Samstag, 14. Mai 2022

Wir wandern zum Christenberg

Weiter geht es auf unserer Wanderung!


Wir müssen uns trennen! Die Jungen nach links, die Alten nach rechts. :-)





Auch unser Anstieg hat es in sich und dann steht das Töchterchen auch noch oben gelangweilt herum, und motzt, warum wir so lange brauchen. Dabei musste ich einen Trinkstopp für Sophie einlegen, denn die wollte schon so eine ekel Matschpfütze ausschlürfen. Pffff!





In Mellnau angekommen, sehen wir witzige Gestalten!




Wir laufen hoch zur Burg und sehen auf dem Weg dorthin, dass auch leider die zweite mögliche Einkehr geschlossen hat. Also verlegen wir unsere Rast auf die Burgruine und genießen die Weitsicht.




Nach der Rast geht es weiter! Das nächste Stück findet das Töchterchen langweilig und pfückt lieber einen kleinen Blumenstrauß nebenher. Aber schnell wird der Weg wieder in den Wald geführt und dort gefällt es allen viel besser.










Auch hier sind die Spuren des Windbruchs sehr deutlich. Das macht traurig. 





Wir sind auf dem letzten Teil der Wanderung und wie jedes Mal kämpfen wir mit den letzten Kilometer. Sophie hat keinen Bock mehr, ihr ist es auch zu warm, das lenkt mich von der immer noch wunderschönen Landschaft ein wenig ab, weil ich mir natürlich auch Sorgen mache, ob wir sie nicht überfordern. Und das Töchterchen ist zwar körperlich noch topfit, aber auch gesättigt für heute.






Auf dem letzten Kilometer sehen wir schon Münchhausen, aber die Beschilderung wird spärlicher, wer also in die andere Richtung wandert, muss hier aufpassen. Wir kennen ja unser Ziel von daher verlaufen wir uns nicht. 





Vom Fußballplatz, wo wir geparkt haben, kommt lautes Geschrei her. Wir platzen mitten in ein Fußballspiel hinein. *lach* Wir überlegen kurz dort was zu trinken und ein Bratwürstchen zu essen, aber wir werden so angeglotzt, dass wir lieber Sophie nochmal im Bächlein trinken und baden lassen und uns danach auf den Heimweg machen. 

Die Daten der Tour: Wir haben 3:44 h für 18,3 km gebraucht, somit sind wir mit 4,9 km/h mal wieder gerast. Es ging 780 m hoch und 770 m runter. Bei einem Anstieg habe ich mal auf Komoot geschaut, der hatte 7 % Steigung. Für uns schon ordentlich.

Fazit: Eine wundervolle Wanderung mit bestem Wetter und einem herrlichen Frühlingswald. Die Tour kann man auf alle Fälle nochmal machen, vielleicht im Herbst, wenn es im Wald bunt ist. Ich fand die Tour schon knackig und habe es auch am nächsten Tag gemerkt. Das Töchterchen meinte, sie könnte sie gerade nochmal rennen - pffff - aber sie ist dann eben ab 13 km gesättigt vom Wandern selbst. Sophie hatte schon Probleme mit der Wärme, körperlich scheint es weniger schlimm zu sein, denn zu Hause ist sie erstmal eine Runde wild im Garten geflitzt. *lach* Trotzdem werden wir sie ab jetzt nur noch kürzere Touren mitnehmen und auch nur, wenn die vorwiegend durch den Wald gehen. Ich denke, das ist der beste Kompromis für alle. 

Eigentlich hatte ich für heute eine Tour mit einer Freundin angedacht, aber die hat jetzt doch keine Zeit. Dann gehe ich eben joggen - was ich doch sehr vernachlässigt hatte - und treffe mich Abends mit einer anderen Freundin und ihrem Hund zu einer Hunderunde. Da freue ich mich schon drauf. Das Töchterchen muss ja arbeiten. 


2 Kommentare:

Frau Katha hat gesagt…

Ich empfehle dringend, auf den Fotos ausnahmsweise ausser auf das Töchterchen zu achten, sondern besonders auf Sophie…. Das spricht Bände und die Sorge um zu viel Zumutungen für eine ältere Hündin sind sehr berechtigt.
Sorry, aber der Blick auf das Tier scheint mir vor lauter Blickwinkeln verloren gegangen zu sein…
Besorgte Grüße einer Hundemutti ( Rüde 10 Jahre = umgerechnet 75 Menschenjahre ( mit Arthrose) man vergisst es zu leicht, dass sie sich nicht äußern können ….
Liebe Grüße
Carina

hat gesagt…

Liebe Carina, Fotos sind Momentaufnahmen....weniger als eine Sekunde aus einem Zeitraum von mehr als 3 Stunden. Ja, sie sieht für den Aussenstehenden vielleicht auf den wenigen Fotos leidend aus, aber solche Fotos gibt es auch von ihr, als sie noch jünger war. ;-) Sie findet es halt doof, wenn ich stehen bleibe, um zu Fotografieren. Also, keine Sorge, ich weiß, was ich tue. Und gerade im Moment achte ich besonders darauf, was ihr zu viel ist und was nicht. Im Übrigen ist sie direkt im Anschluss zu Hause von sich aus im Garten geflitzt. Einfach weil sie Lust drauf hatte. ;-) So schlimm kann die Wanderung also nicht gewesen sein. Abends wollten wir sie dann eigentlich nur noch eine kurze Runde zum Entleeren gehen lassen, aber Madame wollte weiter und war richtig gut drauf. Sophie ist definitiv nicht aus unserem Blickwinkel verloren gegangen. Im Gegenteil! Wir richten uns sehr viel mehr nach ihr als früher. Gerade auch im Bezug auf ihre Autofahrunlust, die sie leider seit 2 Jahren entwickelt hat, was für uns durchaus eine Einschränkung darstellt. Aber das machen wir sehr gerne für unseren Schatz. Wer weiß, wie lange sie noch bei uns ist. Es muss sich also niemand Sorgen um sie machen! Meine Tochter würde jetzt sagen, du machst dir eh schon viel zu viel Sorgen um den Hund! ;-) Liebe Grüße Andrea