Hamburg - Tag 3 - 24.05.2026
Von der Speicherstadt nach Hafencity ist es ja nicht mehr weit und das war unser nächstes Ziel.
Auf dem Weg dorthin hielten wir schon Ausschau nach Essen, Trinken und Toiletten. Aber so wirklich sind wir nicht fündig geworden.
Ich mag auch Hafencity, es wirkt so aufgeräumt, modern, aber irgendwie fehlt mir ein wenig noch der Flair. Vielleicht lag es auch daran, dass Pfingstsonntag ist und nur wenig Menschen dort um die Uhrzeit unterwegs waren.
Beim Westfield Center angekommen haben wir uns schon gewundert, dass so viele Menschen mit Koffern unterwegs waren. Es scheint hier also ein Hotel zu geben.
Töchterchen wollte zu dem großen neuen Gebäude, das sie zwischen den Häusern gesehen hat. Aber es stellte sich als etwas anderes heraus. *lach*
Und jetzt wissen wir auch, wo die ganzen Menschen hinwollten. Ich stand noch nie so nah an so einem Riesen und ehrlich...ich weiß nicht, ob ich auf so einem riesen Kreuzfahrtschiff mitfahren möchte. Ich fand es einfach nur gruselig und der Gedanke mit so vielen Menschen durch die Gegend zu schippern....nee, ich weiß nicht, ob das was für mich ist. Das Töchterchen hat sofort ganz abgewunken. *grins*
Nun wurde es aber mit Hunger, Durst und anderen menschlichen Bedürfnissen arg dringend und so gingen wir auf die Suche.
Während ich mir schon mal im Espresso House - kann ich nur bedingt empfehlen, teuer und naja, sagen wir es so, der Hunger und Durst waren einfach groß und das was ich hatte, hat zumindest seine Pflicht erfüllt, konnte das Töchterchen endlich die Toilette im Westfield Center finden. Es waren nämlich alle bis auf eine abgeschlossen.
Und fast hätte ich es vergessen, irgendwo da hinten liegt das Wohnheim für das sich das Töchterchen beworben hat. Sie muss endlich raus aus dem anderen, dass einfach schlecht mit den Öffis angebunden ist. Ausserdem ist es sooo ranzig und es gibt dauernd Probleme mit den männlichen Mitbewohnern. 2 Waschmaschinen für so viele Menschen und die Bäder sowie die Küche sind einfach nur versifft.
Es wird ne Weile dauern, bis sie in dem Wunschwohnheim ein Zimmer bekommt, aber vielleicht hat sie ja auch Glück. Die WGs sind kleiner, das Gebäude neuer und die Gegend ist besser angebunden und auch nicht so ranzig und abgelegen. Ob es dann im Wohnheim selbst besser ist, steht und fällt ja mit den Mitbewohnern.
Wir wollten nun noch zu den Landungsbrücken und ein Eis essen, bevor wir eine Hotelpause einlegen. Dazu mussten wir aber erstmal zur Bushaltestelle.
An den Landungsbrücken angekommen, haben wir recherchiert, wo die nächste Eisdiele mit veganen Eisvarianten gibt und sind in die Richtung gelaufen, haben aber dann direkt hinter den Landungsbrücken eine kleine entdeckt, die auch vegane Auswahl und sogar Sojamilch für den Kaffee hatte. Das Töchterchen war begeistert. Und ich auch von meinem normalen Eis mit Laktose.
Wir saßen noch eine Weile dort und beobachteten das Treiben bevor wir uns auf den Rückweg machten. Vor dem Hotel trennten uns dann für ein paar Stunden unsere Wege.
Fortsetzung folgt....

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