Sonntag, 1. Januar 2023

Jahresrückblick - Dezember 2022

 


Der Dezember beginnt, wir haben null Weihnachtsstimmung und Sophie kotzt gleich das erste Türchen von ihrem Adventskalender aus. Dieser wird dann von mir konfisziert.

Ich gehe das erste Mal auf eine Arbeitsweihnachtsfeier - diesmal in der Partydance Version - und es ist so großartig. Ich tanze so wild wie schon lange nicht mehr.

Nach Hoch, kommt Tief, diesmal wieder in Form einer durchwachten Nacht. Dazu kommt, dass das Töchterchen auch noch erkältet ist und mitten in der Klausurenphase steckt. Die letzte Arbeitswoche verläuft okay, das Wetter ist usselig und das Töchterchen am Dauerlernen.

Dann gehen wir zu Swinging Christmas, diesmal mit dem Töchterchen und es ist einfach mega. Eins meiner Highlights in diesem Jahr. Das Töchterchen geht noch direkt im Anschluss weiterfeiern. Danach wird sie noch weniger Kopf für die banalen Dinge im Leben haben. ;-)

Eine Verabredung platzt und später bin ich auch gar nicht mehr böse drum. Und dann habe ich schon Urlaub! Wahnsinn. 3 Wochen am Stück im Winter. Ich weiß gar nicht, was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll.

Die Spülmaschine meldet Fehler und ich muss den Handwerker kommen lassen. Das Wetter hat in eiskalter Winter umgeschlagen. Es ist so kalt, dass man es auch dick angezogen nicht ewig draußen aushält. Von einem Extrem ins andere. Dann ist endlich die letzte Klausur geschrieben...aber mehr Zeit, um mal was zu Hause zu helfen hat das Töchterchen trotzdem nicht.

Ich habe einen Friseurtermin, gehe shoppen und wir holen den Weihnachtsbaum in Rekordzeit.

Sophie wird 13 Jahre alt, das Töchterchen verzettelt sich zeitlich und so kommen wir nicht nach Dagobertshausen, aber immerhin schaffen wir es nach Gießen, wo es so kalt ist, dass wir es kaum aushalten und schnell durch die Fußgängerzone hüpfen.

Ich bekomme wieder eine kurzfristige Absage und so langsam frustriert mich das, immer nur zu Hause rumzuhängen. Alleine kann ich mich aber zu Ü30 nicht aufraffen und Salsa Partys gibt es kaum. Ausserdem steigen die Inzidenzen und überhaupt ist ganz Deutschland krank.

Exakt 5 Tage vor Heiligabend bekomme ich Halsschmerzen und bin offiziell das erste Mal seit fast 5 Jaahren krank. Ich bange! Und das in meinem Urlaub. 

Aber immerhin muss ich nicht am Eisregentag zur Arbeit fahren, das war nämlich sehr, sehr glatt. Auch das Töchterchen hat eine Erkältung und mein Vater ist plötzlich Corona positiv. Ich bange weiter, weil er ja noch 2 Tage vorher kurz bei mir war. Ich teste regelmäßig, aber ich bleibe negativ.

Pünktlich zum Heiligabend bin ich recht fit und so verleben wir einen tollen Abend zu dritt. 

Am 1. Weihnachtsfeiertag kommt meine Freundin und wir ziehen das Traumschiff schauen dank Mediathek vor. Wir haben einen sehr lustigen Abend mit viel Gequatsche.

Schon am 2. Weihnachtsfeiertag merke ich, dass es mir wieder schlechter geht. Ich bekomme nun doch noch Schnupfen. Auch das Töchterchen hängt durch und so machen wir zwei Tage lang nicht viel. Während sie dann langsam wieder los legt und mal eben feiern geht oder sich mit Freundinnen trifft, hänge ich durch und meine Laune ist schlecht...frustriert. Da hilft auch der Ballet-Abend mit der Tochter und ohne die Coronakranken nicht, meine Stimmung zu verbessern.

Am Donnerstag zwischen den Jahren geht das Töchterchen auf die Reise nach Paris, wo sie Silvester feiern will. Ich hänge durch und schleppe ich von Hunderunde zu Hunderunde. Beide Freundinnen wollen mich nicht sehen, weil sie selbst Angst haben noch meine Viren zu erwischen.

Silvester habe ich erst das Gefühl, es wird endlich besser, aber der Silvesterabend selbst wird nicht schön. Es ist das blödeste Silvester, dass ich in meinem Leben gefeiert habe und das hatte nichts damit zu tun, dass ich alleine mit Hund war. 

Der Übergang selbst um Mitternacht war dann noch ganz nett, meine Vermieter kamen kurz runter zum Anstossen und dann ist das Jahr 2022 vorbei. Das Ende fügt irgendwie in dieses Elend ein. Ich bin froh, dass es rum ist. 

Jahresrückblick - November 2022

 


Der November startet bis auf eine erneute Bauchweh-Attacke ganz gut, ich habe mir die zweite Novemberwoche gleich mal Urlaub genommen, weil ich ja noch so viel Resturlaub habe. Das Wetter ist prima, allerdings viel zu warm für die Jahreszeit. In meinem Urlaub jogge ich fleissig. 

Ich gehe zweimal in die Stadt zum Shoppen, einmal alleine und einmal mit dem Töchterchen. Ich entscheide mich endlich für ein neues Handy-Model und muss nun nur noch warten bis es preislich unter meine Schmerzgrenze fällt. Ich arbeite fleissig an den Fotobüchern.

Ich mache Vogelfutter selbst und das ist eine große Schweinerei...brauch ich nicht nochmal. Dann ist mal kurz November mit Nebel und etwas kühleren Temperaturen. 

Das Töchterchen sehe ich kaum. Entweder ist es lange in der Schule, muss arbeiten oder ist mit Freunden unterwegs. Ihre Englisch-Nachhilfe zahlt sich aus, sie kann nun mündlich besser mitmachen.

Der Reifendruck meldet sich schon wieder und wir entscheiden nun, dass alle Ventile ausgewechselt werden müssen. Mein Konto leert sich im Eilverfahren. 

Ich bereite die Bude für die Weihnachtsdeko vor. Das Töchterchen musste das erste Mal das Auto freikratzen.

Wir beginnen mit der Weihnachtsdekoration und uns fehlt komplett der Bezug dazu. Wir werden fast die ganze Woche brauchen. 

Ich trinke mit einer Freundin nach der Hunderunde den ersten Glühwein der Saison. Immerhin kommt mit ganz wenig Schnee ein wenig Winterstimmung auf. 

Dann haben das Töchterchen und ich zeitgleich einen Mental Breakdown, aber wir sind halt ein gutes Team, zuerst jammern wir uns gegenseitig voll, dann schimpfen wir rum und letztendlich toben wir uns bei Just Dance aus und bekommen einen Lachflash. Danach reden und reden wir, es geht hauptsächlich um das andere Geschlecht. 

Ich hole mir das neue Handy!

Wir gehen zu Marburg b(u)y Night, dass es diesmal nur in abgespeckter Form gibt. Die Kirchen machen aus Solidarität mit der Ukraine gar nicht mit. Das ist sehr schade, aber so sind wir auch schneller wieder zu Hause und das Töchterchen schafft es noch rechtzeitig zur After Party.

Samstag wollte ich eigentlich noch tanzen gehen, aber meine Freundin sagt kurzfristig ab. So hänge ich frustriert zu Hause. Als es dann am 1. Advent auch nicht mal mit dem Adventskonzert der Musikschule klappt, weil wir vor der leeren Kirche stehen, kippt bei mir die Stimmung auf unterirdisch. 

Auf der Arbeit ist es sehr zäh, die Stunden ziehen sich wie Kaugummi, dabei stapelt sich die Arbeit. Aber ich muss ja nicht mehr lange.

Und dann hat dieser komische unwinterliche November ein Ende.

Jahresrückblick - Oktober 2022

 


Der Oktober startet mit einem tollen Wochenende und bestem Wetter. Wir gehen gemeinsam auf den Elisabethmarkt und haben dort eine schöne Zeit. Die Woche danach startet allerdings sehr gruselig. Zusätzlich dazu sprang mein Auto dann erst beim 3. Versuch an - die Batterie muss getauscht werden. 

Das Auto bekommt neue Winterreifen und der Fire Stick schmeisst den FI Schalter raus. Ich brauche also einen neuen. 

Das Töchterchen geht auf Klassenfahrt nach Malta, während ich mal wieder die Stellung hier halte. Sophie hat schon wieder Matschauge. Draußen sieht es aus wie Herbst, fühlt sich aber an wie Sommer. Mir macht das aber nicht nur Freude, mir ist bewusst, dass es eben nicht normal ist, wenn man im Oktober Temperaturen wie im Hochsommer hat. 

Ich gehe mit Sophie zum Tierarzt, dort wird festgestellt, dass sie zu wenig Tränenflüssigkeit produziert. Erstmal bekommen wir Tropfen, um die Bindehautentzündung in den Griff zu bekommen, danach dann dauerhaft vor jedem Spaziergang so eine Feuchtcreme für die Augen. 

Die erste Meldung aus Malta lautete "Es ist max. besch....", danach höre ich kaum noch was, höchstens mal ein paar Fotos. Anscheinend ist es doch nicht so doof. ;-)

Die Woche alleine läuft nicht so rund. Auf der Arbeit ist es zäh, der Hund möchte nicht so, wie ich das will. Es baut sich eine neue Corona Welle auf - Marburg hat eine Inzidenz von über 1000 und es liegen 111 Coronapatienten im Krankenhaus - so viele wie noch nie. Liegt wohl daran, dass ja bis auf wenige Regeln, so gut wie alle Maßnahmen weggefallen sind. 

Dann meldet sich erneut der Reifendruck. Ich bekomme eine Krise! Wir finden schnell raus, dass doch ein Ventil undicht ist, denn die Reifen konnten es ja nicht sein. Der Schraubernachbar versucht es erstmal mit einem kleinen Trick. Das hält dann auch eine Weile.

Ich muss zum nächsten Zahnarzttermin. 

Oma Marianne tritt ihre letzte Reise an und auf der Beerdigung sehe ich sehr viele Menschen, die ich ewig nicht gesehen habe.

Das Töchterchen kehrt wohlbehalten und sehr verändert aus Malta zurück. Es war wohl dann doch richtig gut und sie haben viel Party gemacht. Auch mit den Lehrern war es sehr chillig. Ich habe dann exakt einen Tag Urlaub. An diesem fahren wir zum großen Schweden und danach geht es fürs Töchterchen gleich weiter mit einer Freundin nach Heidelberg. Sie kommt Freitag wieder zurück und geht direkt auf eine Halloween Party.

Und dann gehe ich nach ewigen Zeiten mal wieder aus. Zur Ü30 mit einer Freundin. Die Inzidenzen sind ja rapide gefallen und so konnte ich es mal wagen. Wir hatten riesigen Spaß und haben unglaublich viel getanzt. Genau das habe ich sooooo sehr vermisst.

Am gleichen Wochenende kam noch eine andere Freundin vorbei - endlich mal wieder positive Action.

Ich jogge regelmäßig und muss plötzlich nur noch 28 km laufen.

Wir machen ein Halloween Shooting!