Was für eine besch.... Woche! Mal abgesehen vom Ausfall meines Kollegens und das morgendliche Zittern beim Testen, können es manche Menschen einfach nicht lassen, noch einen oben drauf zu setzen. Und deswegen werden diese Personen und ich, in diesem Leben keine Freunde mehr. Bei der einen kann ich es vielleicht noch verstehen, wurde sie ja nun quasi gezwungen etwas aufzufangen, was sie schon lange hinter sich gelassen hat. Aber sorry, ich habe mir das nicht ausgedacht. Und ich war auch der falsche Ansprechpartner dafür. Und worauf ich echt allergisch reagiere, ist diese Hinterlistigkeit mir gegenüber.
Die andere Person macht mich einfach nur noch wütend! Und manchmal frage ich mich, warum ich es nicht endlich einfach hinwerfe! Dass ich keinen Dank erwarten kann, das weiß ich schon lange. Auch, dass ich mit anderen Maßstäben bewertet werde und Wertschätzung mir gegenüber ein Fremdwort ist. Aber in so einer Situation, in der ich wie schon so oft, Feuerwehr spiele darf, noch mit einer vorwurfsvollen Ansprache anzukommen, ist unfassbar. Das i-Tüpfelchen ist die letzte Mail, in der er nur einem dankt, dass es trotz des Supergaus läuft. Dieser Jemand hat es verdient, keine Frage, aber Fakt ist, ohne mich hätte er es auch nicht geschafft. Ich werde mit keinem Wort erwähnt. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass ich nächste Woche noch die eine oder andere blöde Bemerkung ernten werde.
Ich werfe es nicht hin, weil die Alternativen auch nicht besser sind. Und weil wir mittlerweile ein tolles Team sind. Wir verstehen uns super, jeder hilft dem anderen, keiner drückt sich vor unangenehmen Arbeiten, wir ergänzen uns und wir wertschätzen uns. Jeder kann sich auf den anderen verlassen. Und hätten wir komplett freie Hand, würde vieles sogar noch besser laufen. Und....wir sind echt gut!
Geholfen hat mir die Woche auch, dass mich eine Person überraschend mental unterstützt hat! Sie kam zu mir und hat mir ihre mentale Unterstützung zugesichert, sie bot mir an, Kaffee zu holen, zum Bäcker zu rennen, für mich da zu sein, wenn ich Frust abladen muss und sie fragte mich jeden einzelnen Tag, wie es mir geht.
Mein Lieblingsarzt und ich sind eh ein eingespieltes Team, von daher haben wir alles geschafft, was wir schaffen mussten. Die nächste Woche wird hart, keine Frage, aber strukturierte Vorbereitung hilft nun mal ungemein. Wenn nicht noch etwas dazwischen kommt.
Ansonsten schwebt halt weiterhin das Corona-Damokles-Schwert über uns. Auch in der Schule häufen sich jetzt wieder die Fälle. Es erwischt einfach jetzt alle, die bisher Glück gehabt hatten.
Aber gut, ändern kann ich ja nix. Ich persönlich werde mich nun aber sehr zurückhalten und Veranstaltungen wie 3TM am jetzigen Wochenende großräumig umgehen. Das tut mir schon weh, allerdings wird es da so voll sein, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auch im Freien gegeben ist. Der Urlaub ist mir zu wichtig, um dieses Risiko für ein paar Stunden Abwechslung einzugehen. Das Töchterchen hat sich anders entschieden, aber das muss ich auch respektieren. Sie ist alt genug diese Entscheidungen zu treffen und eben notfalls die Konsequenzen zu tragen.
Das Wetter bleibt ja am WE durchwachsen und ich werde versuchen ein paar Urlaubsvorbereitungen zu erledigen, die man nicht machen möchte, wenn es draußen warm und sonnig ist. Ich hinterlasse die Wohnung ja sehr gerne fein und sauber, wenn ich in den Urlaub starte. Ich habe zwar meine Ansprüche daran in den letzten Jahren sehr reduziert, aber so eine gewisse Grundreine muss trotzdem sein. Das Auto muss auch mal gewaschen und gesaugt werden, so setze ich mich da nicht 6-8 h rein. *lach*
Aber jetzt muss ich erstmal den Einkaufszettel für den Wocheneinkauf machen, ich trödel schon wieder viel zu lange rum. ;-)
Foto gibt es heute keine, ich hatte noch keine Muße weitere zu bearbeiten. *soifz* Ich gelobe Besserung - irgendwann. :-)
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