Stand der Dinge: Noch sind wir negativ. Das Töchterchen muss sich jeden Tag bei den Johannitern testen, ich teste seit gestern nur noch nach Bedarf. So wie heute als ich ein Kribbeln hinten in der Nase spürte. Das habe ich gerne mal wegen Pollen, hohen Ozonwerten oder Saharastaub oder allem zusammen, aber man wird ja hypochondrisch in diesen Zeiten.
Aber machen wir uns nix vor, diese Welle rafft alle um uns herum, die bisher von Corona verschont blieben. Auch die, die konsequent noch Masken tragen und eben nicht unbedingt auf Indoorpartys gehen. Für mein Empfinden ist das für mein direktes Umfeld der erfolgreichste Feldzug von Corona! Und es wäre ein Weltwunder, wenn es uns diesmal nicht auch erwischen würde. Es wäre halt sehr nett, wenn es erst nach dem Urlaub passieren könnte! Bitte, danke!
So hilft weiterhin nur hoffen und beten! Reisefieber kommt nicht wirklich auf und die Vorbereitungen macht man halt irgendwie nebenher - einfach weil man es muss.
Ansonsten habe ich einen echten Meilenstein in meinem Leben zu vermelden. Ich bin am Sonntag 10 km am Stück gejoggt! Ich war ja eigentlich gar nicht im Training und deswegen wollte ich unter Pulskontrolle laufen, aber genau das war wohl dann der Schlüssel zum Erfolg. Ich musste so unglaublich langsam laufen, um den Puls auf gerader Strecke unter 150 zu halten und bergauf ihn nicht über 160 explodieren zu lassen, dass ich zwar ewig gebraucht habe - 1h 30 min. - aber eben noch die Luft am Ende hatte! Ab 1 h fängt es trotzdem körperlich an zu schmerzen. Die Knie fingen zu dem Zeitpunkt an, die Hüfte dann 15 min. später. Doch zu dem Zeitpunkt war ich mir schon sehr sicher, dass ich es diesmal runter laufe und so konnte ich die Schmerzen einfach ignorieren. Am Ende war ich sehr, sehr glücklich und stolz auf mich. Und ich hatte bis auf ein wenig Muskelkater auch keinerlei Nachwirkungen. Challenge abgeschlossen. :-)
Zum Abschluss zeige ich noch ein paar Fotos vom Töchterchen. Wir hatten irgendwann mal die Kamera mit beim Spaziergang, was mittlerweile nur noch selten vorkommt, weil ich immer weniger zufrieden bin mit der Qualität. Auch bei diesem spontanen Shooting war die Ausbeute kläglich. Keine Ahnung, woran es liegt, ob an meinem Anspruch, am Nachlassen der Kamera, an meiner Unlust überhaupt Fotos zu bearbeiten. Wer weiß das schon. Man kann aber bei mir schon nicht mehr von einer Phase sprechen. Es wird langsam zum Dauerzustand.
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