Donnerstag, 26. Dezember 2024

Jahresrückblick - März 2024


Das Töchterchen hat den HamNat in Magdeburg hinter sich gebracht, es lief besser als beim TMS, aber sie ist sich nicht sicher, ob es beim ersten Mal gereicht hat. (Notiz: Ein typisches Beispiel von klassischer Fehleinschätzung, wie wir ja jetzt wissen ;-))

Zwei Tage später startet sie in den Spanien-Urlaub! Sophie geht es recht gut, wir laufen wieder größere Runden, trotzdem gibt es immer mal Phasen der Totalverweigerung. Mittlerweile leider auch beim Pipi machen, was mir noch mehr schlaflose Nächte einbringt. Sie schläft durch und ich horche die ganze Zeit, ob sie mal muss. 

Dann kippt Sophie nach einem Sprint zu Anfang des Spazierganges einfach um und bleibt liegen. Das war ein riesen Schock und wir landen mit ihr beim Notdienst. Ich war sicher, wir bekommen sie nicht mehr mit nach Hause. Aber weder Notdienst noch Tierarzt einen Tag später finden etwas, auch die Blutwerte sind gut - sogar die Nierenwerte sind runtergegangen! Sie ist dann ein paar Tage torkelig, dann ging es wieder bergauf, um kurz darauf erneut bergab zu gehen. Sie verändert sich auch charakterlich immer mehr. Ich kann sie fast gar nicht mehr lesen. 

Ich mache regelmäßig Sport und wurschtel im Garten herum, aber in meinem Kopf kreist permanent ein Gedankenkarussell. Meine Zahnärztin findet nix an dem Zahn, auch das Röntgenbild ist fein, somit bleibt er erstmal unter Beobachtung. 

Ich bastel zunehmend meinen Alltag um Sophie herum, weil sie mit allem immer mehr aus dem Takt kommt. Dadurch bleibt immer weniger Zeit für mich, planbar ist fast nix mehr.

Ich kaufe mit eine Radlerhose, einen neuen Helm und eine Sportbrille - ich bin eigentlich bereit für die ersten Radtouren.

Das Töchterchen ist immatrikuliert! Ich fahre meine erste kleine Radtour, ich jogge weiterhin regelmäßig und habe zunehmend das Gefühl, ich werde Sophie nicht mehr gerecht. Wir kämpfen sehr oft miteinander, was mich traurig macht und ich frage mich, wie da noch weitergehen soll. 

Das Töchterchen kommt etwas angeschlagen nach Hause, sie hatte eine tolle Zeit in Spanien, dann startet der Rettungssani-Abschlusskurs in Mainz. Sie bekommt Asyl bei ihrer Tante, mit der sie ja so gut wie keinen Kontakt hatte und mit der sie sich aber sofort mega gut versteht. Nebenher mus sie sich um ein Zimmer in Mainz kümmern und alles andere für den Semesterstart mss ja auch erledigt werden. Während sie da noch tiefenentspannt ist, träume ich nachts von Umzügen und sterbenden Hunden.

Die Zimmersuche gestaltet sich schwierig, nun wird auch das Töchterchen zunehmend unruhiger. Der baldige Auszug vom Töchterchen, lässt mich in die Vergangenheit schweifen, ich schaue mir alle Fotobücher an.

Das Wetter ist mal wieder grottig, ich starte in den Osterurlaub, das Fasten geht langsam zu Ende und ich habe über 5 kg damit abgenommen! Das Töchterchen ist nun offiziell ausgebildete Rettungssanitäterin und kommt erstmal wieder nach Hause. Immer noch ohne Zimmer, aber immerhin mit einer Notunterkunft bei ihrer Tante, falls es im Wohnheim wirklich nichts gibt.

Ich miste mal wieder die Wohnung aus - denn ich werde ja mit der Renovierung starten, sobald das Töchterchen ausgezogen ist. Ich werde 54! Und das Töchterchen bekommt eine Zusage für ein Wohnheimzimmer, jetzt wird es ernst. 

Die Uhren werden umgestellt!

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