Freitag, 19. Januar 2018

Vom Sturm und so....

Also, ich sags mal so, ich habe in meinen 47 Jahren schon den einen oder anderen Sturm miterlebt, aber bei keinem hatte ich so Angst um mein Leben wie gestern, als ich genau mit Beginn des Höhepunktes zu meinem Auto laufen musste, das auf einem Waldparkplatz stand. Auf diesem Parkplatz wird auch gerade gebaut und so standen lustige Bauzäune herum, ob sie heute noch stehen, weiß ich nicht. Auf alle Fälle wehte mir eine Windböe einen fetten Ast vor die Füße und ein Bauzaun löste sich gerade von der Befestigung als ich auf dem Parkplatz ankam. Aber noch gruseliger war die Fahrt durch das Waldgebiet runter in die Stadt. Ich bin quasi zickzack gefahren, weil ich ständig Ästen ausweichen musste, die auf die Straße krachten. Die Bäume bogen sich so weit rüber, dass ich das Schlimmste befürchtete. Später waren es dann Straßenschilder, die sich auf der weiteren Strecke selbstständig machten und in einem Ort lagen schon Dachziegel auf der Hauptstraße. Ehrlich, ich war so froh zu Hause zu sein.
Später erfuhr ich dann durch den Newsticker der hiesigen Zeitung, dass genau auf meiner Strecke kurz danach einige Bäume umkrachten, teilweise Autos dabei total demolierten und die Autos im Schlamm stecken blieben, weil sie versuchten, den Bäumen auszuweichen. Die Zufahrt zum Klinikum war lange gesperrt, so dass nicht mal mehr die Krankenwagen durchkamen.

Den Hundespaziergang kürzte ich sehr ab und ging auch nur aufs offene Feld, denn auch hier zerriss es viele Bäume.

Kann es jetzt bitte mal wieder ruhigeres und vor allem trockeneres Wetter geben?

Ansonsten ist alles im grünen Bereich hier und die Vorbereitungen für den Töchterchen-Geburtstag gehen in die heiße Phase.

Und da hier heute mal die Sonne schien....natürlich nicht als ich die Hunderunden machte und die Einkäufe ins Auto laden musste, da hat es natürlich wieder geschüttet....konnte ich endlich mal den bösartigen Specht an der Futtersäule fotografieren. Bösartig deswegen, weil der die Meisen mit seinem scharfen und spitzen Schnabel vertreibt. Da fliegen schon mal die Federn.



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