Sonntag, 2. August 2020

Allein....allein...

...ist dann in ein paar Stunden vorbei. Natürlich freue ich mich das Töchterchen wieder hier zu haben und wie ich mittlerweile weiß, beruht das auf Gegenseitigkeit. Die Bilanz meiner kindfreien Woche war durchwachsen. Natürlich konnte ich die Ruhe ein wenig genießen, wenn ich auch weniger Ruhe hatte als gehofft. Vieles, das ich machen wollte ist dann letztendlich doch nicht möglich gewesen und ganz so entspannt, wie ich es gerne wäre bin ich auch nach den 3 Wochen Urlaub nicht. Naja, hilft ja alles nichts, das Jahr ist und bleibt halt ein Fail. Und uns ging es ja bisher noch gut im Gegensatz zu vielen anderen.
Die letzten Tage hatte ich viel Besuch oder war auf ein Gläschen Wein eingeladen und die unglaubliche Hitze hier hat mich zumindest in den letzten beiden Tagen tagsüber in die kühle Kellerwohnung fliehen lassen. Ich wage mal die Prognose auch mit Hinblick auf die steigenden Fallzahlen, diese 3 Urlaubswochen werden dank des Urlaubes in Dahme zu den Highlights des Jahres gehören. 
Morgen starte ich ja wieder in den Arbeitsalltag und meine Lust ist so gut wie nicht vorhanden. Aber wenigstens hat das Töchterchen ja noch 2 Wochen frei, das Wetter soll sommerlich bleiben und hochsommerlich werden und damit ist es für mich ja eine echte 4-Tage-Woche ohne frühes Aufstehen am Freitag. Wir werden das Beste draus machen!

Es hat hier heute morgen auch immerhin - welch Wunder - geregnet. Ein Tropfen auf dem heißen Stein im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Mitte hier vertrocknet dieses Jahr genauso wie auch schon die letzten beiden Jahre. Doch heute freue ich mich, dass ich mal nicht gießen muss ausser die Tomatentöpfe, die unter dem Dachvorstand stehen.

Da ich ja die ganzen letzten Sonntage die Glücksmomente unterschlagen habe, fasse ich mal rückblickend zusammen:

  • Der wundervolle Urlaub in Dahme bei dem jeder einzelne Tag ein großer Glücksmoment war
  • Die langen Spaziergänge Abends mit dem Töchterchen
  • Die Woche kindfrei
  • Die vielen guten Gespräche in den letzten Wochen
Und weil ich einfach die Hoffnung hochhalten möchte, dass bitte alles doch nicht wieder so schlimm wird und dass wir uns ein wenig der Normalität behalten können, wenn sich alle mal zusammenreißen, gibt es heute viel fotografisches Grün - die Farbe der Hoffnung:











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