Der Mai startet durchwachsen, aber immerhin legt das Wetter eine Schippe drauf und das hebt ein wenig die Stimmung.
Ich werkel fast den ganzen Nachmittag im Garten und sage dem Chinaschilf endgültig den Kampf an.
Mittlerweile haben wir ja eine Maskenpflicht und Hessen ist mittlerweile zahlentechnisch wieder sehr viel besser dran. Marburg ja sowieso, wir hatten wirklich wenig Fälle. Es stehen Lockerungen an, aber mir persönlich gehen sie zu weit und ich hoffe, dass sie uns nicht um die Ohren fliegen. Allerdings steigt nun auch die Chance, dass wir evtl. doch in den Urlaub fahren können.
Das Homeshooling lief bis dato nicht gut, wenn auch das Töchterchen gut damit klar kommt. Es hängt doch auch sehr vom Lehrer ab. Besser läuft es in der Musikschule, der Unterricht läuft schon länger über Videokonferenz. Improvisiert, aber es klappt.
Mein Hauptärgernis ist, dass wir zwar die Wirtschaft mit den Lockerungen ankurbeln, aber die Kids weiter isoliert werden. Mir erschliesst sich einfach nicht, warum ich in den Biergarten darf und auf Veranstaltungen mit über 100 Menschen, aber privat sich mein Kind immer noch kaum treffen darf.
Sophies Verdauungsprobleme kommen wieder und verschwinden dann nach einer weiteren konsequenten Schonkostdiät endlich auf wundersame Weise. Kotproben blieben in der ganzen Zeit unauffällig, obwohl ich auch mal Quallen eingesammelt habe.
Corona-Maßnahmen machen dick! Ich muss jetzt gegen die Corona-Kilos ankämpfen.
Die Musikschule öffnet wieder unter strengen Hygieneauflagen und auch das Fußballtraining beginnt, aber das Töchterchen verweigert das Training.
Es schneit ein paar Flocken und die Schule lädt zum Infotag ein - die Schüler. Informationen komme sehr spärlich.
Das Töchterchen startet langsam wieder in ein Leben und es tut ihr gut. Natürlich alles angelehnt an die Maßnahmen und unter strengen Hygieneauflagen.
Die Schule startet einen Wechselunterricht. Das Töchterchen zwingt mich dauernd dazu extra weite Runden zu gehen. Sophie stöhnt auch schon unter so vielen Spaziergängen. ;-)
Ich jogge einen Streckenrekord und treffe mich mit meiner Freundin und Ella zu einer Hunderunde mit anschließendem Umtrunk auf Terrasse. Mit Abstand natürlich! Und das Töchterchen übernachtet bei einer Freundin.
Ich lasse mich impfen und bin danach mal wieder 2 Tage krank, blöderweise habe ich das arbeitgeberfreundlich aufs Wochenende gelegt.
Es stellt sich langsam etwas wie eine Normalität ein, die Zahlen bleiben weiter unten, Sophie hat endgültig ihre Verdauungsprobleme hinter sich gelassen. Die Zecken sind dieses Jahr echt wild.
Wir regen uns über die Menschenmassen im Naturschutzgebiet auf und verweigern jeden Ausflug zu Zielen, die sicherlich noch mehr überfüllt sind.
Ich stelle endgültig fest - Yoga ist nix für mich!

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