Da ist er nun schon, der vorletzte Monat des Jahres. Die meiste Zeit verbringe ich mit Adventskalender vorbereiten, stricken, Spazieren gehen und laufen.
Beim neuen Job läuft soweit alles prima, aber ich habe immer noch keinen eigenen PC bzw. Platz und viele Anträge sind auch noch nicht erledigt. Das läuft echt zäh.
Ich suche mir einen Strecke zum Joggen, die ich auch im Dunkeln laufen kann.
Endlich finden wir, meine andere Freundin und ich, einen Termin zum Spazieren gehen. Wir laufen in den Sonnenuntergang und am Ende ist es mächtig kalt. Wir hätten echt einen Glühwein gebraucht.
Ich versuche weiterhin fleißig neue Oberteile zu bekommen, aber es bleibt schwierig.
Und dann starte ich im Fitness Studio! Ich stelle sofort fest, dass das Egym-Zeugs auf Dauer nicht mein Ding sein wird. Ich mag es nicht, aber ich nehme mir vor, ein wenig durchzuhalten, bevor ich mir ein neues Programm zusammenstelle bzw. stellen lasse.
Ich fühle mich die ganze Zeit, als würde ich etwas ausbrüten, deswegen muss ich ein paar Tage langsamer machen.
Die Tage sind sehr herausfordernd, bei beiden Jobs. Meine neue Chefin hat allerdings sehr ambitionierte Ideen.
Mein Auto bekommt Winterschuhe drauf mit neuen Felgen und nun hoffen wir, dass sich das Problem mit dem Reifendruck erledigt hat. Spoiler: Nein, hat es sich nicht. Ende Dezember wird es wieder Alarm machen, aber ohne Luftverlust.
Ich habe die Sachen für den Adventskalender fertig, das Paket geht nach Hamburg. Ich mache in der Bude mal eine Grundreinigung für die Weihnachtseskalation und bin damit quasi eine Woche beschäftigt, neben anderen Freizeitbeschäftigungen.
Das Wetter ist traurig und es ist auch viel zu warm für November.
Töchterchen geht es sehr gut in Hamburg. Sie scheint endlich angekommen zu sein. Allerdings ist sie im Megalernstress und arbeitet viel zu viel nebenher.
An der Männerfront tut sich rein gar nichts mehr. Auch im Fitness-Studio, tote Hose. Jeder ist dort im Prinzip mit sich selbst beschäftigt. Früher war man dort kontaktfreudiger.
Ich stelle fest, dass ich sogar noch ein bissi mehr Geld beim Zweitjob bekomme, beim ersten Mal hat noch die Kindzulage gefehlt. Und ich werde anteilig doch Weihnachtsgeld bekommen. Juchuh!
Ich ziehe die Weihnachtseskalation durch, es schneit das erste und einzige Mal und ich treffe mich rein freundschaftlich mit dem "Schiffenberg"-Mann vom Sommer. Und stelle fest, es war die richtige Entscheidung - es würde einfach nicht passen.
Dann gibt es für ein paar Tage mal schönstes Winterwetter. Sonnig, kalt und frostig. Leider fällt meine langjährige Thermohose auseinander. Da muss wohl mal eine Neue her. *soifz*
Mein Alltag hat sich ein wenig eingegrooved. Montag nix, Dienstag Spaziergang mit der Freundin, Mittwoch nix, Donnerstag Gym, Freitag Haushalt, Einkaufen und Papa Kaffeetrinken. Am WE chillen, spazierengehen, Sport.
Mein Auto kommt durch den TÜV, ich fahre zu Marburg b(u)y Night im Nieselregen, ich gehe ins Knubbel und hänge dann den Sonntag so durch, dass ich es nicht einmal ins Gym schaffe.
Der November verabschiedet sich!

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