Montag, 30. Dezember 2019
Jahresrückblick - Oktober 2019
Der Oktober - achherrjee - der Monat, der mich mit am Meisten Kraft gekostet hat, der aber auch irgendwie eine Wende einläutete. Aber fangen wir am Anfang an:
Die Ferien und mein Urlaub beginnen noch sehr ruhig und entspannt. Dem Teenie ist kurzzeitig langweilig, aber das gibt sich schnell wieder.
Das Wetter ist sehr schön und so wirbel ich im Garten, gehe joggen und schwitze mit meiner Rücken-App.
Dann kommt aber dieser Freitag, an dem wir noch Abends in der Notaufnahme landen. Magenkrämpfe und das übliche Drumherum. Das Töchterchen bekommt eine Infusion mit Buscopan und danach wird es ihr schnell wieder besser gehen. Dadurch überwindet sie endlich ihre Angst vor dem Blutabnehmen und wir können endlich mal die Diagnostik angehen, was längst überfällig ist.
Die nächsten Tage geht es dem Töchterchen schnell besser und ich werde durch Besuch von Freundinnen abgelenkt. Aber wir hängen noch ziemlich durch.
Wir besuchen meine Oma im Pflegeheim und fahren zu Ikea mit einem anschliessenden Bummel in Wetzlar. Sophie wird in der Zeit vom Opa gehütet.
Einen Tag später hat das Kind wieder leichte Schmerzen, wir fahren sofort zum Arzt. Dort bessert sich das Ganze schnell wieder, zum Glück und es wird Blut abgezapft. Wir bekommen eine Überweisung für einen Fructoseintoleranztest und das Ernährungstagebuch soll jetzt jeden Tag geschrieben werden.
Ab da geht es mit dem Töchterchen bergauf und mit mir bergab. Ich bin echt k.o.! Ich hätte den Urlaub wirklich gebraucht, statt dessen verbringe ich die meiste Zeit damit beim Arzt zu sitzen und mir Sorgen zu machen. Die Blutwerte sind in Ordnung, alles topp! Immerhin eine gute Nachricht.
Das Töchterchen hält die 2 h Training durch, aber ansonsten geraten wir ziemlich aneinander aus verschiedenen Gründen.
Die Krönung für mich kommt mit einer Ischiasreizung daher. Da ich meinen Dickkopf noch durchsetze und denke, die Schmerzen werden schon aufhören, wenn die Muskulatur nach dem 1 km Joggen warm wird, mache ich es noch schlimmer. Danach geht gar nix mehr.
Die Sache mit dem Sozialpraktikum ist endlich geklärt, das Töchterchen wird im hiesigen Kinderturnen mithelfen. Ich bin noch skeptisch, ob das zeitlich hinkommt. Und wenn das Fußballhallentraining wirklich auf Mittwochs gelegt wird, kann sie kein Fußballtraining mehr mitmachen für diese Zeit. Aber es wird dann alles so kommen, dass sie schneller fertig ist als gedacht.
Die Kraniche fliegen fort! Die Ferien sind vorbei und ich muss wieder arbeiten. Ich fühle mich, als hätte ich 2 Jahre durchgearbeitet - null erholt!
Das Hallentraining wird doch auf Donnerstag gelegt und das Kind fängt sich eine Erkältung ein.
Ich gehe auf die 90er Party im Ort und werde tanzen wie in meinen besten Zeiten. Am nächsten Tag schiebe ich sogar noch Salsa hinterher, das gibt es nämlich jetzt Sonntags ab 18 Uhr. Ein Wochenende, das mich mit den letzten Wochen wirklich versöhnt.
Sophie kotzt das Sofa im hohen Bogen voll, beim Töchterchen fällt unglaublich viel Unterricht aus und dadurch kann sie Mittwochs immer mind. 2 h Sozialpraktikum absolvieren.
Heliobacter und auch Fructoseintoleranz hat das Kind nicht. Tests waren so negativ, wie sie nur sein können.
Wir machen ein Halloween-Shooting und die Packliste für Schottland trudelt ein. Ich konnte wieder eine Runde joggen, verreiße mir aber wieder den Ischias als ich stolper und mich mit dem Bein abfange. Autsch!
Durch meine Rücken-App geht es mir aber Verspannungstechnisch so gut wie lange nicht mehr.
Wir müssen wieder Physik lernen! Es ist kalt draußen! Es ist Halloween und der Oktober zu Ende und die Koffer für Schottland stehen gepackt bereit.
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