Samstag, 28. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 9 - Der letzte Tag, Gewitterfurcht und Paddelfreude

26.07.2021

Heute morgen starteten wir den Tag wie immer und ich genoß meine letzte Morgenrunde in Dahme und meinen Gang zum Bäcker. Auf dem Rückweg traf ich Mama mit Sophie und wir spielten nochmal am Hundestrand Stöckchen. 



Anschliessend frühstückten wir, machten die Bude ein wenig sauber und gingen Einkaufen. Den Rückweg liefen wir über die Strandpromenade, wor wir bekannte Gesichter vom letzten Jahr trafen. Wir unterhielten uns eine Weile darüber, dass unsere Hunde doch ganz schon alt geworden sind. Sie haben ja eine Hünding, die Sophie sehr ähnlich sieht. 

Danach machten wir uns strandfertig, weil es sehr schwül und warm war. Wir hatten ja heute noch Großes vor. Allerdings mussten wir warten bis Katja und Olli da kamen, denn wir brauchten dafür einen Hundesitter! Und dann ging es ab zum Strandkorbdealer, der auch Stand Up Paddelboote verleiht. Für Mama eine echte Premiere, ich dagegen habe das ja schon öfters gemacht. Wir schlugen uns super, wenn man bedenkt, dass die Wellen noch hoch genug waren, um uns umzuwerfen. Deswegen waren die Standversuche eher kläglich, aber ansonsten pflügten wir ordentlich am Ufer entlang. Ca. 15 min. vor Ablauf der Zeit begann es zu donnern - Anmerkung der Redaktion: und das Kind flüchtete geradezu panisch vom Boot! - Mama konnte mich dann aber noch überreden das Boot langsam am Ufer entlang zum Strandkorbverleiher zu paddeln, wo wir das Boot abgeben konnten. Fotos gibt es davon zwar reichlich, aber Bikinifotos werden nicht gezeigt. ;-) Wir hatten ordendlich Spaß beim Paddeln und werden das sicherlich nächstes Jahr nochmal machen. Sofern wir einen Hundesitter haben. 

Dann überlegten wir, was wir machen sollen. Es grummelte immer mehr und es war auch schon fast Essenszeit, so dass wir uns entschieden, jetzt Essen zu gehen, denn da kann man notfalls auch während eines Gewitters sitzen. Katja und Olli glaubten nicht an ein Gewitterdurchzug, mussten dann aber doch flüchten, wobei sie ordentlich nass geworden sind. 

Wir saßen derweil schön trocken im Restaurant und aßen leckere Dinge. :-)

Als wir fertig waren, kam auch schon die Sonne wieder und es wurde richtig schön. Ich holte mir noch ein Fußkettchen und als ich an den Strand kam, spielten wir Volleyball mit vollem Körpereinsatz. Ins Wasser gingen wir natürlich auch nochmal. Später kamen Oli und Sohn zurück an den Strand, später auch nochmal Katja und Oma. So konnten wir alle nochmal zusammen im Wasser Ball spielen, bevor wir schweren Herzens zusammenpacken mussten. Die Zeit zum Abschied von Katja und Family war gekommen. :-( Leider wussten wir schon da, dass wir das nächste Jahr nur wenige Tage zusammen in Dahme sein werden, weil ihre Wohnung zum üblichen Zeitpunkt schon belegt war. Und wir wegen Mamas neuen Kollegen die ersten 2 Wochen fahren müssen. Das ist traurig, aber nicht zu ändern. 






In der Ferienwohnung aßen wir erstmal zu Abend und räumten alles zusammen. Mama packte schon ein paar Sachen ins Auto und dann begaben wir uns auf die letzte Abendrunde in Dahme. Es fiel uns diesmal extrem schwer. Die wenigen Tage in Dahme hatten sowas wie Normalität, man konnte endlich mal Corona hinter uns lassen, natürlich nicht, ohne sich an die Regeln zu halten, aber dadurch dass wir fast nur draußen waren, war alles sehr weit weg. Und jetzt holte uns halt die Realität gnadenlos ein.

Es war an dem Abend so unglaublich warm, wie wir es noch nie in Dahme erlebt haben. Rundherum gab es immer wieder Gewitter, aber bei uns blieb es trocken. Wir machten Fotos, liefen an der Strandpromenade entlang, waren nochmal auf der Seebrücke und die Stimmung wurde immer trauriger. 

Ich aß ein letztes Eis und Sophie durfte die Waffel verspeisen. 

Es waren die bisher schönsten 9 Tage im Jahr 2021 - ein weiteres Jahr, geprägt von der Pandemie - und ich bin für diese wunderschönen Tage mit Mama und Sophie sehr dankbar! Danke!














Gelaufene Schritte: 20 377

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