Das haben wir definitiv geschafft, manchmal mussten wir an einem Tag zwei Kapitel lesen, weil die Zeit am Vortag nicht ausgereicht hat, aber wir werden damit fertig.
3. Noch ein Kilo abnehmen.
Ich traue mich nicht mehr auf die Waage, somit ist der Punkt nicht erfüllt. Ich schiebe es auf die fast 3 Wochen die ich aus gesundheitlichen Gründen nichts sportlich machen konnte und zu viel Frustessen, weil manches einfach hier nicht rund lief.
5. Tanzen gehen.
Tja, das muss ich wohl verschieben. Wir haben zwar wild im Wohnzimmer getanzt auf Weihnachtsmusik, aber so richtig zum Tanzen habe ich es nicht geschafft.
Ich streiche den Punkt mal ab, an den Bildern von den letzten Wochen könnt ihr sehen, dass ich oft lange in der Winterlandschaft unterwegs war. Schnee gab es ja nicht, dafür viel Frost.
11. Das Schulweihnachtskonzert ansehen.
Das ist mein absoluter Frustpunkt! Denn eigentlich wollte ich dorthin und hatte mich unglaublich darauf gefreut. Extra früh bin ich losgefahren, weil ich das Parkplatzchaos in Marburg kenne. Und noch kurz vorm Ziel dachte ich daran, dass ich viel zu früh bin und was ich dann in der Wartezeit noch machen soll. Ungefähr 50 m weiter begann das Elend. Ich steckte im Stau! Und fuhr wie alle anderen verzweifelten Menschen durch die sinnfreie Verkehrsführung immer wieder an den wenigen Parkplätzen vorbei, um darauf zu hoffen, dass irgendwo ein Mensch ausparkt. Ich weitete den Umkreis aus, peilte das Parkhaus an - voll! Dann steckte ich wieder gefühlte Stunden in der roten Welle und dem Stau, weil sämtliche Kreuzungen zugestellt wurden. Das Konzert begann und mir war klar, ich werde es nicht mehr schaffen. Auch der Versuch ausserhalb zu parken und dann mit dem Bus reinzufahren, gab ich auf, denn dann hätte ich schon die Hälfte des Konzerts verpasst. Und ich hatte auch ehrlich gesagt, die Schnauze voll! Zu Hause angekommen und nach einem Blick in den Veranstaltungskalender war mir auch sofort klar, wo das Problem lag. Marburg baut eine neue Stadthalle - größer, teurer, toller - packt dort noch das KfZ rein, in dem auch regelmäßige Veranstaltungen stattfinden. Das Ganze direkt in der Nähe des großen Kinos und dem schnellsten Zugang zur Oberstadt. Doch was hat der Verantwortliche für den Neubau vergessen? Natürlich - die Parkplätze. Noch toller wird es, wenn auch noch der Campus komplett fertig ist, dann sollte man Marburg besser großräumig umfahren. Wir hatten schon immer Parkprobleme, aber das schlägt dem Faß jetzt echt den Boden aus. Und das Angebot für Park und Ride - naja, darüber schweigen wir uns mal aus. Auf jeden Fall fand genau um die gleiche Uhrzeit in der Stadthalle eine Premierenfeier statt. In Kombination mit Schulveranstaltung und Weihnachtsmarkt kam dieser Verkehrs- und Parkkollaps zustande. Toll, ganz toll! Das nächste Mal in ich dann schlauer. Ich fahre zu einem bestimmten Parkplatz etwas abseits und von dort mit dem Bus rein. Was aber bedeutet, dass ich mir dreimal überlege, ob ich wirklich ins Kino gehe, denn mit den zusätzlichen Buskosten und Benzin und Parkplatzgebühren lohnt sich das bald nicht mehr. Das Geld könnte ich auch ins Streamen stecken - auf dem Sofa ist es doch eh viel bequemer. ;-)
12. Im Dunkeln durch das Dorf laufen und die Weihnachtsbeleuchtungen zu bestaunen.
Nein, auch diesen Punkt habe ich nicht geschafft. Dabei wäre es so einfach gewesen. Aber irgendwie hatte ich nach Sonnenuntergang nicht mehr das Bedürfnis noch große Hundespaziergänge zu machen. Vielleicht klappt das noch heute oder morgen, aber den Punkt schiebe ich mal lieber in den nächsten Advent.
13. Bummeln gehen durch Marburg, Gießen oder Wetzlar.
Auch das wird nix mehr! Mir hat einfach die Zeit am Wochenende gefehlt und je fortgeschrittener der Dezember, um so voller die Städte und so weniger meine Lust auf diese Menschenmassen.
15. Etwas tun, was ich noch nie im Advent gemacht habe oder eine Veranstaltung besuchen, wo ich noch nicht war.
Tja, was soll ich sagen. Eigentlich hatte ich das für heute geplant, gegen 11 Uhr sollte es losgehen und jetzt gibt es eine Warnung vor Eisregen. Höher Gewalt! Aber das verschiebe ich auf alle Fälle dann auf die Tage nach Weihnachten.
Auf die Liste der Fails durch höhere Gewalt setze ich dann auch noch das allerletzte Orchesterkonzert meiner Tochter. Am Dienstag sollte das Orchester auf dem Weihnachtsmarkt auftreten. Ursprünglich war das für den 6.12. angesetzt, aber da wurde die Orchesterleiterin krank. Das eh schon sehr reduzierte Orchester war so kurz vor Weihnachten noch kleiner und durch die schlimme Sache in Berlin und eine spontan angesetzte Andacht, wurde die Spielzeit noch verkürzt. Nach zwei Liedern verstimmte sich aufgrund der Kälte die Geige meiner Tochter so sehr, dass es zwei Leute auf die Schnelle nicht schafften sie spielbar zu machen. So musste sie ihr Abschiedskonzert - sie wird ja aufhören - von aussen betrachten. Da ich schon fast durch meine Murphys Law Serie mit sowas gerechnet hatte, trug ich es mit Fassung, aber ich glaube, das Töchterchen war schon enttäuscht. Auch wenn sie das natürlich niemals zugeben würde. Aber immerhin war die Geigenlehrerin noch so nett und hat die Geige wieder auf Kurs gebracht. So fällt wenigstens nicht unser privates Konzert an Heiligabend aus. :-)
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