Freitag, 13. Mai 2022

Wir wandern zum Christenberg

Letztes Wochenende waren wir wieder wandern. Unsere Wunschtour war leider immer noch gesperrt, also musste ich eine andere Tour heraussuchen. Da es sonnig und warm werden sollte und wir Sophie mitnehmen wollten, suchte ich eine Tour heraus, die fast ausschliesslich durch den Wald ging. Allerdings war die einzige auf meiner Liste, die alle Bedingungen erfüllte über 16 km lang. Da hatte ich doch die Befürchtung, dass es Sophie nicht schafft, gerade wenn es wärmer wird. 

Ich teile die Tour in zwei Hälften, weil es sonst mit den Fotos zu viel wird. 

Hingefahren ist das Töchterchen und diesmal mussten wir auch nicht wild durch den Ort, um den Parkplatz zu finden. Wir hatten bestes Wanderwetter mit Sonne, Wolken und einen kühlenden Wind. Der Wald sah in seinem Frühlingskleid so traumhaft aus, dass ich einfach viel zu oft die Kamera zücken musste. 










Für mich war der erste Teil zum Christenberg hoch nicht neu, wir sind den früher schon mal gelaufen. So wusste ich, dass es ordentlich steil hoch geht. Aber zuerst kamen wir am Spiegelsee vorbei, der aber wegen der vielen Baumblüten und Pollen nicht wirklich spiegelig war. 



Wenn man auf dem oberen Foto genau hinschaut, sieht man die zwei Türme vom Christenberg. Dorthin müssen wir.


Das Töchterchen legte wieder ein ordentliches Tempo vor und wir alten Damen mussten dann als es berghoch ging abreißen lassen. :-)









Und dann waren wir oben. Von dort hat man eine grandiose Sicht und bei mir kamen Erinnerungen hoch, als das Töchterchen noch kleiner war und wir mal dort auf einem Mittelaltermarkt waren. Eine andere Zeit in einem anderen Leben. 

Leider waren wir noch viel zu früh zum Einkehren und die Location hatte auch noch zu. Deswegen schauten wir uns ein wenig um, bevor es weiterging.






Wer sich für die Geschichte dazu interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Christenberg . 

Auf einem kleinen Pfad ging es runter vom Christenberg, ab hier war auch für mich die Strecke Neuland. Und sie war überraschend abenteuerlich. Wir mussten einen sehr sandigen, steilen Abschnitt bergab und fragten uns, ob wir überhaupt richtig sind. Doch die Beschilderung war sehr gut! Wenn es nass ist, stelle ich mir den Weg dort runter sehr schwierig vor. Schon so mussten wir aufpassen, dass wir auf dem losen, sandigen Untergrund nicht ausrutschten. Aber wir lieben sowas ja, besser als breite, geschotterte Wege. :-)











Hier stoppe ich den Bericht, kurz bevor es auf den nächsten Berg geht. Wie gesagt, sonst wird es mit den Bildern zu viel und den letzten Teil muss ich eh noch bearbeiten.

Bis hierhin war das ein toller Weg mit viel Abwechslung und sehr viel Kurzweil. Wobei das Wetter natürlich einiges dazu beigetragen hat. :-)


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