Donnerstag, 23. November 2017

Lagebericht

Hier ist etwas Ruhe eingekehrt. Das Töchterchen ist wieder ganz genesen, startet aber jetzt in die "alle-Lehrer-quetschen-alle-Arbeiten-noch-in-den-Dezember-Phase", was natürlich nicht zum Wohlbefinden beitragen wird.

Ich bin soweit genesen, dass ich nur noch beim Treppensteigen oder beim berghoch Gehen etwas aus der Puste gerate. Deswegen habe ich mir für heute noch den Sport verkniffen, hoffe aber, dass ich bald wieder ein wenig was machen kann.

Sophie verträgt bisher die Schmerzmittel recht gut und so weit man das beurteilen kann, scheint sie beschwerdefrei zu sein. Nur das "Kerzenfressen" muss ich ihr irgendwie wieder abgewöhnen. Gestern hatte ich nämlich blöderweise vergessen, die Herbstdeko samt Kerzen hochzustellen und da sie anscheinend Gefallen am Kerzengeschmack gefunden hat, wurde natürlich abgeräumt und dran herumgenagt. Heute kamen die Kerzenreste dann wieder hinten raus. *grmpf*

Ich habe keine Serie mehr und das finde ich wirklich dramatisch. "Die Brücke - Transit in den Tod" hat mich wirklich gefesselt und das hat mir das Sterbesofa echt versüßt. Aber nun ist die 4. Staffel halt noch nicht fertig und so muss ich mir was Neues suchen. Gestern habe ich zwei Versuche gestartet, beides ging so gar nicht an mich. Naja, ich hab ja noch ein paar zur Auswahl. ;-)

Am Wochenende ist schon Totensonntag, danach wird hier weihnachtlich aufgerüstet und die Herbstdeko wird verschwinden. Und eins kann ich euch sagen, so einen dämlichen Dezember wie letztes Jahr werde ich nicht wieder haben!

Und am Samstag kommt endlich die neue Spülmaschine. Juchuh! Das Wochenende ist gerettet! :-)

Samstag, 18. November 2017

Willkommen im Krankenlager!

Die letzte Woche war so eine Woche, die man nicht braucht. Die einem von der Lebenszeit einfach geklaut wurde, weil man nur funktioniert, tut und macht. Die Zeit ist einfach weg. Wo fange ich an? Am Besten beim Montag, da nahm das Ganze seinen Lauf.
Meine Halsschmerzen hielten sich in Grenzen und ich sah der Erkältung noch recht entspannt entgegen. Es lagen keine wichtigen Termine an, zu denen ich mich hätte hinschleppen müssen und ich freute mich auf den späten Nachmittag, denn nach der Geigenstunde hätte ich mich aufs Sofa legen können, um mich auszukurieren. Aber es kam anders.

Das Töchterchen kam von der Schule mit Bauchweh, die auch nach Stunden nicht verschwanden, also sagten wir Geige ab und ich fuhr später noch mit ihr zum Hausarzt. Ohne Befund! Aber zu Hause wurde es immer noch nicht besser, also beschloss ich später doch mit ihr in die Notaufnahme zu fahren. Ich war schon angezogen, den Hund hatte ich noch mal schnell ausgekippt, da wurde dem Kind übel und musste sich übergeben. Schlagartig ließen die Bauchschmerzen nach und nach zweimaligen Durchfall kurz danach, verschwanden sie gänzlich. Während das Kind danach gut schlafen konnte, hatte mich meine Erkältung so richtig im Griff und  natürlich war ein Ohr in der Nacht beim Töchterchen. Dementsprechend wachte ich Dienstag Morgen auf und meldete mich auf der Arbeit krank.

Aber damit nicht genug. Bei der ersten Hunderunde, direkt nach dem großen Geschäft, zeigte Sophie akute Schmerzen. So stark, dass sie auch zitterte und sich zurück zog. Somit gab es für mich dann, statt Sofa und Auskurieren Tierarzt. Allerdings auch ohne Befund, sie bekam zur Sicherheit eine Schmerzspritze. Bis auf eine kurze Attacke beim Nachmittagsspaziergang war sie aber dann topfit und gut drauf.

Der Mittwoch begann für mich mit Kreislauf und Kopfschmerzen, also blieb ich zu Hause und machte einen Termin beim Arzt, weil mir schon klar war, dass ich am nächsten Tag noch nicht fit genug zum Arbeiten bin. Das Töchterchen war wieder in der Schule. Sophie hatte eine Attacke am Tag und ich machte mir zunehmend Sorgen. Beim Arzt durfte ich 1 1/2 h für eine Krankmeldung warten und als ich zurück zu Hause war, sank ich regelrecht aufs Sterbesofa. Ich muss nicht dazu schreiben, dass hier zu Hause alles liegen blieb.

Der Donnerstag war nicht besser, mit dem Unterschied, dass ich liegen bleiben konnte und meine Mama Sophie nachmittags zu sich holte, um dort mit ihr spazieren zu gehen. Leider hatte sie vorher wieder eine kurze Attacke und so langsam vermutete ich immer mehr, dass es vielleicht doch vom Rücken kommen könnte. Das Töchterchen war immerhin so fit, dass es in der Stadt rumlungerte und erst Abends zurückkam.

Freitag Morgen fühlte ich mich fit genug, um den Kühlschrank zu füllen, aber kurz vorher ging ich nochmal mit Sophie raus und wieder zeigten sich die Beschwerden nach dem großen Geschäft. Ich machte ein Video von ihrem Verhalten und rief nochmal beim Tierarzt an, der mich dann zurückrufen sollte. Nach dem Einkaufen, dem Verräumen der Sachen und anderen Haushaltsachen - hatte ich eigentlich erwähnt, dass die Spülmaschine ja auch schon seit Wochen kaputt ist? - war ich dann ziemlich platt, aber dann rief der Tierarzt an und wir entschieden, dass wir eine Röntgenaufnahme machen. Somit war das Sofa für den Nachmittag auch gestrichen. Um 16 Uhr waren die meisten Haushaltsdinge abgearbeitet und so machten wir uns auf den Weg zum Tierarzt. Sophie wurde genaustens untersucht: Gangbild, Tastbefund und Röntgenaufnahme und danach konnte der Tierarzt sofort eine Diagnose stellen: Spondylose! Tja, was soll ich sagen, jetzt haben wir eine Diagnose - es gibt sicherlich schlimmere, aber in Jubelschreie breche ich natürlich nicht dabei aus. Der Befund ist noch nicht so weit fortgeschritten, aber es ist klar, dass sie gerade im Schub steckt und der muss gelindert werden. Sie bekommt nun erstmal Schmerzmittel über 14 Tage. Dabei wird sich zeigen, ob das das richtige Mittel für sie ist. Tiere sprechen wohl unterschiedlich auf die Mittel an und manche machen natürlich auch Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt. Wir werden ein paar Dinge ändern müssen, um ihre Beschwerden nicht zu verschlimmern. Ihre Prognose ist sehr gut, weil sie ein leichter Hund ist und auch die Stelle der Spondylose ist eher günstig, weil man da notfalls operativ gut ran kommt. Heilbar ist die Krankheit nicht, aber viele Hunde werden trotzdem glücklich alt.

Wie geht es mir damit? Schwierig zu sagen! Ich hätte mir für Sophie und natürlich auch für mich gewünscht, dass sie fit ins hohe Alter geht. Gerade, weil ich ihren Bewegungsdrang und ihre Art sich zu bewegen kenne, denke ich, dass die auferlegte Schonung und Unterbindung von manchen Bewegungen für sie schon eine Einschränkung sein wird. Allerdings weiß ich auch, dass man sie mit Nasenspielen jeder Art sehr gut beschäftigen kann und sie damit überglücklich ist. Trotzdem ist sie nun mal ein Rennhund, der über die Gräben springt, dass man beim Zuschauen schon Rückenschmerzen bekommt. Und sie liebt es mit manchen Hunden ausgiebig zu Toben. Es wird also eine Gradwanderung sein, den Hund zufrieden auszulasten, aber nicht zu sehr zu BE-lasten. Jeden Spaß will ich ihr dann auch nicht nehmen. Ein anderer Faktor sind natürlich die Kosten. Meine Bekannte ist z.B. Hunde-Physiotherapeutin, von daher hätte ich alle Möglichkeiten dieser Welt, Sophie begleitend zu unterstützen, aber das kostet natürlich auch Geld. Und da muss ich gut abwägen. Natürlich weiß man das vorher, wenn man sich einen Hund anschafft und vom Hausverkauf habe ich auch noch genug Geld übrig, um uns alle durch solche Notzeiten durchzubringen. Doch ich muss es sinnvoll und gut überlegt einsetzen. Worüber ich froh bin, ist, dass wir weiterhin lange gleichmäßige Spaziergänge machen dürfen und Joggen ist absolut prima bei dieser Krankheit, weil das gleichmäßige Traben die Muskeln stärkt. Zumindest da müssen wir uns nicht einschränken, wenn sie schmerzfrei ist. Und ich bin natürlich erleichtert, dass ich nun weiß, was sie wirklich hat. Man macht sich echt Sorgen und das Kopfkino kann sehr grausam sein.

Mein Wochenende wird dann mal wieder unter dem Zeichen stehen, mich auszuruhen, zu erholen, Kraft zu tanken. Für mehr reicht es nicht. Es wird kein Salsa geben, kein Fotowalk morgen. Zum Glück kann ich Prime leer schauen und da ich eine neue Serie gefunden habe, die ich total klasse finde, fällt mir das Schonen auch etwas leichter. Aber dann reicht es bitte erstmal! Dieses Jahr bitte keine Krankheiten mehr und keine Katastrophen.

Freitag, 10. November 2017

November-Viren

So, nun sind beim Töchterchen die alljährlichen November-Viren eingezogen. Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und allgemeines Wäh-Gefühl. Und somit war die Woche gleich entspannter als gedacht, da sie ja nicht ins Training kann bzw. das Training heute sowieso ausgefallen wäre, weil die Halle mal wieder von Hühnern belegt wird.

In der Skiklamottenfrage sind wir nun ein Stück weiter. Die wirklich günstige Kinderjacke einer großen Ladenkette hat gepasst, dazu Skiunterwäsche und zwei Paar Skisocken. Nun kommt heute ein Paket mit 3 Skihosen in 3 verschiedenen Größen vom Kaffeeröster und ich hoffe auch auf die Kindergröße, denn die ist mal gleich 20 Euro günstiger. Das Zeugs zieht das Töchterchen ja nie wieder an, wenn die Skifreizeit rum ist.

Die Adventskalenderfüllung ist in Planung und wenn nichts dazwischen kommt, werde ich morgen in die Stadt gehen, um die restliche Füllung zu kaufen. Allerdings fehlt noch das Nikolaus-Geschenk. Und von den Weihnachtsgeschenken reden wir lieber gar nicht, ich liege schlecht in der Zeit. Fürs Töchterchen bin ich zwar fast fertig mit der Planung, allerdings muss das Zeugs natürlich noch bestellt werden.

Immerhin ist der Jahresplaner fertig und wartet auf Ausbelichtung, was ich aber erst im Dezember in Auftrag geben werde.


Auf der Arbeit hat sich die Situation beruhigt. Gestern hatte ich noch ein kurzes Gespräch mit dem Ober-Chef und nun sind erstmal meine Prioritäten geklärt. Das kann sich natürlich erfahrungsgemäß schnell wieder ändern, aber bis dahin wurschtel ich erstmal so weiter. Mein neuer Arbeitsbereich ist gar nicht so schlecht. Die Arbeit selbst...okay, gibt sicherlich aufregenderes, aber ich versteh mich mit der Kollegin super und die Zeit geht dort irre schnell rum. Was will man mehr. :-)

Und an die freien Freitage kann man sich echt gewöhnen. Am Tollsten ist das Gefühl am Donnerstag Abend, wenn man registriert, dass man schon Wochenende hat. Die Freitage selbst sind trotzdem nicht weniger stressig, weil der Alltagskram von den vier längeren Arbeitstagen halt schon liegen bleibt. Und man sich natürlich morgens viel mehr Zeit zum Kaffeetrinken und Frühstücken lässt.

Das werde ich dann jetzt auch tun, den zweiten Kaffee trinken und frühstücken und auf die Pakete von der Post warten, die angekündigt wurden.