Ehrlich gesagt bin ich mittlerweile wirklich ratlos und sprachlos, was meine Serie hier betrifft. Diesmal kommen nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem anderen Mist dazu, aber reicht es nicht langsam mal? Zu den eh schon zig Sachen, die am Auto gemacht werden müssen und ja auch Geld kosten, ist nun eine Scheinwerferbirne ausgefallen. Wieder was, das auf die To-Do und Kostenliste muss. Vielen Dank auch! Und anscheinend habe ich wieder ein Mottenproblem. *schrei* Ihr erinnert euch vielleicht an das Problem vor Jahren, das ich aber gut in den Griff bekommen hatte, Lebensmittel waren ja nie befallen. Vereinzelt habe ich in den Jahren danach immer mal eine Motte gefunden, getötet und dann war gut. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass sie von oben kommen, weil meine Vermieter auch ein Mottenproblem hatten. Über den Keller verirren sich die auch mal zu mir. Und von draußen habe ich auch schon welche einfliegen sehen, könnte das Hühnerfutter von den Nachbarn sein. Naja, aber nun habe ich sie wohl wieder selbst drin. Vor ein paar Wochen fand ich eine Larve an der Decke, da habe ich mir noch nicht so viel dabei gedacht und nur weiter beobachtet. Letzte Woche krabbelte an der gleichen Stelle wieder eine, also kein Zufall mehr. Ich habe an der Küchenseite schon alles abgesucht, sogar den einen Schrank abgehängt, aber alles sauber. Auch der Tee war unauffällig - nichts! Nach ein paar Tagen Ruhe, fand ich heute morgen eine Motte genau an der gleichen Stelle. Damit ist es klar, ich habe irgendwo wieder ein Problem. Darum darf ich mich also auch noch kümmern. Gut, ich wollte eh ausmisten in der Küche und so viele Lebensmittel bewahre ich ja eh nicht auf, trotzdem ist das alles einfach nur Mist. Es vergeht kein Tag hier, wo nicht irgendwas neues Blödes passiert. Ich bin es einfach nur leid! Da fragt man sich wirklich, womit habe ich so eine Pechsträhne verdient?
Schönes gibt es nix zu berichten, wie auch. Der Tag war gestern mit Sophie zusätzlich anstrengend, vor allem von 20 - 23 Uhr war ich einfach nur noch verzweifelt. Sie hat quasi 3 h durchgejammert und gefiept. Nichts, aber auch rein gar nichts hat geholfen. In dem Moment habe ich mir tatsächlich einfach nur gewünscht, sie könnte endlich loslassen und auf ihre Reise gehen. Sie war ja selbst so gestresst damit, eigentlich tot müde, aber gefangen in ihrem Demenzwahn. Wahn ist übrigens in solchen Situtionen das richtige Wort. Erst nachdem ich sie nochmal in den Garten gebracht habe und sie dort bestimmt 10 min. einfach nur im Kreis lief - ohne was zu machen, wurde sie drin etwas ruhiger. Aber um 0, 2, 3, 4, und 5 Uhr wieder Gejammer. 2x musste ich hin, bei den anderen Malen hat sie es alleine geschafft.
Gestern ist hier die erste Gruppe Kraniche übers Haus geflogen - früh finde ich. Und das macht mich zusätzlich traurig. Es zeigt, dass sich das Jahr in großen Schritten zu Ende neigt. Wobei ich ja wahrscheinlich froh sein werde, wenn dieses besch.... Jahr endlich rum ist. Aber nur weil es dann rum ist, wird es ja nicht automatisch besser. Das hat uns ja schon das letzte Jahr gezeigt. Normalerweise kommt trotzdem beim Anblick der Kraniche auch eine Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit und Weihnachten selbst auf, aber das will sich verständlicherweise aufgrund der Umstände überhaupt nicht einstellen. Schon mit Sophie würde es kaum möglich sein, zu Veranstaltungen zu gehen oder ausgiebige Einkaufsbummel zu gehen oder Dinge für Adventskalender und Co. zu besorgen. Ich werde ja definitiv auch mindestens 4-6 Wochen lahm gelegt sein. Danach bleibt nicht mehr viel Zeit für Weihnachtsstimmung. :-( Wer meinen Blog liest, weiß, wie sehr ich die Zeit Ende November bis Ende des Jahres liebe.
Heute werde ich nochmal joggen gehen - die 150 km voll machen. Viel mehr, werden es dann wohl nicht mehr. Die 200 schaffe ich definitiv nicht, dieses Jahr. Auch wenn alles optimal verläuft und alles gut ausgeht, reicht die Zeit sicherlich nicht, um für längere Strecken fit genug zu sein. Zumal dann ja eh die Jahreszeit kommt, wo ich je nach Wetter weniger laufe.
Gestern habe ich angefangen, den Garten winterfest zu machen. Gartenmöbel verräumt, mit dem Efeu gekämpft, aufgeräumt. Jetzt müsste ich nochmal Rasen mähen, auf Terrasse ein wenig Unkraut zupfen, mal kehren und die Lampions abhängen. Mehr mache ich dieses Jahr nicht. Die Töpfe lasse ich alle so stehen, das muss bis zum Frühjahr warten.
Und ich hoffe, dass es heute mit Sophie wieder einfacher ist. Immerhin hat sie heute morgen schnell ihr großes Geschäft gemacht. Wenigstens was!
Das Töchterchen ist gut in Hamburg angekommen und hat ein schönes Zimmer bezogen - dreckig zwar, aber besser als das in Mainz, sogar mit Waschbecken. Die Gemeinschaftbäder sind wohl gut, die Gemeinschaft-Küche sehr, sehr ranzig. Sie teilt sich den Kühlschrank mit noch jemanden und da war wohl gar kein Platz mehr drin. Fängt also schon wieder gut an. Ansonsten fühlte sie sich ziemlich verloren, wusste nicht viel mit sich anzufangen. Sie hat sich die Gegend ein wenig angesehen und das gefällt ihr da eigentlich ganz gut. Gestern abend wollten sich ja noch einige von den Mediziner-Erstis treffen, aber ob das statt fand und wie es war, weiß ich noch nicht. Bin gespannt!
Zum Schluß noch ein paar Fotos von den Lichtern.
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