Sonntag, 1. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 1 - Die Anreise

Nun startet das alljährliche Urlaubstagebuch. Da das Töchterchen die Tage grob zusammengefasst hat, ist das Tagebuch nun aus ihrer Sicht geschrieben. Ich ergänze nur, korrigiere und verfeinere das Ganze. 

Also, los gehts!

18.07.2021

Heute morgen klingelte mein Wecker bereits um 3.30 Uhr, denn ich wollte eine große Hunderunde laufen. Doch es war so gruselig draußen mit all den Tiergeräuschen, dass ich das Ganze sehr abkürzte. Mama hat in der Zwischenzeit schon das übliche Abreise Programm gestartet und ich half ihr dabei. Um 4 Uhr als es dämmerte startete ich einen neuen Versuch mit der Hunderunde. Sophie bekam anschliessend noch ihr Futter in den Garten verstreut, in der Hoffnung, dass sie danach müde genug ist, um die Fahrt entspannter zu sein. Um kurz nach 5 Uhr starteten wir Richtung Ostsee. Wir bekamen einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen! Gegen 8 Uhr machten wir eine kurze Rast und nach nur 6 h 10 min. kamen wir ohne große Zwischenfälle in Rekordzeit in Dahme an. Einmal waren wir allerdings hinter einem LKW, der so rumeierte, dass wir schon befürchteten, er kippt gleich um oder streift überholende Fahrzeuge. Lange traute Mama sich nicht zu überholen, aber irgendwann wurde es ihr zu blöd und sie fuhr so schnell es ging an dem schlingernden Teil vorbei. 

In Dahme angekommen, durften wir sogar sofort in die Wohnung. Mama hatte das schon vermutet, weil die Wohnung schon am Samstag leer wurde. So brachten wir schnell das Gepäck hoch, packten aber erstmal noch nicht aus, weil das Wetter so schön war und Sophie ein wenig Bewegung brauchte. Es zog uns also an den Strand zu Katja und Olli samt Familie, die schon am Vortag angekommen waren. Dort schnackten wir eine Weile und dann versuchten wir einen Strandkorb zu bekommen. Doch dieses Jahr trat das ein, wovor sich Mama immer fürchtete. Wir bekamen keinen! Auch nicht für den nächsten und übernächsten Tag. Mama war ziemlich frustriert, vor allem auch deswegen, weil der Strandkorb-Dealer so dermaßen unfreundlich und zickig war. Und natürlich ist es schwierig bei solchen Temperaturen und viel Sonne mit Hund ohne den Schatten des Strandkorbes. Aber gut, wir mussten das Beste draus machen.

Danach beschlossen wir, erstmal in die Wohnung zu gehen, auszupacken und Mama durfte ein kleines Nickerchen machen. Später aßen wir zu Abend und brachen dann zur ersten Strandpromenadenrunde auf. Wir eroberten die Seebrücke, die Sophie dieses Jahr so gar nichts ausmachte und als es zu kalt wurde, ging es zurück in die Wohnung wo wir noch ein kurzes Uno-Match spielten, um Mama noch etwas wach zu halten. Aber irgendwann sind wir doch ins Bett gehuscht!





















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