Hamburg - Tag 2 - 23.05.2026
Nach einem kurzen Päuschen ging es für uns zu den Landungsbrücken, das Wetter war immer noch mega und dementsprechend voll war es dort auch.
Wir liefen einfach so in Richtung Elbphilharmonie, beobachten die Menschen, quatschten und schauten aufs Wasser. Herrlich!
Ab hier drehten wir dann wieder um, ich wollte ein Fischbrötchen. Wenigstens ein einziges Mal. :-) Also, haben wir erstmal gegoogelt, wo es die besten Fischbrötchen an den Landungsbrücken gibt.
Auf dem Weg dorthin ging dann auch langsam die Sonne unter.
Mein Fischbrötchen kaufte ich an Dock 10 bei "Brücke 10" und ich muss sagen, auch wenn ich zuerst skeptisch war, weil ausser Fisch und Remoulade nix auf dem Brötchen drauf war, hat es mega lecker geschmeckt und mir lag auch danach nix scher im Magen, trotz Remoulade. Der Fisch hat weder nach Fisch gerochen oder stark fischig geschmeckt und war einfach nur lecker. Preise waren auch moderat! Das Anstehen hat sich echt gelohnt. :-) Und somit bekam ich an diesem Tag, dann ausser dem Frühstück noch etwas Vernünftiges in den Magen. Die Möwen haben mich auch in Ruhe essen lassen, die hatten wohl Mitleid mit mir. *lach*
Das Endziel für heute, war Strandpauli, das hatte ich mir gewünscht und ich kann sagen, ich liebs! Klar, es war mega voll, aber genau mein Ding. Die Deko, die Leute hinter der Theke, der DJ, die Musik....ich könnte da ewig sitzen und die Leute beobachten oder einfach nur da sein! Es gibt sooo viel zu entdecken. Hach, ein gelungener Abschluss für einen langen, anstrengenden, aber sehr, sehr schönen Tag in Hamburg. Und mein Ipanema war der Beste, den ich bisher in meinem Leben getrunken habe. Der wirklich nette Typ hinter der Theke hat ihn mir extra so gemischt, dass er nahe ans Original kommt, nur eben ohne Alkohol.
Danach kam ich dann noch in den "Genuss" der Reeperbahn am Abend, weil wir halt nur von dort aus, zeitnah zum Hotel kamen. Töchterchen hetzte aber so schnell da durch, dass ich kaum was mitbekommen habe. *lach* Am Zugang von der S-Bahn mussten wir kurz stoppen, weil da unten jemand randalierte - zumindest hörte es sich so an. Letztendlich war es dann doch nur ein harmloser Typ, der mit seinem Freund die Rolltreppe hochkam und einfach ein wenig zu viel getrunken hatte. Er quatschte uns noch an, als wir gerade runterfuhren - aber alles harmlos!
Kurz hinter der S-Bahn Station, wo wir beide ausstiegen, trennten unsere Wege. Ich ging nach rechts zum Hotel, das Töchterchen links zum Wohnheim. Das fand ich als Schisser dann schon ein wenig gruselig, weil da eben kaum noch Leute unterwegs waren, aber nach 12 min. hatte ich mein Hotel erreicht und setzte mich dort noch kurz in die Lobby. Ich war einfach nur noch platt, müde und bin auch recht schnell ins Zimmer verschwunden.








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