Mittwoch, 25. Dezember 2024

Jahresrückblick - Januar 2024

Also, erst einmal, der Heiligabend war wieder großartig. Auch ein einzelner Mann hat da nichts verändert. *lach* Er hat sich gut integriert, sogar den verlangten Haarschmuck getragen und auch laut mitgesungen, nachdem er anfangs noch ein wenig schüchtern war. Dass er einen ähnlichen Humor hat, wie wir, wussten wir ja schon vorher. Wir haben bis Mitternacht hier gesessen, mit Essen, Singen, Geschenke auspacken und die obligatorische Activity-Runde und hatten einfach eine schöne Zeit. Fotocollage reiche ich nach, ich hab wenig Fotos gemacht, ich muss noch auf die von den anderen warten. :-)

Eine Notiz an mich, das Essen war lecker, aber viel zu viel, ich kann also nächstes Jahr noch weniger einplanen. Naja, wir haben noch etwas mitgegeben und die Reste müssen wir irgendwie heute und morgen schaffen. 

Bei den Geschenken war ich einfach nur sprachlos! Ich habe so viele tolle Sachen bekommen, aber eigentlich viel zu viel. Vor allem das Töchterchen hat sich mal wieder in Unkosten gestürzt, unglaublich! Wir haben dann ausgehandelt, dass ich nichts mehr zum Geburtstag bekomme. *lach* Ich hatte fast ein schlechtes Gewissen, weil ich dieses Jahr etwas knausriger sein musste. Aber letztendlich waren alle zufrieden und mein selbstgestrickter Schal für den Mann in der Runde kam zum Glück auch gut an - er war sogar sofort verliebt und er wurde sofort getragen als es rausging. Das freut mich! :-)

Heute wird es dann wie immer wieder ruhiger und ich kann durchschnaufen, ich habe die beiden letzten Tage dann doch körperlich gemerkt. Ich bin halt auch nach 8 Wochen noch nicht so belastbar wie vor OP. Aber ich bin zufrieden!

Und nun starte ich den obligatorischen Jahresrückblick in Bildern, auch wie immer ab dem 25.12.! Auf gehts!


Ich bin mit Sophie gut ins Neue Jahr gestartet und auch auf der Arbeit geht es noch entspannt los. Sophie hat Probleme das große Geschäft zu erledigen, wenn es dunkeln ist und kommt dadurch total aus dem Rhythmus. Der Weihnachtsbaum muss raus, die Weihnachtsdeko verschwindet, dieses Jahr ohne Wehmut. Ich bin sehr motiviert, mache Pläne für die Zimmerrenovierung, puzzle, während das Töchterchen ihr Pflegepraktikum macht und viel Spaß dabei hat. Ich starte in die neue Joggingsaison und dann liege ich plötzlich wieder mit Ängsten und Herzklopfen nachts im Bett, das nervt so unfassbar! Sophie verhakt sich mitten in der Nacht im Sessel und kommt nicht mehr alleine raus. 

Das Pflegepraktikum ist fertig und es geht los mit dem Rettungswachepraktikum fürs Töchterchen. Ein Familienmitglied kommt ins Krankenhaus und wir machen uns große Sorgen, dabei erfahren wir Dinge, die ich schon geahnt habe, aber nun ist es amtlich. Alles nicht schön! Ich gerate mal wieder zwischen die Fronten, das macht mich wütend. 

Sophie baut auf einmal total ab, sie frisst viel weniger, torkelt rum und ihr scheint vor allem Morgens übel zu sein.  Auch beim Töchterchen läuft es doof, das Rettungswachenpraktikum ist doof, die Wache und die Leute mit denen sie eingeteilt wird - kein Vergleich zu dem Praktikum damals in Marburg. Sie quält sich durch die Tage. Ausserdem wird ihr der Geldbeutel mit allen Karten geklaut. 

Ich kaufe Nachtlichter für Sophie und puzzle an meinem zweiten Puzzle.

Und dann bekommen wir so viel Schnee, dass ich nicht zur Arbeit und das Töchterchen nicht zur Wache kommt. Das gabs noch nie, aber es ging wirklich rein gar nichts mehr. Die Stimmung ist mittlerweile weiter gesunken. Gesunken sind nach dem Schnee auch die Temperaturen, -17°C morgens auf dem Weg zur Arbeit. 

Mit ein paar Tricks bekomme ich Sophie wieder besser zum Fressen, das Töchterchen wird unfassbare 20, das Wetter kippt von Winter auf nasser Frühling und Sophie hat eine gute Woche! Wir sind beim Tierarzt, wo sie einen guten Eindruck macht, aber die Blutwerte zeigen dann eine Niereninsuffiziens, die einiges ihrer Sympthome erklärt. Nun heißt es Futterumstellung und es gibt Tabletten. Während es ihr dann körperlich wieder besser geht, fängt sie an, wegzulaufen. Sie dreht sich einfach um und läuft zurück. Warum tut sie das?

Zum Ende des Rettungswachenpraktikum wird es dann doch etwas besser, trotzdem wurde ihr dabei klar, dass Rettungssani nix für sie ist. Ich bereite alles zum Fasten vor und ich starte mit Höchstgewicht!



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