Donnerstag, 4. Januar 2024

Die erste Arbeitswoche...

....liegt nun hinter mir. Der Januar startete ja besser als im vorigen Jahr. Körperlich, mental und auch sonst so. Den 1. habe ich so vor mich hingechillt, ein paar Telefonate geführt, gepuzzelt, gestrickt und die Abrechnung mit 2023 geschrieben. Alles sehr entspannt. Abends dann Traumschiff und Kreuzfahrt ins Glück. Same Procedure halt. :-) Und die allererste Hunderunde war - natürlich - im Regen! 

Am ersten Arbeitstag fiel es mir schwer rauszukommen, obwohl das unlogisch ist, weil ich ja im Urlaub von alleine gegen 6 Uhr wach werde und dann schon bald Sophie Fressen möchte oder raus in den Garten bzw. beides. Aber sobald ich um die gleiche Zeit aufstehen muss für die Arbeit - zack müde! Die ersten 3 Tage waren sehr entspannt, evtl. gibt es Aussicht auf eine Verbesserung, kommt aber nun auch auf die eine Studie selbst an, die kurzeitig unterbrochen wurde, zumindest die Einschlussphase wurde gestoppt. 

Die Nacht zum zweiten Arbeitstag war mal wieder grottig. Und während Sophie im Urlaub spätestens 6.15 Uhr auf der Matte stand, pennt sie jetzt plötzlich um 6.30 Uhr immer noch. Vielen Dank auch.  Über das Wetter brauchen wir nicht zu reden - es ist furchtbar. Keiner mag das!

Seit ich wieder arbeite, macht Sophie abends Probleme, sie verweigert das große Geschäft. Das ist sehr anstrengend, weil ich genau weiß, sie müsste mitten in der Nacht raus, wenn sie abends - wann auch immer - nicht mehr macht. Und da ich die Nacht vorher schon nicht geschlafen habe, wollte ich sowas vermeiden. Ich kürze ab - Sophie war bockig, ich war bockig und alle haben ihr Fett abbekommen. Ich gebe mir echt Mühe, aber manchmal reicht es mir halt auch. Letztendlich bin ich 5x mit ihr draußen gewesen - von Garten bis Wiese. Nix! Das Töchterchen übernahm einen letzten Versuch, der wohl erfolgreich war, aber anscheinend nicht komplett. Denn - Tataaaa - um 5.30 Uhr musste der Hund ganz dringend kacken. *grmpf* Heute Abend das gleiche Spiel, keinen Bock zu laufen, keinen Bock das große Geschäft zu erledigen. Mal sehen, ob das Töchterchen später Erfolg hat. Ich versteh es einfach nicht! Sie muss ganz sicher nochmal! Und es ist jetzt noch nicht so, dass sie das alles nicht mehr kontrollieren kann. Das Einzige was mir dazu noch einfällt ist, dass sich die Mittagsrunde durch das Arbeiten wieder etwas nach hinten verschoben hat und sie deswegen aus dem Rhythmus kommt. 

Naja, morgen ist Freitag, deswegen war ich heute Abend entspannter. Und irgendwie war das diesmal komisch. Letztes Jahr war ich so traurig als ich den Baum abschmücken musste, dieses Jahr konnte ich es nicht erwarten. Baum und Weihnachtsdeko müssen schon gehen. Ein paar Dinge fehlen noch, aber das Meiste ist schon weg. 

Ansonsten gibt es wenig zu berichten und Fotos habe ich natürlich auch keinen neuen, deswegen ein letztes Foto vom Baum als Erinnerung.



Montag, 1. Januar 2024

Auf ein Wort!

 Tja, dann wollen wir mal abrechnen mit dem alten Jahr!

2023

Mir war ja klar, dass 2023 alles oder nichts sein kann! Es gab einfach zu viele Dinge auf die ich keinen Einfluss haben werde. Ich hing eigentlich von Beginn an in der Luft, Pläne zu machen war nicht möglich, ich musste einfach abwarten, was passiert und darauf reagieren. Ich hatte also wenig Erwartung, aber schon Hoffnung, dass sich nach dem langsamen Ausschleichen der Pandemie vieles verbessern würde. Doch es kam anders!

"Durchhalten und Aushalten" war ein Teil meines Mottos für 2023! Wie sehr ich in diesen Dingen gefordert wurde, war aber auch für mich nicht absehbar.

Rückblickend gesehen war es das schlimmste Jahr seit dem ich das hier mache und zwar in allen Bereichen. Körperlich, psychisch, finanziell und auch im zwischenmenschlichen Bereich. 

Ich startete schon unschön ins Neue Jahr und bis Ende April sollte es nicht wirklich besser werden. Der schönste Monat war mit Abstand der Mai, dann kam die ganz üble Zeit von Juni bis November. Ende November bis Mitte Dezember sah es aus, als würde ich noch ein wenig Entschädigung bekommen, aber es kippte leider wieder zurück ins alte Muster. 

Und das ist ja erstmal nur die private Bilanz, wenn ich hier jetzt noch das Weltgeschehen mit Krieg, Inflation, Politik, Spaltung der Gesellschaft und Klimawandel berücksichtige, dann wird es richtig bitter. Am Meisten Angst macht mir die gesellschaftliche Spaltung, deswegen habe ich mich auch aus fast allen sozialen Netzwerken herausgehalten. Ich konsumiere Nachrichten nur noch ganz selektiv und gezielt, anders ertrage ich das nicht mehr. Und ich versuche es nicht zu sehr an mich ranzulassen. Klappt natürlich nicht immer. Wir steuern auf etwas zu, dass nicht in unserem Sinne sein kann und darf. Wacht endlich mal alle auf! Zum Glück hält meine kleine Blase um mich herum noch, die meisten Menschen in meinem Umfeld ticken ähnlich wie ich, das hilft etwas. 

Gesundheitlich lief dieses Jahr überhaupt nicht gut. Anfangs kämpfte ich noch mit der Erkältung, dann durfte ich mal die Notaufnahme besuchen mit der Glaskörper-Abhebung. Die Zahnarzttermine waren auch nicht wirklich lustig, aber dann ging es bergauf. Ende Mai war ich topfit körperlich und guter Dinge! Und dann kam die Sache mit den Schulterschmerzen, die mich 6 Monate beschäftigen sollte und auch wenn ich schmerz- und kribbelfrei das Jahr beendet habe, ich merke immer noch den Unterschied. Am Ende des Jahres bin ich so unfit wie lange nicht mehr. Dazu kommen neue Beschwerden, die ich noch nicht einordnen kann. Vielleicht zünden die Wechseljahre, die mich in dem Jahr ja bis dato glücklicherweise verschont haben, eine neue Stufe, oder irgendwelche Viren kämpfen unterschwellig in mir. Es könnte aber auch sein, dass mich dieses Jahr so geschafft hat, dass mein Körper einfach jetzt darauf reagiert - psychosomatisch. Mein vegetatives Nervensystem ist ja eh aus dem Takt geraten, vielleicht liegt es auch daran. Oder eine Mischung aus allem. Ich werde es beobachten! Auf alle Fälle war ich in diesem Jahr mehr beim Arzt als die gesamten letzten Jahre. 6x6 Physio liegen hinter mir und ich habe das erste Mal Akupunktur bekommen. Ich hatte kein Corona wissentlich und war auch nicht mehr erkältet in dem Jahr. Immerhin etwas!

Psychisch hat das Jahr natürlich etwas mit mir gemacht. Wenn man 6 Monate Schmerzen hat, 3 Monate davon 24/7, so dass man nicht mal mehr schlafen kann, dann verändert dich das. Ich war so frustriert, resigniert, erschöpft, wütend und überhaupt nicht mehr gesellschaftsfähig. Am Erschreckensten fand ich meine Aggressionen, die mich phasenweise überfallen haben. Die ich kaum kontrollieren konnte. Am Ende des Jahre spüre ich die Nachwehen immer noch deutlich. Ich habe mehr Ängste als eh schon, höre sehr in mich rein, mache mir zu viele Sorgen und bin oft angespannt. Es fällt mir immer noch schwer soziale Kontakte zu pflegen oder mich zum Ausgehen zu motivieren. Und habe viel zu oft das Bedürfnis alleine zu sein. Ich bin weniger verständnisvoll zu anderen Menschen und ertrage es kaum noch, wenn ich seelischen Mülleimer spielen soll. Dadurch haben natürlich auch einige Freundschaften gelitten. 

Beruflich war das Jahr geteilt. Anfangs war noch etwas stressig, aber ab der Mitte langweilten wir uns fast nur noch. Der Personalmangel macht es fast unmöglich aufwendige Studien nebenher zu machen. Und ich sags wie es ist, mir liegt es mehr, wenn es stressiger ist. Ausserdem macht mir das zusätzliche Sorgen, denn irgendwann will bzw. muss ich meine Stelle aufstocken. Und wenn das so bleibt, wird das natürlich schwierig. Dazu passt auch das Thema Finanzen. Finanziell war das Jahr extrem schwierig. Natürlich hatte ich das vor Jahren schon mit berücksichtigt, die Phase, wo der Hund evtl. noch da ist, das Töchterchen den Unterhalt für sich beansprucht und ich mit dem Halbtagsgehalt alle Kosten bestreiten muss. Nur damals habe ich natürlich nicht mit der Inflation gerechnet. Dank meines Arbeitgebers, der alle Inflationszulagen und den Energiezuschlag gezahlt hat,sowie meiner Sparsamkeit in den letzten Jahren, bin ich aber dennoch ganz gut durchgekommen und musste nicht zu oft an die Reserven. Und das Fahrrad habe ich mir auch gönnen können. Urlaub gab es dieses Jahr ja eh nicht.

Sportlich lief es von "himmelhochjauchzend" bis "zu Tode" betrübt. Durch die Challenge und das viele Joggen in den ersten 5 Monaten war ich so fit wie schon lange nicht mehr. Ich bin sogar wieder 10 km aus dem Stand gelaufen, auf einmal waren sie halt da. Ab Juni ging dann nix mehr und auch am Ende des Jahres bin ich immer noch sehr unfit, obwohl ich wieder mehr gemacht habe. Immerhin, und darauf bin ich echt stolz, habe ich dann doch noch 150 km geschafft. Ausserdem war ich in diesem Jahr mal schwimmen und 2x kurz Radfahren. Dinge, die ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Gewandert bin ich gar nicht, das ging zeitlich auch gar nicht wegen Sophie. Und insgesamt bin ich sehr viel weniger Schritte gegangen wie die Jahre zuvor, was wohl auch daran liegt, dass die Hunderunden mit Sophie sehr viel kürzer und langsamer geworden sind. Das wirkt sich zunehmend auch auf meinen Fitness-Stand aus. Ich bin laut Vo2-Max um ca. 7 Jahre gealtert!

Hier meine Bilanz von diesem Jahr:






Männertechnisch sah es düster aus! Ich habe exakt einen Mann kennengelernt als ich im Mai bei der Ü30 Party war, wir haben uns noch einmal getroffen, ein paar Mal geschrieben und dann stellte sich schnell raus, es ist ein Fail! Somit hält mein Single Dasein und der ungeküsste Zustand weiterhin an. Aber ehrlich, ich hatte echt andere Sorgen!

Mit dem Töchterchen und mir war es schwierig, ich kann es eigentlich kurz machen, ich bin nicht einverstanden mit dieser Art von WG Zusammenleben, aber bisher half rein gar nichts, um das Kind zur Einsicht zu bringen. Ich habe es quasi aufgegeben. Wir haben wenig zusammen unternommen, uns phasenweise kaum gesehen und nicht ein einziges Fotoshooting gemacht. Gute Gespräche hatten wir aber immer noch sehr viele. Sie befindet sich im radikalen Ablöse-Prozess, vergisst aber dabei, dass ich den Löwenanteil ihres Alltagmists auffange. Ich befürchte, dass wir uns erst wieder annähern, wenn sie wirklich auszieht. Eine Freundin von mir sagte, dass es wahrscheinlich so blöd laufen muss, damit wir Eltern es leichter schaffen, loszulassen. Also, bei mir hätte das auch anders funktioniert! ;-)

Sophie war mein besonderes Sorgenkind dieses Jahr. Bis zur dieser Durchfallphase ging es ja noch, aber währenddessen und danach hat sie stark abgebaut. Mir macht vor allem die charakterliche Veränderung zu schaffen, sie ist so gar nicht mehr der Hund, den ich damals aus dem Tierheim geholt habe und der uns durch so viele Lebensphasen begleitet hat. Ich versuche ihr und diesen Veränderungen irgendwie gerecht zu werden, muss aber gestehen, dass ich damit gerade in meiner Schmerzphase Mühe hatte. Mittlerweile hat es sich eingespielt und ich versuche die Zeit, die uns bleibt, mit ihr zu genießen. Körperlich ist sie altersgerecht noch fit. Sie hört und sieht noch und ab und zu sprintet sie auch nochmal über die Wiese. Zwischendrin dachte ich aber, wir schaffen Weihnachten nicht mehr. Das nächste Ziel ist dann Ostern! Schauen wir mal!

Das vorherrschende Gefühl in diesem Jahr? Schmerzen! Und dass das Leben ohne mich stattfindet! Mehr ist dazu eigentlich nicht mehr zu sagen. Dieses Jahr hat mir nicht gut getan!

Die schönste Zeit des Jahren war der Mai, Ende November bis Mitte Dezember, den Rest werde ich in keiner guten Erinnerung behalten. Meine Highlights war einmal die Sportchallenge im Februar, für die manch einer kein Verständnis hatte. Von "Warum tust du dir das an?" bis "such dir lieber mal einen Kerl" musste ich mir einiges anhören und natürlich war auch die Challenge schuld an der Schultermisere. Nur wenige haben verstanden, wie gut mir diese Challenge getan hat, wie viel Spaß sie machte und welchen positiven Einfluss sportliche Herausforderungen auf mich haben. 

Dann natürlich das Abitur des Töchterchens! Ein besonderer Meilenstein und ein erfolgreicher noch dazu. Auch die Feierlichkeiten drumherum waren wunderschön, Momente, an die ich gerne zurückdenken werde. 

Ansonsten kann ich noch aufzählen, mein tolles Fahrrad, das dann aber leider nur rumstehen durfte, die wenigen Male tanzen gehen, die beiden Konzerte im Dezember und die Gespräche mit meinem Physio. Und dass mein Auto so locker durch den TüV kam. :-) Das größte Geschenk dieses Jahr, ich durfte schmerz- und kribbelfrei ins Neue Jahr starten.

Natürlich habe ich auch das Töchterchen gefragt, wie sie ihr Jahr empfand! Sie fand es großartig! Das beste Jahr überhaupt. Vor allem die Zeit bis zum Abi und kurz danach, der Urlaubstrip nach Italien, sowie der Grundlehrgang zum Rettungssani, waren die tollsten Momente bzw. die "geilste" Zeit. Sie war viel unterwegs von Paris, London, Hamburg, Darmstadt, Mainz, Italien bis nach Griechenland. Sie hat so viele neue Leute kennengelernt, aber leider sind auch Freundschaften zerbrochen. Ihr Abitur lief noch einen Ticken besser als gedacht, nur die Tatsache, dass es schwer ist einen Medizinstudienplatz zu bekommen, belastet sie schon. Aber sie tut alles dafür und vielleicht klappt es ja dann doch schneller als gedacht. Ich würde es ihr wünschen. 

Während sie traurig ist, dass das Jahr rum ist, mache ich einen fetten Haken dran!

2024

Ich wünsche mir einfach nur dass es besser wird als 2023! Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht schreiben. Im Prinzip hat sich meine Ausgangsposition nicht verändert. Ich hänge weiter in der Luft, kann keine Pläne machen und muss einfach abwarten, wie manche Dinge sich entwickeln. 

Niemand kann mir ja sagen, wie es mit Sophie weitergeht, wie lange meine finanzielle Durststrecke anhält, wann das Töchterchen einen Studienplatz bekommt und wann und vor allem wohin sie auszieht. 

Ich kann eigentlich nur weiter an mir arbeiten, mich aus dem Sumpf ziehen, raus aus meiner Komfortzone, mich körperlich soweit möglich auf Kurs bringen und vor allem wieder mehr soziale Kontakte pflegen. 

Natürlich habe ich mir auch ein paar Ziele gesteckt. Zumindest sportliche! Ich peile erneut 200 km Joggen an, zusätzlich muss das Fahrrad ja endlich mal zum Einsatz kommen und vielleicht schaffe ich es auch ab und an mal ins Schwimmbad. Ob es eine neue Challenge geben wird, weiß ich noch nicht, wenn dann erst im Februar oder März, falls ich überhaupt Mitstreiter finde. 

Also 2024, ich gebe dir eine ehrliche Chance und versuche dir gegenüber positiv zu bleiben. Ich hatte auch extra die rote Unterwäsche an, damit meine Wünsche in Erfüllung gehen. *lach* Also, zeig was du drauf hast.

Mein Hauptwunsch ist aber Gesundheit für mich und meine Lieben. Wie sehr es einen einschränkt und die Lebensqualität leidet, wenn man nicht fit ist oder Schmerzen hat, habe ich ja sehr deutlich vor Augen geführt bekommen. 

Ansonsten könnte es in Sachen Weltfrieden, dem Umgang miteinander und dem Klimawandel mal wieder in die richtige Richtung gehen. Wobei ich da tatsächlich nicht viel Hoffnung habe. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass es dieses Jahr noch schlimmer wird. Es läuft einfach zu viel falsch!

Mein Motto für das Neue Jahr? 

"Schauen was passiert und das Beste draus machen"

In diesem Sinne "Auf ein Neues"!


Euch allen ein frohes neues Jahr!

Jahresrückblick - Dezember 2023


 

Der Dezember startet wie der November aufgehört hat, recht gut. Vielleicht klappt es ja noch mit einer kleinen Entschädigung für dieses bescheidene Jahr.

Ich gehe diesmal alleine zu Marburg buy Night und fahre seit Langem ganz alleine mit dem Bus zu fahren. Ich komme auch tatsächlich da an, wo ich hin will. :-) Spontan und sehr überraschend stößt noch meine Freundin dazu und so bin ich viel später zu Hause als gedacht.

Es ist kalt und es liegt immer noch Schnee, erstaunlich!

Das Töchterchen ist nur minutenweise zu Hause und das Musikschulenkonzert findet wieder nicht in der Kirche statt, stattdessen gehen mein Begleiter und ich noch was Trinken und Essen. Auch schön.

Dann streikt mal wieder die Bahn und das Töchterchen muss zusehen, wie sie nach Wetzlar und zurückkommt. Zeitgleich fällt gefrierender Regen - tolles Timing.

Ich habe meine allerletzte Physio, wir tauschen zum Abschied die Handynummern aus, aber noch steht das Kaffeetrinken aus. ;-)

Sophie möchte jetzt morgens immer einen kleinen Klecks Joghurt auf ihr Essen. 

Nach dem Glatteis wird es wärmer und so kann ich endlich mal wieder joggen, danach fahre ich noch mit dem Töchterchen nach Gießen zum Bummeln, wo wir einen schönen Nachmittag haben. Seltenheitswert zur Zeit, gemeinsame Unternehmungen. Abends bin ich von so viel Lauferei ganz k.o.!

Am 2. Advent gehen wir zu einem Chorkonzert und das war richtig schön!

Die letzten Arbeitstage verbringe ich ohne Kollegen, der ist krank geworden. Dadurch mache ich die Initiierung alleine, aber so habe ich wenigstens genug zu tun. Die Zeit geht viel schneller rum.

Und dann kippt pünktlich zum Weihnachtsurlaub irgendwie die Stimmung. Ich schlafe total schlecht, mir geht es irgendwie nicht gut und ich weiß nicht so richtig, wie ich das einordnen soll. Dazu muss ich mich mit der Familienkasse rumärgern und es ist heute noch nicht klar, ob wir im Januar noch Geld bekommen oder ich es rückwirkend einfordern muss.

Sophie feiert ihren 14. Geburtstag und das Töchterchen besteht ihren Grundlehrgang mit Bravour. Sie ist traurig, dass diese Zeit nun vorbei ist.

Ich hole alleine den Weihnachtsbaum und es wird wohl unser bisher hässlichster sein. Wobei, wenn ich ihn da so stehen sehe, so schlimm ist es dann doch nicht.

Ich gehe ein letztes Mal Weihnachtsshoppen und muss erneut bei einem Geschenk umdisponieren. Aber dann habe ich alles zusammen. 

Körperlich hänge ich weiter durch. Oder ist es psychosomatisch, oder beides? Keine Ahnung.

Ich beende meine App, immerhin habe ich 4 Wochen durchgehalten.

Dann startet das Töchterchen zu ihrer Londonreise, um mich herum bekommen alle Corona oder sind mit anderen Dingen krank. Ich halte mal wieder die Luft an. 

Ich mache mir Sorgen um jemanden, aber mit den richtigen Medikamenten beruhigt sich das Ganze schnell wieder.

Corona ist im Haus angekommen, nun hat es meine Vermieter erwischt!

Ich gehe zum Abschlussgespräch zum Orthopäden und erfahre, dass er mir gerne nach 3 Monaten nochmal Physio aufschreibt. Na, das ist doch was!

Das Wetter ist einfach nur blöd!

Das Ergebnis vom TMS trudelt ein - hat natürlich nicht gereicht. Also weiterkämpfen!

Ich habe schon wieder so eine Gruselnacht! Das macht mich fertig! 

Wir gehen zu Swinging Christmas und es ist wieder super toll! Eine Ablenkung für mich, wenn auch nicht ganz ungestört, weil wegen Sturm die Heimreise vom Töchterchen schwierig ist. Zum Glück strandet sie nicht wie viele anderen in Frankfurt, kommt aber erst sehr spät hier an.

Sophie mag das Wetter auch überhaupt nicht.

Das Töchterchen ist zwar wieder da, sehen tu ich sie aber trotzdem kaum. Entweder arbeitet sie, sucht nach Weihnachtsgeschenken oder macht was mit ihren Freundinnen.

Und dann ist der Heilige Abend da! Irgendwie schaffen wir es auch dieses Jahr eine Punktlandung hinzulegen und haben einen tollen Abend, der diesmal wirklich lange geht. Dementsprechend müde bin ich am 1. Weihnachtsfeiertag. Am 2. Weihnachtsfeiertag gehe ich joggen, mein Papa mit Frau kommen und natürlich schaue ich abends mit meiner Freundin traditionell das Traumschiff. Es war mal wieder grottig. *lach*

Zwischen den Jahren verbringe ich chillig und bin oft mit mir selbst beschäftigt. Ich hänge immer noch durch. Ich puzzle mal wieder, stricke, schaue Filme, treffe mich nochmal mit Freundinnen, schaffe doch irgendwie wenigstens noch die angepeilten 150 km - von den 200 habe ich mich ja schon lange verabschiedet und das Töchterchen hat viel Freude bei ihren ersten Praktikumstagen im Krankenhaus. Die untermauern nochmal ihren Berufswunsch!

Der letzte Tag im Jahr ist da, ich verbringe ihn ruhig und gemütlich, quatsche mit dem Töchterchen und weil ich ja noch letztes Silvester gut in Erinnerung habe, lasse ich ein schweres Abendessen und den Alkohol weg. Nachdem das Töchterchen doch noch zum Feiern geht, schaue ich eine Actionkommödie und starte völlig entspannt ins Neue Jahr! 

2023 hat fertig!