Nun ist er schon da, der 31.12. und auch beim Jahresrückblick bin ich beim vorletzten Monat angekommen. Die letzten Wochen des Jahres rasten an uns vorbei, manchmal hatte ich das Gefühl, ich will die Zeit anhalten und gerade die letzten Tage, die zwischen den Jahren, waren viel zu schnell vorbei.
Aber erstmal zum November 2019, auch einer der eher unangenehmeren Monate in diesem Jahr.
Gleich in der ersten November-Nacht fahre ich das Kind zum Treffpunkt für die Schottlandreise, es ist kalt und tagsüber zeigt sich der November von seiner typischen Seite.
Aber nur kurz schon ein paar Tage später brach der Frühling aus. Ich backe einen Kürbiskuchen, aber auf warmen Tee haben die Freundin und ich nach der Hunderunde nicht wirklich Lust. Es ist viel zu warm draußen.
Ich beginne mit dem Füttern der Gartenvögel und die werden die ganze Zeit fressen als gäbe es keinen Morgen mehr. Entweder es sind mehr Vögel in der Wald-WG oder ich habe zu gutes Futter.
Die Woche ohne das Töchterchen vergeht sehr schnell und weil ich ziemlich durchhänge wegen Frauendings, habe ich nicht sooo viel von der freien Zeit. Ausserdem hatte ich einiges zu erledigen. Das Auto hat z.B. nun Winterstiefel und ist durchgecheckt.
Das Töchterchen erlebt eine wundervolle Woche in Edinburgh und kommt glücklich wieder nach Hause. Wo es aufgrund des weniger guten Essens in Schottland hier den Bauch vollschlägt. Mit Folgen! Aber immerhin landen wir diesmal nicht in der Notaufnahme.
Mich erwischt die Novemberdepression und von vorweihnachtlichen Gefühlen, die mich sonst ereilen um diese Zeit, ist nichts zu spüren.
Ich gehe auf den Informationselternabend bezüglich der Oberstufe, danach rauscht mir der Kopf. Aber ich komme mit einer guten Nachricht wieder, die Klassen werden in der 11 komplett neu gemischt und jeder darf Wünsche aufschreiben.
Ich habe meinen jährlichen Termin bei der Frauenärztin und es ist alles in Ordnung.
Dann beschäftigt mich ein weiteres Problem so sehr, dass ich ein Wochenende kaum noch schlafen kann. Es tut sich damit ein riesiger Berg auf und ich mache ein paar Termine zur Problemlösung. Aber dieses Problem wird sich von jetzt auf gleich in Luft auflösen und eigentlich war es gar nie da, mir fehlte nur die Information darüber. Ich bin erleichtert!
Wir sind wegen eines erneuten Rückfalls nochmal beim Arzt, aber das Kind ist soweit gesund und topfit. Es wird erstmal keinerlei weitere Diagnostik mehr geben. Es gibt jetzt Flohsamen und das Ernährungstagebuch soll weitergeführt werden.
Bei einem Waldspaziergang durch meinen Wald bin ich total entsetzt, es wird gerade Kahlschlag betrieben, weil die Bäume krank sind oder eh schon umgefallen. Die trockenen Jahre hier setzen unserem Wald massiv zu und es steht sehr schlecht um ihn, wie ich dann auch in der Zeitung lesen kann. Das macht mich traurig!
In der Schule läuft es notentechnisch gut. Und wir sind sehr damit beschäftigt langsam in die Vorweihnachtsvorbereitungen zu starten. Das Töchterchen muss viel lernen!
Und dann habe ich erstmal ganz üble schlechte Laune wie lange nicht mehr! Wir rappeln ständig aneinander. Es gibt Dinge, die mich unglaublich nerven und die ich einfach nicht übersehen kann.
Die Wohnung ist weihnachtsdekoriert, der Adventskalender fertig! Ich werde gefragt vom Chef, ob ich Stunden aufstocken möchte und lehne dankend ab.
Das Auto hat TüV und die bestellte diesjährige Weihnachtspostkarte wird ein echter Fail. Genauso wie die Stromrechnung.
Marburg b(u)y Night gibt dann den Startschuss für die diesjährige Adventszeit! Der letzte Monat des Jahres steht in den Startlöchern.
Der Dezember Rückblick wird dann morgen stattfinden, genau wie meine Abrechnung mit dem Jahr 2019!

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