig draußen mit all den Tiergeräuschen, dass ich das Ganze sehr abkürzte. Mama hat in der Zwischenzeit schon das übliche Abreise Programm gestartet und ich half ihr dabei. Um 4 Uhr als es dämmerte startete ich einen neuen Versuch mit der Hunderunde. Sophie bekam anschliessend noch ihr Futter in den Garten verstreut, in der Hoffnung, dass sie danach müde genug ist, um die Fahrt entspannter zu sein. Um kurz nach 5 Uhr starteten wir Richtung Ostsee. Wir bekamen einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen! Gegen 8 Uhr machten wir eine kurze Rast und nach nur 6 h 10 min. kamen wir ohne große Zwischenfälle in Rekordzeit in Dahme an. Einmal waren wir allerdings hinter einem LKW, der so rumeierte, dass wir schon befürchteten, er kippt gleich um oder streift überholende Fahrzeuge. Lange traute Mama sich nicht zu überholen, aber irgendwann wurde es ihr zu blöd und sie fuhr so schnell es ging an dem schlingernden Teil vorbei. 

In Dahme angekommen, durften wir sogar sofort in die Wohnung. Mama hatte das schon vermutet, weil die Wohnung schon am Samstag leer wurde. So brachten wir schnell das Gepäck hoch, packten aber erstmal noch nicht aus, weil das Wetter so schön war und Sophie ein wenig Bewegung brauchte. Es zog uns also an den Strand zu Katja und Olli samt Familie, die schon am Vortag angekommen waren. Dort schnackten wir eine Weile und dann versuchten wir einen Strandkorb zu bekommen. Doch dieses Jahr trat das ein, wovor sich Mama immer fürchtete. Wir bekamen keinen! Auch nicht für den nächsten und übernächsten Tag. Mama war ziemlich frustriert, vor allem auch deswegen, weil der Strandkorb-Dealer so dermaßen unfreundlich und zickig war. Und natürlich ist es schwierig bei solchen Temperaturen und viel Sonne mit Hund ohne den Schatten des Strandkorbes. Aber gut, wir mussten das Beste draus machen.

Danach beschlossen wir, erstmal in die Wohnung zu gehen, auszupacken und Mama durfte ein kleines Nickerchen machen. Später aßen wir zu Abend und brachen dann zur ersten Strandpromenadenrunde auf. Wir eroberten die Seebrücke, die Sophie dieses Jahr so gar nichts ausmachte und als es zu kalt wurde, ging es zurück in die Wohnung wo wir noch ein kurzes Uno-Match spielten, um Mama noch etwas wach zu halten. Aber irgendwann sind wir doch ins Bett gehuscht!





















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