Samstag, 13. Januar 2024

Eine Woche....

....die Stoff für locker 4 Wochen hatte. Überhaupt bin ich schockiert, wenn mir jemand noch Frohes Neues Jahr wünscht, denn ich habe das Gefühl, das Jahr wäre schon monate alt. Bis vorgestern hätte ich trotzdem immer noch gesagt, es läuft besser an als 2023, wo es ja gleich Schlag auf Schlag ging. Unschöne, nervige Schläge. Aber tja, man darf den Morgen nicht vor dem Abend loben!

Montag wurde ein Familienmitglied ins Krankenhaus gebracht, zu dem kaum jemand Kontakt hat, nicht weil wir ihn so doof finden, sondern es ist selbst gewählt. Lange Geschichte! Schon die Sympthome deuteten auf etwas nicht so Schönem hin und als dann am Donnerstag plötzlich eine sehr, sehr unschöne Diagnose im Raum stand, war dann auch emotional bei mir Schluss. Zumal ich plötzlich wieder sehr viel mehr involviert war, als ich eigentlich wollte. Liegt wohl daran, dass ich eh Ansprechpartner für eine zweite Person bin, die wiederum die nächststehende vom Betreffenden ist. Ich muss leider so kryptisch bleiben. Ausserdem arbeite ich im Klinikum und die betreffende Station war nur einen Hüpfer von meinem Büro entfernt. Dann husche ich natürlich einmal am Tag kurz vorbei. Sonst besucht ihn ja keiner, weil kein intaktes soziales Netzwerk - lange Geschichte. Als ich plötzlich an diesem Abend Mittelsmann war zwischen beiden Personen, weil sie sich aus irgendwelchen Gründen gegenseitig am Telefon erreichten und bei mir deswegen mehrfach - das letzte Mal um 21.30 Uhr das Telefon klingelte, wurde ich echt langsam sauer. Zu dem Zeitpunkt war nämlich schon klar, dass das erstmal nur eine Möglichkeit von vielen war und es auch etwas harmlosere Ursachen geben kann und es ging wirklich nur noch um Pillepalle. Ich bin aber bei jedem Klingeln sorgenvoller geworden und konnte mich beim letzten Telefonat auch nicht mehr auf Normallevel runteratmen, obwohl es um nix ging. Erinnert euch, mein vegetatives Nervensystem ist an meiner Schultergeschichte beteiligt und auch heute merke ich die Unterschiede zur anderen Schulter immer noch. Dazu die wahrscheinlich hormonell bedingte Angstneigung. Die Nacht war für mich also wieder schlaflos und mir wurde klar, das geht so nicht! Das will ich nicht und das kann ich nicht. Über Jahre kaum Kontakt, nicht mal eine Antwort, wenn man gratuliert, kein Rückruf, kein Fragen "Wie geht es der Schulter!" und dann soll ich Feuerwehr spielen. Ich bin selbst gerade nicht stabil und muss zusehen, dass ich wieder hoch komme. Zumal es da noch etwas gibt, von dem ich mir sehr sicher bin, dass sich da nix ändern wird, sobald es der betreffenden Person besser geht. Und schon alleine deswegen muss man sich abgrenzen! 

Zum Glück geht es der Person wieder besser, die schlimme Diagnose konnten sie fast gänzlich ausschliessen, wobei noch finale Ergebnisse abgewartet werden müssen, aber so richtig wissen sie noch nicht, was es ist bzw. war. Da sich der Großteil der Sympthome zurückgebildet hat und auch andere besser werden, hoffe ich einfach mal auf diese Autoimmunsache. Das würde passen vom Gesamtablauf und das hat auch die günstigste Prognose. Sie haben ihn gestern entlassen und nun soll der Hausarzt weiter machen - wenn man denn einen hätte. Tja! 

Dazu baute Sophie stark ab, zumindest Abends und Morgens. Seitdem sie von mir im Futterpaket gefundenen Weihnachtskekse bekommt, verweigert sie teilweise gänzlich ihr Futter im ersten Anlauf. Das Futter mag sie schon von Anfang an nicht so gerne, das Enzym und die Tablette für die Gelenke machen es wohl nicht besser. Sie hat schon Hunger und auch Apetitt, das konnte ich eindrucksvoll sehen als ich ihr den ersten Keks gegeben habe oder sie die leere Tunfischdose ausschlecken durfte. Es ist wohl normal bei manchen Hunden im Alter, aber wenn sie so vor einem in den Futternapf starrt und es wirkt als würde sie sich gleich hineinübergeben, ist das nicht schön anzusehen. Die Schüssel wird immer leer, nur halt so im Laufe des Vormittags, was nun zur Folge hat, dass es Mittags auch anfängt. Seit den Keksen geht es nun auch Abends los. Naja, Tierarzttermin muss eh gemacht werden. 

Ausserdem torkelt sie morgens echt rum, ist verpeilt und weiß oft nicht, was sie eigentlich will. Nach einer Weile wird das Torkeln besser und mittags ist dann erstmal alles wieder gut. Es gibt Tage wie gestern, dass erinnert sie mich auch wieder an die eigentliche Sophie. Sie rennt freudig über die Wiese, weit voraus und schnuffelt überall rum. Gestern zeigte sie sogar Jagdtrieb auf Vögelchen. Und sogar die Abendrunde war sehr motiviert, weil es eben noch ein wenig hell ist, wenn wir starten. Sobald es dann dunkel wird, mag sie nicht mehr. Aber da waren wir auch schon lange unterwegs für unsere Verhältnisse. Es ist so schwer mitanzusehen und so oft denke ich morgens, wenn ich sie so sehe, über die Lebensqualität nach. Wann ist sie nicht mehr gegeben? Merke ich es rechtzeitig? Diese Gedanken erübrigen sich dann erstmal, wenn sie wieder durchstartet wie gestern. Es ist eine schwere Phase für uns! Kraftraubend! 

Überraschenderweise ging es mir trotzdem stimmungstechnisch die Woche bis Donnerstag Abend gut. Ob es die Sonne war, die Tatsache, dass ich mich auf der Arbeit nicht mehr langweilen muss oder sonst was, kann ich gar nicht sagen. Es fühlte sich auf alle Fälle gut an. 

Das Töchterchen hatte auch eine schlimme Woche! Das Praktikum auf der Wache entpuppt sich als nicht so dolle. Sie wird nicht da eingesetzt, wie es abgemacht war, sondern auch auf anderen Wachen, die sie teilweise gar nicht mit dem Zug erreichen kann zu den Uhrzeiten. Dazu muss sie ihre Klamotten auf einer anderen Wache holen, was überhaupt nicht machbar ist, wenn man nur mit den Öffis fährt. Dazu diese Eiseskälte, die hat ihr dann echt noch den Rest gegeben. Zu allem Übel wurde ihr Geldbeutel mit allen Karten ausser der Bankkarte geklaut. Oder sie hat ihn verloren! Bisher ist er aber nicht aufgetaucht. Und weil das alles noch nicht reicht, streikte die Bahn! Zum Glück konnte die Oma ihr Auto für die zwei Tage abtreten und nächste Woche kann sie zwei Nachmittage mein Auto mitnehmen. Und die Oma hat schon gesagt, danach darf sie wieder ihres haben. Notfalls kann die Oma auch mal meins nehmen. Ihre Tage sind also sehr lang und nebenher muss sie auch noch für den HamNat lernen, der ja schon am 1. März stattfindet. Aber mal abgesehen davon, dass ich ihr den Rücken zu Hause freihalte, wuppt sie das alles super. Auch das Kümmern um die verlorenen Karten hat sie alleine gemacht. Immerhin war die letzte Schicht gestern sehr schön bei ihr. Es steht und fällt auch mit den Menschen, mit denen sie fahren muss. Das wechselt dort eben jeden Tag. Ihre Erkenntnis zum jetzigen Zeitpunkt - Rettungswagen wird es definitiv nicht! Sie will ins Krankenhaus! Mittlerweile versteift sie sich auch nicht mehr auf das Wintersemester 24/25, sondern sie wird es weiterversuchen und notfalls jeden HamNat schreiben, den es gibt. :-) Bis dahin kann sie, wenn sie einen Studienplatz für Pharmazie findet, halt einfach das studieren. Sie hat gesehen, dass die meisten Medizinstudenten im Durchschnitt älter sind, weil sie über Ausbildungen oder früher noch Wartesemester reingekommen sind. Die wenigstens haben ein 1,0er Abi! ;-) Vielleicht sollte man das System mal überdenken.

Dieses WE werde ich chillig verbringen und mal anfangen, meine Papiere für die Steuer zu sortieren. Ich hab nämlich schon alles da und könnte schon mit der Steuererklärung beginnen. Ich Streber! :-)

Aber heute fahre ich zum Baumarkt, ein paar Dinge für Sophie holen, die es ihr vielleicht etwas einfacher machen werden. Einmal Matten, die ich auf die großen Flächen Laminat legen kann, damit sie weniger rutscht. Das macht ihr zunehmend Probleme. Dazu Nachtlichter für Wohnzimmer und Flur. Am Besten mit Bewegungssensoren, damit sie sich zurecht findet, falls sie sich im Dunkeln doch mal verirrt. Und eine Unterlage für die Näpfe. Sie ist da sehr unsauber geworden, ausserdem rutschen die Näpfe so rum. Vielleicht schaue ich auch gleich mal nach einem Küchenlicht. Wollte ich ja schon lange machen, war mir dann aber zu kompliziert. *lach* 

Mein zweites Puzzel aus der Exit-Reihe gefällt mir viel besser als das erste. Und ich bin definitiv schneller, wobei das eigentlich viel schwieriger ist. 

So, nun gibt es noch die letzten Fotos, dann habe ich erstmal wieder nix mehr. War zu kalt, mir sind so schon die Finger eingefroren und pünktlich zum WE ist ja nun die Sonne weg.




Sonntag, 7. Januar 2024

Achja....

...Fuck Perimenopause! Da denkste den ganzen Tag, wie gut geht es mir gerade und fühlst seit Langem mal wieder diese innere Zufriedenheit, blickst motiviert und zuversichtlich auf die Zukunft und zack biste schon am Abend wieder da, wo du gerade erst herkommst. Auf dem Boden der Tatsachen. 

Ich bin ja tatsächlich gejoggt und es lief mega. Klar, ich bin noch lange nicht da, wo ich mal war, aber dafür war einfach die Pause zu lang und ich bin einfach immer noch schwerer als normal. Aber ich habe mich gut gefühlt, bin schneller gelaufen - soweit das die Matschepampe zuließ - und der Puls hielt sich auch beim ersten Anstieg super, obwohl mich Safri Duo den Berg schneller hochprügelten als sonst. Auch als mitten im Nichts plötzlich zwei Typen mit geschulterten Waffen vor mir standen, blieb ich cool. Wobei ein bissi gruselig war das dann schon. 

Danach war ich richtig gut drauf! Ehrlich! Auch die Absage meiner Freundin, der es momentan wieder nicht gut geht, habe ich locker genommen. Wir haben lange telefoniert und ich kann sie so gut verstehen. Frauen in unserem Alter haben es einfach nicht leicht, da ist es auch egal, ob du Kinder hast, einen Partner oder alleine durch das Leben gehst. Ich hab versucht sie zu beruhigen und heute wollen wir dann statt tanzen mal gemeinsam spaziergen gehen. 

Auch als das Töchterchen nach Hause kam, war alles noch supi. Wir haben gequatscht, gelacht, sehr lange sogar und dann bin ich irgendwann ins Bett. Das Töchterchen hat noch den momentan allabendlichen "Kack-Motivator" gespielt. Wenn die beiden gehen, klappt das nämlich sofort, während sie ja bei mir bockt. Und nachdem ich noch gelesen habe und mir die Augen schwer wurden, habe ich das Licht ausgemacht. Kaum war das Licht aus, sprangen die Sorgen unterm Bett hervor, danach kam die Angst. Wtf! Es nervt einfach nur. Naja, bis 1 Uhr bekam ich keinen Schlaf und gerade als ich anfing in den Schlaf zu gleiten, hörte ich komische Geräusche von Sophie. Erst dachte ich, sie träumt, aber dann merkte ich schnell, da stimmt was nicht. Ich war sofort hellwach, die Angst natürlich auch. Normalerweise hätte ich über den Anblick von Sophie sicherlich gelacht. Mitten in der Nacht mit eh schon durchdrehendem Panikzentrum, war das nicht lustig. Sie ist irgendwie mit dem Hinterteil unter der Armlehne des Sessels vom großen Schweden, auf dem sie immer schläft, runtergerutscht, während die Vorderbeine noch auf dem Sessel lagen. Und natürlich bekam sie Panik, weil sie da nicht mehr alleine weg kam und glaubt mir, auch ich hatte echt Mühe, den total verstörten Hund da rauszubekommen. Sie steckte wirklich fest. Naja, irgendwann schaffte ich es und um sowas für diese Nacht zu vermeiden, trug ich sie aufs Sofa direkt daneben. Das Tragen fand sie mal richtig blöd und es dauerte eine Weile bis sie sich beruhigte. Ich hätte ihr da gerne geholfen, aber wenn sie müde ist, will sie ja keine Nähe, deswegen war mein Streicheln kontraproduktiv. Ich bin dann noch ein paar Mal hin, um zu schauen und irgendwann legte sie auch den Kopf ab, entspannte und schlief durch bis zu ihrer üblichen Zeit. Heute morgen war sie ganz normal. Ich brauchte bis 3 Uhr bis ich endlich mal einschlief, um 4 Uhr wollte meine Blase entleert werden und um 6.30 Uhr weckten mich Hundepfoten auf Fliesen. 

Dementsprechend müde und durch bin ich natürlich heute und sehr dankbar, dass ich gestern joggen war. :-) 

Ich muss diese Angst und Sorgen irgendwie in den Griff bekommen, das ist ja echt furchtbar. Was ich merke, ist, dass Alkohol und vorheriger Schlafmangel das noch anfeuert. Auch nächtliche, normale wechseljahrsbedingte Schwitzattacken sind Verstärker. Spätes Essen von unnützem Mist könnte auch Auswirkungen haben. Und da ich keine Hormonersatztherpie möchte, es auch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nötig finde, werde ich erstmal da ansetzen. 1. Gibt es ab jetzt keinen Alkohol mehr ohne Gesellschaft - nicht, dass ich viel trinke und ab 1. Feburar verzichte ich ja eh wieder komplett für eine Weile - aber ich habe das Gefühl meine Alkoholtoleranz, die eh niedrig war, ist noch niedriger gerutscht. Und Alkohol hat einen Einfluss auf das veg. Nervensystem, in meinem Fall also nicht zu unterschätzen. Es ist einfach einen Versuch wert und letztendlich tut mir das auch nicht weh. Es war eh Zufall, dass ich dieses WE überhaupt was zu Hause hatte. 2. Weniger Sch... nach 19 Uhr essen! Lieber mal einen Tee trinken! 3. Und irgendwie mental nochmal an mir arbeiten, dass mich Angst und Sorgen nicht weiterbringen. Nichts auf dieser Welt kann ich verhindern, wenn ich mir vorher schon Sorgen mache. Das weiß ja eigentlich jeder, aber die Umsetzung ist halt schwer, vor allem, wenn man schon seit Jahren in dieser Hinsicht am Limit lebt. 4. Weiter sporteln, denn ich habe in den 2 Wochen sofort wieder gemerkt, wie viel Einfluss Bewegung auf meine Psyche hat. Auf den Körper natürlich sowieso.

Sorry, für dieses Wechseljahrsthemendings, aber es wird sowieso viel zu wenig darüber geredet. Scheint immer noch ein Tabu-Thema zu sein. Und da ich sicherlich mehr weibliche Leser habe als männliche, hilft es vielleicht der einen oder anderen weiter. Sei es auch nur, Gleichgesinnte zu lesen! Mir tut das auf alle Fälle gut, wenn ich Blogeinträge von anderen Wechseldamen lese! Und irgendwann ist es ja auch mal rum - hoffentlich! :-)

Das Töchterchen hatte gestern die letzte Schicht im Krankenhaus und ich finde es erstaunlich, was sie praktisch machen durfte. Sie konnte dadurch gut austesten, was sie kann und was ihr Probleme macht.  Bisher war nix dabei, womit sie nicht klar kam. Mal schauen, was sie ab Montag beim Rettungswachenpraktikum für sich herausfindet. 

Ich hoffe, dass wir heute fertig entweihnachten können, kommt halt aufs Töchterchen an, und ich müsste die Glastür neu bemalen. Wobei Sophie mittlerweile auch gerne mal dagegen läuft, obwohl was in ihrer Kopfhöhe aufgemalt ist. *soifz* 

Und ich hoffe sehr auf die versprochene Sonne heute, allerdings wird die in der App schon wieder immer weiter nach hinten gerechnet. Wahrscheinlich wird das eh wieder nix.






Samstag, 6. Januar 2024

Timing

Endlich hatte ich seit Langem mal wieder das richtige Timing. Gegen 16.15 Uhr schaute ich raus und sah, dass es evtl. einen schönen Sonnenuntergang geben könnte. Das Töchterchen hatte eh schon zugesagt mit Sophie zu gehen, es war trocken und ich fertig mit meinem Kram. Also habe ich mir die Kamera geschnappt und bin raus. Eine gute Entscheidung! :-) 

Ansonsten war der Rest vom Donnerstag und auch der Freitag mehr als okay. Ich bin zur Zeit irgendwie sehr motiviert auszumisten, aufzuräumen und Ideen zu sammeln für meinen Schlafzimmerumzug. Auch wenn ich bei Letzterem noch gar nicht weiß, wann der stattfinden wird, schadet es ja nix, wenn man sich vorher schon ein paar Gedanken macht. Bei der Küche habe ich fast 2 Jahre gebraucht bis ich es endlich angehen konnte. 

Wenn das Töchterchen ausgezogen ist, möchte ich gerne mein Schlafzimmer nach vorne verlegen. Dort habe ich mehr Platz und es ist einfach netter, weil mehr Licht. Mein Traum war und ist ja immer eine Strandhausoptik. Soweit das die vorhandenen Möbel zulassen. Da ich aber weiße Schlafzimmermöbel habe, sollte das kein Problem sein. Da das angepeilte Zimmer auch viel heller ist, kann man da mehr experimentieren. Letztendlich bin ich aber nie so konsequent wie bei vielen Insta-Accounts. Meist verliere ich dann doch den Faden. *lach* Oder man bekommt nicht das, was man möchte oder es ist zu teuer oder ich zu faul. Aber wie gesagt, Ideen sammeln macht gerade sehr viel Spaß.

Zeitgleich muss ich ja dann auch mein jetziges Schlafzimmer umgestalten, das Töchterchen möchte ja ein schönes Zimmer haben, wenn es mal nach Hause kommt. Auch hier sammel ich die eine oder andere Idee, wobei die meisten Möbel vom Töchterchen hierbleiben werden und ich dann vom Platz her echt jonglieren muss. 

Eine Wohnzimmerrenovierung stand ja eh schon auf der To-Do-Liste, ist eigentlich schon längst überfällig, aber vorher müsste ich ausmisten und mir gut überlegen, ob ich die Möbel umstellen will oder es so bleibt wie es ist. Viel Umstellmöglichkeiten habe ich eh nicht. Die Farbzusammenstellung ist hier recht klar. Weiß, beige, evtl. Kaffeefarben, hell, bissi Boho-Style. Da ich es aber nie schaffe, den Inhalt meiner offenen Regale ins gewünschte Farbschema zu intergrieren, wird das eh nie so werden, wie ich es mir vorstelle. Ich könnte mit Türen arbeiten, aber das ist natürlich ein Kostenfaktor und ob es mir das dann wert ist, wage ich zu bezweifeln. 

Ganz wichtig ist langsam ein Überzug fürs helle Sofa, der nicht zu teuer sein darf, weil Sophie ja momentan darauf schläft. Aber er sollte etwas wasserabweisend sein und waschbar. So wie es jetzt ist, ist es einfach nur schlimm. Blöderweise habe ich nur tolle bezahlbare Varianten beim chinesischen Onlinehändler gefunden. Aber alles was ich in anderen Online Versendern finde, sieht sch... aus oder ist nicht das, was ich suche. Oder ist so teuer, dass ich auch ein neues Sofa kaufen könnte. ;-) Da muss ich also nochmal recherchieren oder in mich gehen. Eine aufwendige Sofareinigung, die natürlich auch möglich wäre, macht wenig Sinn, so lange Sophie drauf liegt. Ein paar Bezüge kann ich ja leicht waschen, aber das große Ganze ist mir echt zu aufwendig, weil ich dazu das Sofa auseinander bauen muss. Das sagt einem nämlich vorher keiner, wenn da "waschbarer Bezug" drauf steht. Und dass man die Sofaserie bald komplett aus dem Sortiment nimmt und damit natürlich auch die Ersatzbezüge, wird auch verschwiegen. Damals konnte ich mir keinen Ersatzbezug leisten, ein paar Monate später waren sie verschwunden. Naja, gibt Schlimmeres! :-)

Der Flur wäre dann das Letzte, was ich renovieren muss, der kommt aber wirklich erst dran, wenn alle anderen Zimmer vollzogen sind. Ich muss das ja auch alles bezahlen können. ;-)

Heute müsste ich eigentlich joggen, weil ab morgen wird es zu kalt. Das ist doof, weil so richtig passt mir das heute nicht. Aber ich hoffe, ich kann den inneren Schweinehund noch überzeugen.

Mein Puzzle wird langsam - ich tue mich weiterhin schwer, aber jetzt kommt bald der Kippunkt, wo man fast jedes Teil, das man in die Hand nimmt, sofort einfügen kann. Danach wartet noch ein zweites auf mich, das laut Beschreibung eines der schwersten ist. Ich bin gespannt.

Und dann steht ja auch bald der 20. Geburtstag meiner Tochter an. 20! Unfassbar! Sie will eh nicht wirklich feiern, aber ich brauch ja noch ein paar Geschenke und einen Kuchen backe ich natürlich auch.

Heute hat sie die letzte Schicht im Krankenhaus - zum Schluss nochmal die Spätschicht. Gut für sie, blöd für mich, weil sie gerne das Auto hätte, ich mir die Option mit der Freundin auszugehen aber offen halten will und sie dann definitiv nicht länger arbeiten kann, sonst wird es für uns zu spät. Wir sind halt schon alt und können nicht mehr erst um 23 Uhr ausgehen. ;-) Mal schauen, wie wir es machen.

Ab Montag geht dann das Praktikum bei den Johannitern los. Blöderweise streikt wahrscheinlich wieder die Bahn und sie hat keine Ahnung, wie sie nach Gießen kommen soll. Ich kann sie nicht fahren, ich brauche selbst das Auto und ansonsten hat sie keinerlei Möglichkeiten. So nervig! 

So, jetzt präpariere ich mich mal langsam mit joggingtauglichem Frühstück und fülle die Wasserreserven auf. Kaffee hatte ich ja schon. Und lass euch ein paar Bilder von gestern da.