Donnerstag, 25. Dezember 2025

Jahresrückblick - Februar 2025


Der Februar startet und ich beginne das Fasten. Es ist weiterhin sehr kalt draußen und der Männerschnupfen zäh. Ich plane weiter die Renovierung, aber vorher muss ich auch noch ausmisten.

Ich telefoniere mit dem Töchterchen und habe danach ein schlechtes Gewissen, weil sie den Umzug schon wieder alleine stemmen muss. Nicht mal ihre Freundinnen können helfen. 

Ich gehe mit meiner Freundin spazieren, die sich dann aber doch trotz Viren anschliessend reintraut auf einen Kaffee. Ausserdem gehe ich mit einer anderen Freundin nach der Arbeit essen in der Stadt. Und weil alle guten Dinge drei sind, gibt es noch einen Spaziergang mit der Dienstagsfreundin. Dazwischen räume ich die Wohnzimmerschränke leer, die sollen ja gestrichen werden.

Ich strecke erstmals die Fühler aus bezüglich Zweitjob. Ich fange ganz langsam wieder mit Sport an. Dann gibt es neue Probleme an der Wohnungsfront in Hamburg. 

Ich bestelle den Lack für die Regale und gehe zum Baumarkt, um Streichutensilien zu holen. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich die eine Wand wirklich in meiner Wunschfarbe streichen soll. Ausserdem kaufe ich Samen für den Naschgarten, der ja bald ausgesät werden muss, wenn ich Paprika und Tomaten ernten möchte. 

Ich teste beim Nordic Walking meinen Puls an - läuft!

Das Töchterchen hat ihren Wunschjob bekommen und auch endlich eine bezahlbare Wohnung im Wohnheim. Aber so wirklich umziehen will sie nicht. 

Ich habe null Lust aufs Renovieren. Ich bin sooo müde!

Und dann starte ich endlich mit dem Streichen. Wir müssen wählen und ich habe keine Ahnung, wo ich mein Kreuz machen soll. Ich kann auch endlich wieder joggen und ich rufe wegen zwei Stellenausschreibungen an. Nebenbei mache ich meine Bewerbungsunterlagen fertig. Mein Reifendruck macht mal wieder Alarm, ich habe einen Termin für die Paßverlängerung und dann gibt es einen Hauch von Frühling. Die ersten Bienen brummen durch den Garten. Das hebt die Stimmung!

Ich leiste weiterhin mentale Unterstützung nach Hamburg und freue mich, dass das 1. Semester gut abgeschlossen ist und das Töchterchen den Umzug überlebt hat. Ich bin stolz auf sie, wie sie das alles alleine gemeistert hat. Und ich kämpfe weiter mit den Wänden.

Meine letzte Beckenbodenkursstunde liegt hinter mir und ich werde es echt vermissen. Das Töchterchen ist nach dem ganzen Stress in Mainz angekommen, wo sie ja ihr Pflegepraktikum machen wird. Meine Mutter und ich sitzen das erste Mal auf Terrasse zum Quatschen. So schön!

Das Fasten läuft auch prima. Es scheint irgendwie überall aufwärts zu gehen. Der Februar aber geht zu Ende. 


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