Der Dezember beginnt, wir haben null Weihnachtsstimmung und Sophie kotzt gleich das erste Türchen von ihrem Adventskalender aus. Dieser wird dann von mir konfisziert.
Ich gehe das erste Mal auf eine Arbeitsweihnachtsfeier - diesmal in der Partydance Version - und es ist so großartig. Ich tanze so wild wie schon lange nicht mehr.
Nach Hoch, kommt Tief, diesmal wieder in Form einer durchwachten Nacht. Dazu kommt, dass das Töchterchen auch noch erkältet ist und mitten in der Klausurenphase steckt. Die letzte Arbeitswoche verläuft okay, das Wetter ist usselig und das Töchterchen am Dauerlernen.
Dann gehen wir zu Swinging Christmas, diesmal mit dem Töchterchen und es ist einfach mega. Eins meiner Highlights in diesem Jahr. Das Töchterchen geht noch direkt im Anschluss weiterfeiern. Danach wird sie noch weniger Kopf für die banalen Dinge im Leben haben. ;-)
Eine Verabredung platzt und später bin ich auch gar nicht mehr böse drum. Und dann habe ich schon Urlaub! Wahnsinn. 3 Wochen am Stück im Winter. Ich weiß gar nicht, was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll.
Die Spülmaschine meldet Fehler und ich muss den Handwerker kommen lassen. Das Wetter hat in eiskalter Winter umgeschlagen. Es ist so kalt, dass man es auch dick angezogen nicht ewig draußen aushält. Von einem Extrem ins andere. Dann ist endlich die letzte Klausur geschrieben...aber mehr Zeit, um mal was zu Hause zu helfen hat das Töchterchen trotzdem nicht.
Ich habe einen Friseurtermin, gehe shoppen und wir holen den Weihnachtsbaum in Rekordzeit.
Sophie wird 13 Jahre alt, das Töchterchen verzettelt sich zeitlich und so kommen wir nicht nach Dagobertshausen, aber immerhin schaffen wir es nach Gießen, wo es so kalt ist, dass wir es kaum aushalten und schnell durch die Fußgängerzone hüpfen.
Ich bekomme wieder eine kurzfristige Absage und so langsam frustriert mich das, immer nur zu Hause rumzuhängen. Alleine kann ich mich aber zu Ü30 nicht aufraffen und Salsa Partys gibt es kaum. Ausserdem steigen die Inzidenzen und überhaupt ist ganz Deutschland krank.
Exakt 5 Tage vor Heiligabend bekomme ich Halsschmerzen und bin offiziell das erste Mal seit fast 5 Jaahren krank. Ich bange! Und das in meinem Urlaub.
Aber immerhin muss ich nicht am Eisregentag zur Arbeit fahren, das war nämlich sehr, sehr glatt. Auch das Töchterchen hat eine Erkältung und mein Vater ist plötzlich Corona positiv. Ich bange weiter, weil er ja noch 2 Tage vorher kurz bei mir war. Ich teste regelmäßig, aber ich bleibe negativ.
Pünktlich zum Heiligabend bin ich recht fit und so verleben wir einen tollen Abend zu dritt.
Am 1. Weihnachtsfeiertag kommt meine Freundin und wir ziehen das Traumschiff schauen dank Mediathek vor. Wir haben einen sehr lustigen Abend mit viel Gequatsche.
Schon am 2. Weihnachtsfeiertag merke ich, dass es mir wieder schlechter geht. Ich bekomme nun doch noch Schnupfen. Auch das Töchterchen hängt durch und so machen wir zwei Tage lang nicht viel. Während sie dann langsam wieder los legt und mal eben feiern geht oder sich mit Freundinnen trifft, hänge ich durch und meine Laune ist schlecht...frustriert. Da hilft auch der Ballet-Abend mit der Tochter und ohne die Coronakranken nicht, meine Stimmung zu verbessern.
Am Donnerstag zwischen den Jahren geht das Töchterchen auf die Reise nach Paris, wo sie Silvester feiern will. Ich hänge durch und schleppe ich von Hunderunde zu Hunderunde. Beide Freundinnen wollen mich nicht sehen, weil sie selbst Angst haben noch meine Viren zu erwischen.
Silvester habe ich erst das Gefühl, es wird endlich besser, aber der Silvesterabend selbst wird nicht schön. Es ist das blödeste Silvester, dass ich in meinem Leben gefeiert habe und das hatte nichts damit zu tun, dass ich alleine mit Hund war.
Der Übergang selbst um Mitternacht war dann noch ganz nett, meine Vermieter kamen kurz runter zum Anstossen und dann ist das Jahr 2022 vorbei. Das Ende fügt irgendwie in dieses Elend ein. Ich bin froh, dass es rum ist.

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