Samstag, 20. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 7 - Gänsemarkt und Trostbrücke

Hamburg -Tag 3 - 24.05.2026

Guten Morgen Hamburg, ich habe gut geschlafen und gehe zum Frühstück, um meinen Magen zu füllen. Ich weiß ja nicht, wann ich wieder etwas zu essen bekomme. ;-) 


Wir treffen uns an der S-Bahn Station und fahren Richtung Gänsemarkt. Der Platz ist noch sehr leer, kein Wunder, es ist ja Sonntag und dann auch noch Feiertag. Dort möchte das Töchterchen erst einmal einen Kaffee kaufen und steht gefühlt 3 h in der Schlange. Ich mache ein paar Fotos. 








Als das Töchterchen endlich ihren Kaffee hatten, ging unser Weg weiter Richtung Speicherstadt.





Das Wetter war großartig. Nicht zu kalt, nicht zu warm, volle Sonne! Die Stadt schlief noch!

Wir mussten auch am Rathaus vorbei, an dem Gebäude kann ich mich einfach nicht sattsehen. Allerdings stand die Sonne schwierig, so habe ich nur wenige Fotos gemacht.



Wir halten uns aber dort nicht lange auf, weil wir noch einen ordentlich Weg zu laufen haben.


Wir landeten auf der Trostbrücke. Sie führt über den Nikoleifleet und verband ursprünglich die bischöflische Altstadt mit gräflichen Neustadt. Erstmal namentlich erwähnt wurde die Trostbrücke 1266. Es gibt verschiedene Theorien zum Namen. Er könnte auf das auf der Brücke befindliche Kruzifx, dem Trost der Christenheit zurückgehen - so steht es auf einer in 1881 angebrachten Gedenktafel. Neueren Quellen nach geht der Name vermutlich auf einen Grundbesitzer Trostes zurück. 

Sie wird 1266 auch "Wechslerbrücke" genannt, weil dort Geldwechsler ihr Geschäft anboten. 1480 ist die Brücke ein Treffpunkt für die Tagelöhner, die dort auf Arbeitgeber warteten. Sie wurde mehrfach wieder aufgebaut oder repariert. 





Auf der Brücke stehen zwei Statuen. Einmal Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stollmann und Holstein, der die von ihm errichtete Neustadt vertritt und der heilige Ansgar, Begründer des Domes und erster Erzbischoff der Stadt, der für die Altstadt steht. 

Wir gehen weiter, denn wir wollten vor der Speicherstadt noch zu einem Gebäude, dass wir zwischen den anderen Häusern immer wieder sehen können und wir noch keine Ahnung haben, was das ist.


Nein, das ist es nicht....welches es ist, gibt es dann im nächsten Teil. ;-)


Fortsetzung folgt....

Freitag, 12. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 6 - Landungsbrücken und Strandpauli

Hamburg - Tag 2 - 23.05.2026

Nach einem kurzen Päuschen ging es für uns zu den Landungsbrücken, das Wetter war immer noch mega und dementsprechend voll war es dort auch. 






Wir liefen einfach so in Richtung Elbphilharmonie, beobachten die Menschen, quatschten und schauten aufs Wasser. Herrlich! 



Ab hier drehten wir dann wieder um, ich wollte ein Fischbrötchen. Wenigstens ein einziges Mal. :-) Also, haben wir erstmal gegoogelt, wo es die besten Fischbrötchen an den Landungsbrücken gibt. 

Auf dem Weg dorthin ging dann auch langsam die Sonne unter.




Mein Fischbrötchen kaufte ich an Dock 10 bei "Brücke 10" und ich muss sagen, auch wenn ich zuerst skeptisch war, weil ausser Fisch und Remoulade nix auf dem Brötchen drauf war, hat es mega lecker geschmeckt und mir lag auch danach nix scher im Magen, trotz Remoulade. Der Fisch hat weder nach Fisch gerochen oder stark fischig geschmeckt und war einfach nur lecker. Preise waren auch moderat! Das Anstehen hat sich echt gelohnt. :-) Und somit bekam ich an diesem Tag, dann ausser dem Frühstück noch etwas Vernünftiges in den Magen. Die Möwen haben mich auch in Ruhe essen lassen, die hatten wohl Mitleid mit mir. *lach*

Das Endziel für heute, war Strandpauli, das hatte ich mir gewünscht und ich kann sagen, ich liebs! Klar, es war mega voll, aber genau mein Ding. Die Deko, die Leute hinter der Theke, der DJ, die Musik....ich könnte da ewig sitzen und die Leute beobachten oder einfach nur da sein! Es gibt sooo viel zu entdecken. Hach, ein gelungener Abschluss für einen langen, anstrengenden, aber sehr, sehr schönen Tag in Hamburg.  Und mein Ipanema war der Beste, den ich bisher in meinem Leben getrunken habe. Der wirklich nette Typ hinter der Theke hat ihn mir extra so gemischt, dass er nahe ans Original kommt, nur eben ohne Alkohol. 




Danach kam ich dann noch in den "Genuss" der Reeperbahn am Abend, weil wir halt nur von dort aus, zeitnah zum Hotel kamen. Töchterchen hetzte aber so schnell da durch, dass ich kaum was mitbekommen habe. *lach* Am Zugang von der S-Bahn mussten wir kurz stoppen, weil da unten jemand randalierte - zumindest hörte es sich so an. Letztendlich war es dann doch nur ein harmloser Typ, der mit seinem Freund die Rolltreppe hochkam und einfach ein wenig zu viel getrunken hatte. Er quatschte uns noch an, als wir gerade runterfuhren - aber alles harmlos! 



Kurz hinter der S-Bahn Station, wo wir beide ausstiegen, trennten unsere Wege. Ich ging nach rechts zum Hotel, das Töchterchen links zum Wohnheim. Das fand ich als Schisser dann schon ein wenig gruselig, weil da eben kaum noch Leute unterwegs waren, aber nach 12 min. hatte ich mein Hotel erreicht und setzte mich dort noch kurz in die Lobby. Ich war einfach nur noch platt, müde und bin auch recht schnell ins Zimmer verschwunden. 



Fortsetzung folgt....

Sonntag, 7. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 5 - Eine Flußfahrt ist lustig

Hamburg - Tag 2 - 23.05.2026

Nach der Kaffeepause machten wir uns auf den Abstieg ans Elbufer zur Fähranlegestelle. Wir mussten noch ein wenig warten bis die Fähre kam, also sind wir noch zum Leuchtturm gelaufen. 



Mittlerweile war es einfach nur noch schwülwarm. Statt 26 Grad hatten wir schon 29 Grad erreicht. Ich war viel zu warm angezogen, aber sehr glücklich darüber, dass ich noch in letzter Sekunde die Kappe eingepackt hatte. Denn ab hier gab es keinen Schatten mehr. 

Die Fähre kam und die Fahrt ging los. Total entspannt, hätten wir noch eine Weile so vor uns hin fahren können. Wasser hat was beruhigendes. Allerdings wussten wir ja auch zu dem Zeitpunkt noch nicht, was uns noch erwartete. 







Irgendwann wurde uns klar, warum wir umsteigen müssen. Wir landeten auf der anderen Seite der Elbe und dort sahen wir beim Aussteigen eine sehr, sehr lange Menschenschlange und hatten noch die Hoffnung, dass die alle in die andere Richtung wollten. Aber so war es nicht. Wir strandeten erstmal dort. Eine Fähre ist ausgefallen, die Fährverbindungen wurden gecancelt und da bekam das Töchterchen schlechte Laune. Es war heiß, wir wussten nicht, ob wir es auf die nächste Fähre schafften, weil die Schlange einfach ewig war. Und tja, wir waren fast drauf, aber kurz bevor wir einen Fuß auf die Fähre setzen konnten, hieß es "Ihr kommt nicht mehr mit, die Fähre ist voll!" Na, danke! 

Was nun? Wir hätten ewig auf die Nächste warten müssen und der Fähranlieger war immer noch voller Menschen. Also, entschieden wir uns eine Haltestelle zurückzufahren und von dort den Bus zu nehmen.

Das hat dann auch gut geklappt, aber der Bus fuhr dann ewige Umwege und hielt dann auch weit von der Haltestelle zu der wir eigentlich wollten. Also mussten wir noch ziemlich weit zum Elbstrand laufen. So langsam wurde die Stimmung auch bei mir schlechter. Ich hatte Hunger, Durst und überhaupt. 


Der Elbstrand war voll, voller, am Vollsten. Der Weg teilweise durch den Sand einfach nur noch mühsam. Lust auf einen Stopp dort in einem der Bars hatte ich nicht, man hätte ewig warten müssen, also setzten wir uns nur nochmal kurz dort auf die Steine bevor wir endgültig den Heimweg antraten. Es war schon sehr spät. Viel später als geplant und wir mussten ja noch einkaufen. Irgendwann waren wir dann endlich im Bus zum Hotel, kauften ein paar Sachen ein und liefen zurück zum Hotel. Vollkommen erschöpft - zumindest ich. Der Plan war, dass wir eine kurze Pause machten und erst später Richtung Landungsbrücken ziehen wollten. 

Fortsetzung folgt....