Sonntag, 7. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 5 - Eine Flußfahrt ist lustig

Hamburg - Tag 2 - 23.05.2026

Nach der Kaffeepause machten wir uns auf den Abstieg ans Elbufer zur Fähranlegestelle. Wir mussten noch ein wenig warten bis die Fähre kam, also sind wir noch zum Leuchtturm gelaufen. 



Mittlerweile war es einfach nur noch schwülwarm. Statt 26 Grad hatten wir schon 29 Grad erreicht. Ich war viel zu warm angezogen, aber sehr glücklich darüber, dass ich noch in letzter Sekunde die Kappe eingepackt hatte. Denn ab hier gab es keinen Schatten mehr. 

Die Fähre kam und die Fahrt ging los. Total entspannt, hätten wir noch eine Weile so vor uns hin fahren können. Wasser hat was beruhigendes. Allerdings wussten wir ja auch zu dem Zeitpunkt noch nicht, was uns noch erwartete. 







Irgendwann wurde uns klar, warum wir umsteigen müssen. Wir landeten auf der anderen Seite der Elbe und dort sahen wir beim Aussteigen eine sehr, sehr lange Menschenschlange und hatten noch die Hoffnung, dass die alle in die andere Richtung wollten. Aber so war es nicht. Wir strandeten erstmal dort. Eine Fähre ist ausgefallen, die Fährverbindungen wurden gecancelt und da bekam das Töchterchen schlechte Laune. Es war heiß, wir wussten nicht, ob wir es auf die nächste Fähre schafften, weil die Schlange einfach ewig war. Und tja, wir waren fast drauf, aber kurz bevor wir einen Fuß auf die Fähre setzen konnten, hieß es "Ihr kommt nicht mehr mit, die Fähre ist voll!" Na, danke! 

Was nun? Wir hätten ewig auf die Nächste warten müssen und der Fähranlieger war immer noch voller Menschen. Also, entschieden wir uns eine Haltestelle zurückzufahren und von dort den Bus zu nehmen.

Das hat dann auch gut geklappt, aber der Bus fuhr dann ewige Umwege und hielt dann auch weit von der Haltestelle zu der wir eigentlich wollten. Also mussten wir noch ziemlich weit zum Elbstrand laufen. So langsam wurde die Stimmung auch bei mir schlechter. Ich hatte Hunger, Durst und überhaupt. 


Der Elbstrand war voll, voller, am Vollsten. Der Weg teilweise durch den Sand einfach nur noch mühsam. Lust auf einen Stopp dort in einem der Bars hatte ich nicht, man hätte ewig warten müssen, also setzten wir uns nur nochmal kurz dort auf die Steine bevor wir endgültig den Heimweg antraten. Es war schon sehr spät. Viel später als geplant und wir mussten ja noch einkaufen. Irgendwann waren wir dann endlich im Bus zum Hotel, kauften ein paar Sachen ein und liefen zurück zum Hotel. Vollkommen erschöpft - zumindest ich. Der Plan war, dass wir eine kurze Pause machten und erst später Richtung Landungsbrücken ziehen wollten. 

Fortsetzung folgt....

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