Montag, 2. Juni 2025

Hamburg - Tag 2 - Landungsbrücken, Bootchen fahren, Elbstrand


Diesmal musste ich ja alleine Richtung Gänsemarkt und ich habe es sogar super hinbekommen. :-) Nur die verlegte Bushaltestelle musste ich erstmal finden. *lach*

Am Gänsemarkt musste ich ein wenig warten und hatte doch das eine oder andere Mal Angst, dass die Tauben mich ankacken. Aber zum Glück verschonten sie mich. Mit dem Töchterchen ging es dann ab zu den Landungsbrücken.

Die St. Pauli Landungsbrücken sind eine große Anlegestelle für Fahrgastschiffe. Sie entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts und mussten nach dem Krief teilweise neu gebaut werden. 1839 wurde der erste Schiffsanleger dort aus Holz gebaut. Er diente als Anlegestelle für die Dampfer aus Übersee und dort konnten sie recht einfach mit Kohle befüllt werden. 



Hier war es wirklich trubelig und deswegen ging es für uns gleich weiter. Wir wollten mit dem Verkehrsschiff Richtung Elbstrand fahren. Ich war lange nicht mehr auf einem Boot, aber trotz doch recht welliger Elbe war ich für die kurze Fahrt seefest. *lach* Aber liebe Boomer und ältere Generation, könnt ihr es bitte mal lassen, so zu schubsen und zu drängeln? Es ist wirklich immer das Gleiche mit euch. Sehr nervig! 




Faszinierend für mich waren die Containerschiffe. Jetzt kamen wir ja doch relativ nah heran und das hier auf dem Foto, war ja wirklich noch eins von den Kleineren. 

Unten sieht man die Aida Perla kurz vorm Auslaufen!



Beim Dockland hätte man auch aussteigen können, wir hatten noch überlegt, das auf dem Rückweg zu machen, uns später aber dann doch dagegen entschieden. Das holen wir aber sicherlich irgendwann nochmal nach. 

Das Dockland ist ein Bürogebäude, 6-geschössig, am Elbufer von Altona. Es hat die Form eines Parallelogramms und erinnert an ein Schiff. Man kann 136 Stufen hoch auf eine Dachterrasse laufen, was wohl besonders bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight sein soll. Das Dockland bekam einen Architektur- und den Deutschen Stahlbaupreis verliehen. 



Wir aber fuhren weiter! Und stiegen dann am Elbstrand aus. Man hat sofort das Gefühl von Meer, auch wenn es nur die Elbe ist. Es ist ein komplett anderes Hamburg hier. Einfach nur traumhaft!

Wir schauten eine Weile zu, wie die Aida auf ihre Reise ging mit lautem Gehupe. Die Menschen darauf so klein wie Ameisen, alle wild am Winken und wahrscheinlich voller Vorfreude auf ihren Urlaub. 









Hier sind auch sehr viele Hundebesitzer mit ihren Hunden spazierengegangen. Sophie hätte es hier auch gefallen, da bin ich mir sicher. In dem Moment habe ich sie schmerzlich vermisst!

Wir wollten noch ein wenig weiter laufen, oberhalb des Strandes! Und ja, hier hätte ich auch gerne ein kleines Häusschen. :-)









Und als hätten wir nicht schon genügend Schritte und Treppen in den Beinen an diesem Tag, gönnten wir uns gleich noch die Himmelsleiter.

139 Stufen, die schnellste Verbindung zwischen Elbstrand und Elbchaussee.





Wir hatten ja ehrlich gesagt gehofft, dass wir oben irgendwas ganz Spektakuläres sehen, aber wir wurden nicht wirklich belohnt, ausser mit Muskelkater für den nächsten Tag.

Wir gingen noch ein kleines Stück weiter, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Am Elbstrand besuchte ich noch die Toilette mit der tollsten Toilettenfrau ever. Sie hatte tolle karibische Musik an und war die ganze Zeit am grooven und mitsingen. :-)

Anschliessend entschieden wir uns noch am Elbstrand etwas zu trinken und ich brauchte eine Kleinigkeit zu essen. 


Und danach machten wir uns auf den Rückweg. Mittlerweile war es auf dem Schiff auch wirklich kühl. Da wir noch einkaufen mussten, wurde es Zeit Richtung Hotel zu fahren. Dort gingen wir noch schnell in den Supermarkt, um uns für den Sonntag einzudecken. Danach kam das Töchterchen noch kurz mit ins Hotel, denn wir wollten ja noch den nächsten Tag planen. Wir waren aber beide sooo müde, dass wir uns bald trennten und ich fiel total platt ins Bett. 


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