Donnerstag, 5. Dezember 2019

5. Dezember - Der bringt heute die Fünf Fragen am Fünften No. 24

Leider fragt Nic zum letzten Mal die Fünf Fragen am Fünften. Ich habe das ja erst spät entdeckt und finde es schade, dass es heute das letzte Mal ist.

Die Fragen werde ich diesmal mit dem nächsten Schwung Fotos von Marburg b(u)y Night untermalen. Dort sind wir in der Lutherischen Pfarrkirche angekommen, die ich, obwohl ich ja kein Kirchgänger bin, am Liebsten mag von allen Marburger Kirchen. Warum kann ich gar nicht sagen, vielleicht weil die Orchesterauftritte vom Töchterchen nur in dieser Kirche stattfanden und ich sie mit einer schönen und spannenden Zeit verbinde. Oder vielleicht, weil sie meiner Meinung nach am Schönsten beleuchtet ist an diesem einen Tag.

Aber nun zu den Fragen....ein letztes Mal:

1. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Gibt es eine Frage, bei der du innerlich mit den Augen rollst, wenn sie dir gestellt wird, weil du sie schon gefühlt dröflzigmillionen Male beantworten musstet?

Hm, früher war das die Frage nach "Wann kommt denn bei euch ein Kind, wollt ihr auch Kinder?" Diese Frage hat mich ziemlich genervt. Aber diese Phase ist ja vorbei!

Dann kam die Frage nach dem Schlaf "Schläft sie durch? Wie sind die Nächte?" Diese Frage habe ich gehasst! Wenn man ein Nichtschläferkind hat, dass gefühlt ewig bis zu 10x die Nacht aufwacht und auch tagsüber Schwierigkeiten hat zu Schlafen, weil man ja was verpassen könnte, dann rollt man bei der Frage nicht nur innerlich die Augen. Da das Töchterchen jetzt mit fast 16 einen gesegneten Schlaf hat, erübrigt sich heute diese Frage!

Mittlerweile bringt mich wenig zum Augenrollen und die meisten Fragen sind ja nicht böse gemeint. Aber eine Frage finde ich schon mehr als überflüssig, vor allem, weil sie meist von den gleichen Personen gestellt wird. "Was macht die Liebe? Hast du mittlerweile wieder jemanden?" Noch schlimmer als die Frage, empfinde ich aber den mitleidigen Blick und das Bedauern, wenn ich die Frage verneine. Als ob ich nur mit Mann vollständig und überlebensfähig wäre. Mein Single-Dasein ist bewusst von mir gewollt. Es ist meine Entscheidung, getroffen aus Überzeugung, dass ich im Moment weder Kraft noch Nerven für die Partnersuche oder für den Beginn einer Beziehung übrig habe. Es war mal anders, da hätte ich mir wieder jemanden gewünscht an meiner Seite, aber der Richtige war halt nicht mehr dabei! Und es geht durchaus auch alleine! Man kann tatsächlich als Frau glücklich ohne Mann sein. Ich kenne viele Single-Frauen, die damit ein wirkliches Problem haben und ständig auf der Suche sind, um dann doch wieder enttäuscht und frustriert alleine zurückbleiben. Man kann nicht mit einem anderen Menschen eine Lücke füllen. Man ist tatsächlich selbst für sein Glück zuständig. Und ich bin dankbar dafür, dass es mir leicht fällt alleine zu sein. Es nimmt enorm viel Druck von einem, wenn man nicht ständig auf der Suche nach Mr. Right ist. Und vielleicht, stolpert mir irgendwann doch mal überraschend ein netter Kerl vor die Füße. Bis dahin mache ich es mir halt alleine auf dem Sofa gemütlich. ;-) Wobei, da macht sich ja der Hund breit. 



2. Welches ist dein liebstes Gedicht? Ein bisschen Poesie schadet ja nie…  

Da muss ich leider passen. Ich kenne kaum Gedichte und deswegen gibt es auch für mich kein Lieblingsgedicht. 




3. Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Jahr? 

Achherrje, mit dieser Frage erwischt man mich zur Zeit echt auf dem falschen Fuß. Bisher gab es da für mich kein herausragendes Erlebnis - glaube ich. Es gab ein paar gute Momente, die eigentlich total unspektakulär waren, aber ein gutes Gefühl hinterlassen haben. Aber DAS schönste Erlebnis kann ich dieses Jahr leider nicht benennen. Noch ist das Jahr ja nicht zu Ende, vielleicht kommt es noch, das schönste Erlebnis! Das werdet ihr dann in meinem persönlichen Jahresrückblick erfahren. 




4. Was hat dir an den 5 Fragen am Fünften besonders gefallen?

Mir hat besonders gefallen, dass es Fragen waren, die man sich in den normalen Gesprächen gar nicht stellt. Klar, mit guten Freunden redet man schon sehr offen und ehrlich, aber so gezielte Fragen, bei denen man wirklich mal über sich nachdenken muss, sich selbstreflektieren kann, kommen doch eher nicht. Das mochte ich an diesen Fragen, die auch meist sehr viel tiefer gingen und nicht nur an der Oberfläche kratzen. 




5. Worauf freust du dich in 2020? Gibt es jetzt schon etwas, auf das du dich im neuen Jahr ganz besonders freut?

Anders als bei Nic ist es nicht mein 50. Geburtstag, der ja bei mir auch ansteht. *lach* Nicht, weil ich Angst davor hätte oder ein Problem damit habe. Nein, mein Problem ist eher, dass ich nicht weiß, wie ich ihn verbringen möchte. Das was ich gerne machen möchte, ist weder zeitlich noch finanziell drin. Aber das ist ja hier nicht das Thema, die Frage war, auf was freue ich mich besonders. Ehrlich? Ich weiß es nicht! Es gibt weder große Pläne noch große Ereignisse, die ich auf der Liste habe. Das Jahr ist quasi ein unbeschriebenes Blatt. Es wäre schon großartig, wenn 2020 besser als 2019 werden würde. Beruflich und privat! Nur ein bisschen reicht schon! 

Das wars mit den Fünf Fragen! Es war mir eine Ehre mitzumachen! :-)

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