Los geht es mit dem diesjährigen Urlaubstagebuch. Die Fotos sind wild durcheinander mit 4 verschiedenen Geräten gemacht mit nur mäßigem Anspruch auf künstlerische Gestaltung. Die Tageszusammenfassung hat das Töchterchen übernommen, ich werde sie nur blogtauglich verfeinern.
Wie immer haben wir viel zu viele Bilder und wahrscheinlich muss ich den einen oder anderen Tag aufsplitten. Aber nun genug gequatscht!
Tag 1 - 24.07.2022
Heute morgen klingelte für uns um halb 4 Uhr der Wecker. Mama bereitete alles vor, während ich mit Sophie spazieren ging. Als ich zurück kam und erstmal ins Bad ging, wollte Mama noch den Rest im Auto verstauen. Sophie schlich hinterher und verschwand hinter ihrem Rücken Richtung Garten der Vermieter, der ja direkt an den Wald grenzt. Mama war ja vorher schon von den wechseljahrbedingten Stimmungsschwankungen besessen, aber als der Hund nicht aufzufinden war, war sie echt drüber. Allerdings rutschte mir auch das Herz in die Hose. Wir dachten beide, sie hat sich jetzt vor lauter Unlust Autozufahren im Wald in irgendeinem Busch versteckt. Unauffindbar. Aber dann kam sie die Einfahrt heruntergeschlichen und wir konnten unsere Reise gegen 5.30 Uhr beginnen. Mit mir als Fahrer! Das Fahren klappte sehr gut und mir machte es auch richtig Spaß. Aut der Autobahn fuhr ich auch schon schneller als 120 km/h, was bei Mama Schnappatmung erzeugte. Die erste Rast machten wir gegen 7.30 Uhr und Sophie zog gleich weit weg vom Auto, diesmal aber sehr gut gesichert. ;-) Alle Damen erlösten sich und dann tauschten wir beim Fahren. Mama war dran. Sophie legte sich endlich mal kurz entspannt ab und schlief - inmitten ihrer verlorenen Stresshaare. Auch ich nickte immer wieder ein.
Die Fahrt verlief soweit gut und hinter Lübeck gab es die nächste Rast mit Fahrertausch. Gegen 12 Uhr kamen wir in Dahme an und da wir ganz sicher noch nicht in die Wohnung konnten, fuhren wir den großen kostenpflichtigen Parkplatz an, wo wir noch einen der letzten Parkplätze ergatterten.
Danach ging es erstmal an den Strand bei 26 Grad und Sonnenschein. Sophie war sofort richtig gut drauf und watete gleich ins Wasser. Kein Vergleich zu letztem Jahr, in dem sie ja 2 Tage Eingewöhnung brauchte. Anschliessend setzten wir uns in die Tiki Bar und tranken etwas. Wir stellten mal wieder fest, dass wir sehr schön aussehen in so einem Strandkorb. Die Dinger sind wie für uns gemacht. :-)
Wir taten in dem Strandkorb auch alberne Dinge, was sicherlich darin geschuldet war, dass Mama sich beim Radler vergriffen hat. Sie wollte eigentlich ein alkoholfreies! Der Mann neben uns war auch höchst amüsiert. Danach traf mich das harte Schicksal, denn Mama bestand darauf, dass ich mich um den reservierten Strandkorb kümmerte. Sie hatte ja einen vorgebucht und ich wäre jetzt dran. Aber zu mir war Herr Plön an diesem Tag super nett.
Anschliessend gingen wir zur Vermietungsagentur, um uns anzumelden, aber die Wohnung war noch nicht frei, also holten wir uns zwei Handtücher und gingen erneut zum Strand.
Gerade als wir dann ein neues Parktiket gezogen hatten, rief die Vermietungsagentur an, dass wir in die Wohnung können. Wir holten den Schlüssel, fuhren zur Wohnung und räumten das Auto aus. Danach erlaubte ich Mama und Sophie ein kleines Nickerchen, während ich noch eine Runde durchs Feld drehte, wo ich meine neuen Freunde, die Kühlinge traf.
Gegen 19 Uhr starteten wir zur Abendrunde und waren voller Energie. Ich immer noch und Mama wieder. Wir waren sehr, sehr albern. Auch Sophie schaffte die Seebrücke ohne Probleme, wahrscheinlich sieht sie nicht mehr so richtig, was da unter ihr ist. Überhaupt war die alte Hundedame sehr gut drauf. Wir machten einige Fotos, darunter auch unsere besonders albernen Selfies, die aber nicht öffentlichkeitstauglich sind. Sophie hielt großen Abstand zu uns, wahrscheinlich waren wir ihr einfach nur peinlich. Wir hielten noch einen kurzen Plausch mit einem Pärchen mit drei Hunden, bevor wir langsam zurück zur Wohnung schlenderten. Es war an dem Abend sehr warm. Mama entdeckte noch den Thron der Throne, auf dem sie natürlich sitzen wollte, aber dann waren sie und Sophie wirklich müde, sehr müde. Es war einfach toll wieder hier zu sein!
Gelaufene Schritte: 23908, 17,4 km




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