Dienstag, 17. Juli 2018

Dahme 3.0 - Tag 5

Der Mittwoch startete wie immer, nur das Frühstück nahmen wir diesmal nicht auf dem Balkon ein, mir knallte die Sonne zu sehr dorthin.

Danach ging es natürlich bei Traumwetter an den Strand, wo nach und nach alle Strandkorbnachbarn auftauchten. Die Bilanz der Hundekontakte fürs Töchterchen an diesem Strandtag: einmal umgerempelt von nassem Boxermischling, einmal platt gewälzt von schmusigem Retriever und einmal fast angepinkelt von einem Retriever-Rüden. Letzteres war der Besitzerin so peinlich, dass sie später nochmal nachfragte, ob alles wirklich in Ordnung sei. :-)

Halwa betrieb fleissig sein Tiefbaugewerbe und buddelte ein Loch an das andere. Das sah immer sehr geplant und ausgetüftelt aus, wir scherzten schon, dass er sich im Wohnwagen über Nacht einen Plan zeichnete. Und natürlich wurde jedes Loch vor jedem Hund verteidigt. Auch sonst hatten wir viel Spaß mit den ganzen Hundebegegnungen und den Gesprächen mit den Besitzern.

Unterbrochen haben wir das Chillen im Strandkorb nur von kurzen Strandspaziergängen und dem Mittagessen.

Auf dem Rückweg wurde Sophie fast von einem bösartigen Beagle in den Popo gebissen, aber sie hatte nicht mal ein müdes Lächeln dafür übrig, sondern ging cool an ihren Platz.

Gegen Spätnachmittag sammelten wir uns mit der Familie, den beiden Damen und deren Hunde zu einem "Stuhlkreis" ohne Stühle und quatschten eine ganze Weile miteinander. Ratzfatz wurde ich schon vorwurfsvoll von Sophie angeglotzt, war es doch schon längst nach 18 Uhr und sie kurz vorm Hungertod.

Nach dem Abendessen machten wir unsere normale Strandpromenade-Runde. Und holten uns zum Abschluss des Tages noch einen Ipanema!

Leider hat sich das Töchterchen eine Sonnenallergie an Füßen und Händen zugezogen - das waren ja auch bis auf den Kopf die einzigen Körperteile, die in dem Urlaub Sonne sahen - und so versuchten wir mit Kühlen und Salbe das Jucken zu lindern.
















Gelaufene Kilometer laut Schrittzähler: 15 km

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