Dienstag, 27. Dezember 2016

Jahresrückblick - April 2016



Im April sind dann auch die Ferien endgültig wieder vorbei und vor uns liegt eine lange Zeit bis zu den Sommerferien. Es ist endlich Frühling und auch wärmer geworden. Überall brechen die Blüten auf. Mein Heuschnupfen ist diesmal sehr unangenehm, deswegen bin ich eigentlich nicht ganz unglücklich, dass kurzzeitig der Winter wieder zurückkehrt.

Die Sache mit dem Kindsunterhalt ist zum Glück vom Tisch und zumindest in dieser Hinsicht kehrt Ruhe ein. Bis das Töchterchen erfährt, dass sie schon im August große Halbschwester wird. Kurz halte ich den Atem an, aber sie freut sich total über diese Neuigkeit. Ich sehe das Ganze sehr viel kritischer und ich muss das erstmal verdauen. Nicht wegen mir - mir ist es wurscht, was in Estland passiert und irgendwie ist es ja auch konsequent, fehlt eigentlich nur noch der Hund, dann wurde alles einmal ausgetauscht. Sagen wir es so, es macht die ganze Sache nicht leichter und ich weiß auch nicht, was es im Laufe der Zeit wirklich innerlich beim Töchterchen auslöst. Aber nach zwei Tagen fange ich mich und ertrage es recht gelassen, dass das Baby hier Hauptthema wird.
Zeitgleich erfährt das Töchterchen auch, dass ihr Papa nun doch irgendwann im Sommer nach Deutschland kommt. Dabei hat er doch jetzt Monate lang erzählt, er könne nicht, weil ihn der Vergleich ja soviel Geld gekostet hat. Für eine Europareise scheint es jetzt aber doch noch zu reichen. ;-)

Das Töchterchen ist auf eine Übernachtungsparty eingeladen und ich finde mal wieder niemanden, der mit mir etwas unternimmt. Zeit für Langeweile bleibt nicht, die Fußballsaison wird bei Graupelschauer eröffnet und Sophie bekommt eine Bauchweh-Attacke. Ich fahre noch in der 2. Halbzeit zum Notdienst mit ihr. Dort stellen wir fest, dass sie viel zu wenig wiegt - der blöde Futterhersteller scheint etwas an der Futterzusammensetzung gedreht zu haben. Deswegen schiebt der arme Hund auch nur noch Kohldampf. Ich setze die Futtermenge hoch, aber es wird eine Weile dauern bis sie endlich zunimmt. Das Bauchweh kommt nicht wieder.

Das schlechte Wetter bleibt uns eine Weile erhalten, das nutzen wir um das Messi-Kinderzimmer aufzuräumen. Zwei Wochen brauchen wir dafür! Der Auslöser war eine Monsterspinne, die sich in der leeren Zwieback-Schachtel des Töchterchens sehr wohl gefühlt hatte und uns den Schreck des Monats bescherte.

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